TuS Lipperreihe e. V.

seit 1959 

TuS Lipperreihe - SV Höxter 5:0 (3:0)

Nach der Auswärtsniederlage vom letzten Wochenende und der Verlust der Tabellenführung, zeigte sich die Bezirksliga-Mannschaft des TuS gut erholt. Im Heimspiel gegen den SV Höxter ließ der TuS von Anfang an nichts anbrennen und siegte klar und deutlich und auch in dieser Höhe verdient mit 5:0. TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler war nach der Partie auch zufrieden, als er sagte: "Insgesamt ein souveräner Sieg. Wir haben hinten nichts zugelassen. Ein deutlicher Sieg gegen ein sympathische Höxteraner Mannschaft, die sicher ein paar Verletzungssorgen hatte." 
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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk (ab 60. Min. Simon Schulz), Marvin Schlepper, Leo Heidemann, Michael Ring, Tim Meier (ab 60. Min. Basel Neamy), Jean-Luca Schulz (ab 65. Min. Timo Fulland), Justin Friedrich (ab 60. Min. Nico Neudinger), Joshua Vormbrock (ab 65. Min. Furkan Kücük)

Tore:
1:0 (8.) Justin Friedrich
2:0 (26.) Joshua Vormbrock
3:0 (27.) Joshua Vormbrock
4:0 (60.) Marco Weigmann - Elfm.
5:0 (67.) Furkan Kücük


TuS Lipperreihe II - SV Werl-Aspe 1:1 (1:0)

Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie hat die 2. Mannschaft des TuS beim 1:1 gegen den SV Werl-Aspe einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf geholt. Gerade in der 1. Halbzeit zeigte das Team von TuS-Trainer Thorsten Taverner, dass man auch mit den Spitzenteams der Kreisliga mithalten kann. Immer wieder spielte man sich über die Außenpositionen ins letzte Drittel und setzte die Gäste aus Werl-Aspe permanent unter Druck. Folgerichtig fiel der Führungstreffer für den TuS. Kurz vor der Halbzeitpause war Innenverteidiger Sebastian Rahaus bei einem Eckball mit nach vorne gekommen. Am zweiten Pfosten stand er goldrichtig und drückte den Ball mit der Brust über die Torlinie (45.). 

Nach einer Systemumstellung kamen die Gäste in der zweiten Halbzeit besser in die Partie und hatten einige vielversprechende Torabschlüsse zu verzeichnen. Aber Lipperreihe versuchte immer wieder Entlastungsangriffe zu starten. Bei einem dieser Konter hatte Sebastian Mathea die große auf 2:0 zu erhöhen aber freistehend scheiterte am guten Asper Keeper (62.). In der Schlussphase gelang den Gästen dann doch noch der Ausgleich. „Beim Gegentor rutschte der Ball durch vier Abwehrspieler durch", ärgerte sich Thorsten Taverner über das 1:1 in der 84. Spielminute. „Jetzt kommen die wichtigen Spiele für uns. Das Team hat Mentalität gezeigt und den Punkt nehmen wir gerne mit."

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Aufstellung:
Dennis Petzold, Jerome Plöger (ab 79. Min. Marvin Stötefalke), Sebastian Rahaus, Björn Burmeier, Daniel Wiescholek, Marcel Seack, Sebastian Mathea (ab 60. Min. Moritz Mühlenweg), Miguel Taverner, Ruben Steinkamp, Yuriy Stasyuk (ab 82. Min. Dennis Berger), Jonas Brüggemann (ab 53. Min. Tim Janek Hohenadel)

Tore:
1:0 (45.) Sebastian Rahaus
1:1 (84.)

fw / 15.04.2024

SV Dringenberg - TuS Lipperreihe 2:1 (1:1)

Der TuS ging durch Tim Meier in Führung (30.). Während Lipperreihe die zahlreichen Möglichkeiten ungenutzt ließ, zeigte sich der Gastgeber effizient. Nach einem Stellungsfehler in der Abwehrkette konnte sich Rouven Schulz nur noch per Foulspiel behelfen. Den fälligen Elfmeter nutze Dringenberg in der 45. Spielminute zum 1:1. Direkt nach dem Seitenwechsel gingen die Gastgeber dann in Führung (46.). „Es war eine unserer schlechtesten Saisonleistungen. Natürlich ist das Ergebnis ein Rückschlag im Aufstiegskampf, dennoch haben wir es immer noch in der eigenen Hand“, schilderte TuS-Coach Markus Rüschenpöhler, der mit seinem Team nun wieder auf den zweiten Tabellenplatz abruscht und erneut in die Jägerrolle ist, da die Spvg Brackel ihr Auswärtsspiel in Höxter mit 4:0 gewann. 

Aufstellung: 
Simon Danne, Marco Weigmann, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Marvin Schlepper, Simon Schulz (ab 83. Min. Björn Burmeier), Leo Heidemann (ab 59. Min. Furkan Kücük), Michael Ring, Tim Meier (ab 79. Min. Nico Neudinger), Jean-Luca Schulz, Kevin Matzmohr (ab 54. Min. Justin Friedrich)

Tore:
0:1 (30.) Tim Meier
1:1 (45.) 
2:1 (46.)


FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen - TuS Lipperreihe II  3:0 (0:0)

In den ersten 45 Minuten konnte die 2. Mannschaft des TuS die Partie noch ausgeglichen bestreiten und sich selbst auch einige Torabschlüsse erspielen. Nach dem Seitenwechsel gelang den Gastgebern nach gut einer Stunde ein Doppelschlag zur 2:0 Führung (59., 60.). Spätestens nach dem 3:0 in der 69. Spielminute war die Partie dann allerdings entschieden. Der TuS hatte in der zweiten Halbzeit noch einen Pfostenschuss zu verzeichnen, tat sich aber ansonsten schwer weitere Torchancen zu erspielen. Nach der vierten Niederlage in Folge kommt die Abstiegszone inzwischen wieder sehr nah. Nach dem 21. Spieltag beträgt der Vorsprung auf den Abstiegsplatz jetzt nur noch vier Punkte.

Aufstellung:
Adrian Köne, Marcel Weigmann (ab 76. Min. Justus Heimer), Sebastian Rahaus, Daniel Wiescholek, Joel Siemens (ab 18. Min. Dennis Berger), Marvin Stötefalke, Leigh Reigate (ab 46. Min. Tim Janek Hohenadel), Marcel Seack, Sebastian Mathea (ab 85. Min. Ahmettuna Özbey), Miguel Taverner, Yuriy Stasyuk


Tore:
1:0 (59.)
2:0 (60.)
3:0 (69.)

fw / 09.04.2024

TuS Lipperreihe - FC Peckelsheim-Eissen-Löwen 5:1 (2:0)

Vom Himmel plästerte und pladderte es 90 Minuten lang wie aus Kübeln. Bereits zum Anstoß leuchteten die Flutlichtmasten in Lipperreihe. Es war wirklich keine Zeit für Schönwetterfußballer. Aber trotz der widrigen Wetterverhältnisse übernahm der TuS von Beginn an das Spielkommando und verteilte seine Tore auf fünf verschiedene Torschützen: Jean-Luca Schulz (22.), Michael Ring (35.), Henrik Gievert (51.), Marco Weigmann (73.) und Furkan Kücük (87.). Dem Gegentreffer zum 1:3 in der 59. Spielminute ging ein missratener Rückpass zum Keeper Simon Danne voraus. Ansonsten hatten die Gäste aus dem Kreis Höxter keine weiteren Torabschlüsse zu verzeichnen. Bei noch besserer Chancenverwertung hätte das Ergebnis deutich höher ausfallen können.

Lipperreihes Coach war nach der Partie dennoch zufrieden, als er sagte: „Wir hätten noch viel mehr Tore schießen müssen. Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir riesige Torchancen, die der gegnerische Torwart aber sehr gut pariert. Trotzdem haben wir schöne Tore herausgespielt und absolut verdient gewonnen. So gehen wir mit einem guten Gefühl in die Osterpause.“
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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk (ab 78. Min. Naby Camara), Marvin Schlepper, Hendrik Gievert, Leo Heidemann (ab 63. Min. Simon Schulz), Michael Ring, Tim Meier (ab 69. Min. Furkan Kücük), Jean-Luca Schulz (ab 67. Min. Nico Neudinger), Kevin Matzmohr (ab 78. Min. Basel Neamy)

Tore:
1:0 (22.) Jean-Luca Schulz
2:0 (35.) Michael Ring
3:0 (51.) Henrik Gievert
3:1 (59.)
4:1 (73.) Marco Weigmann
5:1 (87.) Furkan Kücük 


TuS Lipperreihe II - SC Extertal 0:3 (0:2)

Die 2. Mannschaft muss in der Kreisliga A weiter nach unten schauen und verpasste durch die 0:3 Heimniederlage gegen den SC Extertal den Abstand auf die Abstängsränge zu vergrößern. Gerade in der ersten Halbzeit kamen die Lipperreiher überhaupt nicht ins Spiel. Verloren die wichtigen Zweikämpfe und hatten zu oft das Nachsehen, so vielen die Treffer zum 0:1 (6.) und 0:2 (13.) zwangsläufig. Eigene Torchancen konnten sich erst nach dem Seitenwechsel erspielt werden. Die beste Möglichkeit vergab Sebastian Mathea, als er nach einer Flanke völlig frei den Ball aus gut sechs Metern am Tor der Extertaler vorbei schoss (53.). Fast im Gegenzug erhöhten die Gäste mit einem schönen Fernschuss ins lange Eck auf 3:0 (55.). Lipperreihe bemühte sich danach weiterhin aber ein Tor sollte nicht gelingen. Somit stand am Ende eine ernüchternde 0:3 Heimpleite.

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Aufstellung:
Dennis Petzold, Marcel Weigmann, Niclas Fulland, Daniel Wiescholek, Jerome Plöger, Rene Müller (ab 90. Min. Jan Pappelbaum), Marvin Stötefalke (ab 88 Min. Serhii Poplavskyi), Marcel Seack, Sebastian Mathea, Miguel Taverner, Moritz Mühlenweg (ab 74. Min. Yuriy Stasyuk)

Tore:
0:1 (6.)
0:2 (13.)
0:3 (55.)

fw / 24.03.2024

Nach der Übernahme der Tabellenführung in der Bezirksliga äußerte sich Trainer Markus Rüschenpöhler im LZ-Interview:

Am 21. Spieltag hat es geklappt. Durch einen 2:0-Erfolg in Lemgo und dem 4:4-Patzer von Konkurrent SpVg Brakel in Peckelsheim hat der TuS Lipperreihe die Tabellenspitze in der Fußball-Bezirksliga erklommen. Das Rennen um den Titelgewinn ist offen und spannend, die Teams biegen so langsam in die Zielgerade ein. Markus Rüschenpöhler (37) ist seit dem Jahr 2022 Trainer in Lipperreihe. Im Interview äußert sich der Lehrer und B-Lizenzinhaber über die Chancen im Aufstiegskampf.

TuS-Trainer: Markus Rüschenpöhler

Von der Rolle des Jägers in die des Gejagten, wie fühlt sich das an?
Markus Rüschenpöhler: Grundsätzlich gut. Wir haben vergangenen Sonntag gewonnen und kennen die Tabelle. Wir freuen uns, schließlich sind wir 20 Spiele lang der Jäger gewesen.

Aber der TuS wird jetzt die letzten neun Partien „gejagt"...
Markus Rüschenpöhler: ...ja, so ist es. Natürlich ist unsere Rolle jetzt eine andere, aber wir wollen oben bleiben. Ich kann nicht versprechen, dass es am Ende so ist, schließlich haben wir noch schwere Spiele vor uns.

Kommen die jüngsten Resultate des ärgsten Konkurrenten SpVg Brakel für Sie überraschend?
Markus Rüschenpöhler:
Schwer zu sagen. Wir haben in der Rückrunde zweimal unentschieden gespielt, Brakel dreimal. Und es war klar, dass keine Mannschaft alle Spiele in der Rückrunde gewinnen wird, daher kommt es nicht überraschend. Brakel hat zuletzt 4:4 in Peckelsheim gespielt, wie schwer es dort ist, wissen auch wir.

Und es gibt ja auch noch einen Dritten im Bunde, den VfB Schloß Holte...
Markus Rüschenpöhler:
...richtig. Er ist gut in Form und liegt nur fünf Punkte hinter uns. Der Dreikampf wird zudem erst in den letzten fünf Saisonspielen entschieden.

In der gesamten vergangenen Saison hat der TuS zwei Niederlagen kassiert, in dieser Spielzeit sind es bereits zu diesem Zeitpunkt zwei – ein Wink?
Markus Rüschenpöhler:
Wenn es bei diesen zwei bleibt, ist es doch schön. Am ersten Spieltag in Jerxen haben wir verloren, es war das einzige Spiel mit mehr als einem Gegentor, dazu kam dann das Topspiel in Brakel.

In der Saison 2021/22 ist Lipperreihe Zweiter hinter Post-TSV Detmold geworden, in der Saison 2022/23 Zweiter hinter dem Stadtrivalen TSV Oerlinghausen – einen Hattrick möchten Sie vermeiden, oder?
Markus Rüschenpöhler:
Gerne. Beim ersten Mal war ich noch nicht dabei, aber es war ein großer Abstand hinter Post-TSV. Im vergangenen Jahr haben wir uns lange einen Zweikampf mit Oerlinghausen geliefert und den Kürzeren gezogen. Mit unserer damaligen Punktebilanz wäre in den vergangenen Jahren mehr möglich gewesen.

Was macht den Reiz der Landesliga denn aus?
Markus Rüschenpöhler:
Als Sportler hast du doch immer den Anreiz, aufsteigen zu wollen. Und erst mal müssen wir es ja auch schaffen. Für viele in meiner Mannschaft, mich eingeschlossen, wäre die Landesliga Neuland, das ist alleine schon eine absolute Motivation. Und ehrlich gesagt: Aus geografischen Gesichtspunkten und fahrtechnisch wäre diese Liga für Lipperreihe kein Nachteil. Und eine Liga höher zu spielen, ist immer interessanter.

Welche Stärken besitzt Ihr Team?
Markus Rüschenpöhler:
Wir haben von Anfang an viel Wert darauf gelegt, diszipliniert zu verteidigen. Entsprechend haben wir bislang wenig Tore bekommen, 14 sind es. Dann kommt die Balldominanz hinzu, da könnten wir noch mehr machen.

Noch mehr?
Markus Rüschenpöhler:
Man kann es immer besser machen.

Und in welchem Bereich machen Sie Schwächen aus, oder sollte ich eher sagen, in welchem Bereich besitzt Ihre Mannschaft Potenzial?
Markus Rüschenpöhler:
Man kann durchaus von Schwächen reden. Wie gesagt mehr Ballbesitz oder das Passspiel und die Abschlussqualität. Potenzial haben wir im individuellen und gruppentaktischen Bereich.

Wo sehen Sie den lippischen Fußball?
Markus Rüschenpöhler:
Grundsätzlich wäre es gut, wenn in der kommenden Saison Detmold, Oerlinghausen und Lipperreihe in der Landesliga spielen würden. Damit hätte vor ein paar Jahren keiner gerechnet.

Ich stelle die Frage noch mal anders: Hat das Niveau im Fußball gelitten?
Markus Rüschenpöhler:
Das ist ganz schwer zu sagen. Ich weiß, dass viele Mannschaften Probleme haben, wenn es um die Quantität im Training geht. Da kann ich bei uns nicht meckern, wir haben immer viele Leute im Training, und wir sind auch im Umfeld sehr gut aufgestellt. Wie gesagt: Ich kann andere Vereine oder Mannschaften schwer beurteilen.

Der TuS Lipperreihe wird Meister und steigt auf, weil...?
Markus Rüschenpöhler:
... wir die meisten Punkte holen und wir nichts zu verlieren haben. Wir werden in den letzten neun Spielen alles dafür tun, den jetzigen Platz zu verteidigen. Es liegt super viel vor uns, auch das Pokal-Halbfinale steht noch an. Wer jetzt keinen Bock hat, sollte frühzeitig die Hand heben.

LZ vom 23.03.2024

TBV Lemgo – TuS Lipperreihe 0:2 (0:1)

Auch im schweren Auswärtsspiel beim TBV Lemgo musste der TuS auf zahlreiche Spieler krankheitsbedingt verzichten. Das merkte man der Mannschaft von Trainer Markus Rüschenpöhler allerdings nicht an. Von der ersten Spielminute an, übernahmen die Lipperreiher die Initiative und hatten viel Ballbesitz. Torchancen wollten sich aber zunächst nicht einstellen. Die Gastgeber aus Lemgo standen tief in der eigenen Hälfte und versuchten das Mittelfeld mit langen Bällen zu überbrücken, was ihnen aber so gut wie gar nicht gelang. Jean-Luca Schulz, hatte nach gut 25 Minuten die Führung auf dem Kopf, doch sein Abschluss war zur unplatziert und so konnte der Lemgoer Torwart den Ball parieren. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit setzte sich dann Jean-Luca gekonnt über die rechte Außenbahn durch und spielte den Ball kurz vor der Torauslinie quer in den Fünfmeterraum, wo die mitgelaufene Michael Ring nur noch den Fuß hinhalten musste, um den Ball zum 1:0 über die Linie zu bugsieren.

In der Halbzeitpause wechselte der TuS 2x. Für den bereits gelb verwarnten Basel Neamy kam Furkan Kücük in die Partie. Nico Neudinger wurde durch Tim Meier ersetzt. Lipperreihe zeigte sich weiter dominant und spielte mit der Führung im Rücken befreiter auf. Jetzt wurden sich einige, teilweise auch hochkarätige Torchancen erspielt aber der Lemgoer Keeper hatte einen richtig guten Tag erwischt und bewahrte den TBV Lemgo lange Zeit vor einem weiteren Gegentreffer. In der 79. Spielminute konnte dann Furkan Kücük aus dem Gewühl heraus den Ball mit der Hacke zu Joshua Vormbrock befördern und dieser hatte keine Mühe aus kurzer Distanz den Ball zum entscheidenden 2:0 einzuschieben. So blieb es beim hochverdienten Auswärtssieg. Nachdem der bisherige Tabellenführer beim 4:4 Unentschieden in Peckelsheim erneut Punkte liegen ließ, übernahm der TuS erstmals in dieser Saison die Tabellenführung und ist jetzt selbst einen Punkt vor der Spvg Brackel.

Markus Rüschenpöhler war nach dem Spiel hoch zufrieden und äußerte sich wie folgt: „Über die komplette Spielzeit haben wir das Spiel bestimmt und sind froh diese schwere Auswärtsaufgabe gemeistert zu haben. Jetzt gehen wir mit einem guten Gefühl in die kommende Woche!“

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Marvin Schlepper, Basel Neamy (ab 46. Min Furkan Kücük), Hendrik Gievert, Michael Ring (ab 90. Min. Niclas Fulland), Nico Neudinger (ab 46. Min. Tim Meier), Jean-Luca Schulz (ab 88. Min. Jonas Brüggemann), Joshua Vormbrock (ab 85. Min. Naby Camara)
Tore:
0:1 (45.) Michael Ring
0:2 (79.) Joshua Vormbrock



TuS Bexterhagen – TuS Lipperreihe II 4:1 (1:0)

Beim TuS Bexterhagen hielt die 2. Mannschaft des TuS lange mit und verlor durch einen Doppelschlag kurz vor und nach der Halbzeitpause letztendlich die Partie. Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel, wo den Lipperreihern vorher klar war, dass sie nicht das Spiel spielen können was normalerweise auf dem heimischen Kunstrasen gespielt wird. Bexterhagen agierte mit vielen langen Bällen. Die ersten 45 Minuten waren insgesamt sehr ausgeglichen. Die Gastgeber hatten zwei gute Torchancen, wo Lipperreihes Torwart Adrian Klöne scih auszeichnen konnte. Aber Lipperreihe hatte selbst zwei gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Sebastian Rahaus scheiterte mit seinem Schuss aus 16 Metern am Bexterhagener Torwart und bei einer Hereingabe von Außen war der zweite Pfosten leider nicht besetzt. Kurz vor der Halbzeitpause ist die Lipperreiher Abwehr dann schlecht gestaffelt, so dass der Ball aus dem Halbfeld hinter die letzte Reihe gechippt werden konnte und der Bexterhagener Stürmer den rausstürmenden TuS-Keeper Adrian Klöne mit einem Heber überwinden konnte. Nach dem Tor pfiff der Schiedsrichter direkt zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel fälltdirekt das 2:0 für die Gastgeber (46.). Wieder stehen die Lipperreiher nicht gut. Adrian kann den Schuss in einer  1 gegen 1 Situation noch gut abwehren, aber der Abpraller fällt einem Bexterhagener Angreifer direkt auf den Kopf und von dort geht der Ball in den Winkel des Lipperreiher Tores, so das auch der auf der Torlinie stehende Rene Müller den Einschlag nicht verhindern kann. Vor dem  dritten Gegentreffer wird der Ball an der Mittellinie verloren, weil der Ball nicht klar geklärt wird, sondern Sebi Rahaus ins Dribbling geht. Der Bexterhagener Angreifer bedankt sich und kann alleine aufs Lipperreiher Tor zulaufen. TuS-Keeper Adrian Klöne kann sich nur mit einem Foul behelfen. Der fällige Elfmeter wird dann souverän verwandelt (53. Min.). 

Den Lipperreiher 1:3 in der 75. Spielminute ging ein Freistoß von Miguel aus dem Halbfeld voraus. Der Ball segelt in Richtung des ersten Pfostens, wo Marcel Weigmann das Spielgerät per Kopf ins lange Eck verlängert. Beim 4:1 Endstand ließen sie die Lipperreiher in der 80. Spielminute auskontern. 

Alles in allem wäre ein Unentschieden zur Halbzeit durchaus verdient gewesen. Aber durch den Doppelschlag kurz vor und nach dem Seitenwechsel ging der Sieg der Gastgeber, gerade aufgrund der zweiten Halbzeit in Ordnung. 

Aufstellung:
Adrian Klöne, Marcel Weigmann, Sebastian Rahaus, Daniel Wiescholek, Ruben Steinkamp, Rene Müller (ab 65. Min. Marvin Stötefalke), Marcel Seack (ab 82. Min. Justus Heimer), Sebastian Mathea (ab 84. Min. Jan Pappelbaum), Miguel Taverner, Tim Janek Hohenadel (ab 76. Min. Dennis Berger), Moritz Mühlenweg (ab 60. Min. Yuriy Stasyuk)

Tore:
1:0 (45.)
2:0 (46.)
3:0 (53.)
3:1 (75.) Marcel Weigmann
4:1 (80.)

fw + mw / 19.03.2024

TuS Lipperreihe - SV Germania Bredenborn 4:0 (3:0)

Trotz vieler Ausfälle erledigte die 1. Mannschaft des TuS ihre Hausaufgaben seriös. Im Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Bredenborn ging es von der ersten Minute an nur in eine Richtung, nämlich auf das Tor der Gäste. Die Bredenborner standen von Anfang an tief in der eigenen Hälfte und versuchten mit 11 Mann das eigene Tor zu verteidigen. Doch dieser Plan war bereits nach wenigen Minuten Makulatur. Nach einer schönen und schnellen Kombination über die linke Angriffsseite des TuS, kam Dominic Pollakowski in der Mitte frei zum Kopfball und konnte so das frühe 1:0 für Lipperreihe erzielen (6.). Nach dem Nico Neudinger (10.) und der dieses Mal im Angriff eingesetzte Rouven Schulz, mit einer schönen Einzelleistung (26.), das Ergebnis früh auf 3:0 stellte, war die Vorentscheidung bereits gefallen. 

Nach dem Seitenwechsel wechselten die Lipperreiher mehrfach und hatten durchaus Möglichkeiten weitere Treffer zu erzielen. Kurz vor Spielende war es dann Oleksandr Lutsyk, der mit seinem ersten Tor für Lipperreihe, den 4:0 Endstand besorgte (89.). TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler war nach der Partie auch zufrieden und hatte sogar lobende Worte für den Gegner über: "Bredenborn hat sich sehr gut präsentiert, sind nicht eingebrochen und haben die ganze Zeit standhaft gespielt. Eine sehr sympathische Truppe!" 

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Aufstellung:
Simon Danne, Björn Burmeier, Sebastian Rahaus, Oleksandr Lutsyk, Marvin Schlepper, Basel Neamy (ab 46. Min Furkan Kücük), Leo Heidemann (ab 62. Min. Simon Schulz), Michael Ring, Dominic Pollakowski, Nico Neudinger (ab 80. Min. Jerome Plöger), Rouven Schulz (ab 65. Min. Niclas Fulland)

Tore:
1:0 (6.) Dominic Pollakowski
2:0 (10.) Nico Neudinger
3:0 (26.) Rouven Schulz
4:0 (89.) Oleksandr Lutsyk


TuS Lipperreihe II - TuS Leopoldshöhe 1:3 (1:1)

Die 2. Mannschaft des TuS hatte nur zwei Wechselspieler auf der Bank und so stellte sich dir Truppe von Trainer Thorsten Taverner fast von alleine auf. Doch einen großen Unterschied zum Tabellenzweiten aus Leopoldshöhe war während der gesamten 90 Minuten kaum zu sehen. So kam Lipperreihe auch zur ersten guten Chance, doch Moritz Mühlenweg scheiterte am herausstürzenden Leo-Keeper (15.). In der 26. Spielminute konnten die Gastgeber dann eine Flanke aus dem Halbfeld nicht verhindern. Ein Leopoldshöher Stürmer war im Strafraum zudem ziemlich frei, so dass sein Kopfball gegen die Laufrichtung von Torwart Dennis Petzold unhaltbar war. Doch die Lipperreiher schüttelten sich nur kurz und kamen nach einem Freistoß von Miguel Taverner zum Ausgleich. Seine Hereingabe köpfte Marcel Seack in der 35. Minute zum 1:1 ins Gästetor. 

Nach der Pause gingen die Gäste aus Leopoldshöhe in der 48. Spielminute erneut in Führung, als ein schneller Angriff nicht verhindert werden konnte. Nach gut einer Stunde hatten die Lipperreiher dann den Ausgleich auf dem Fuß aber der Ball wurde im letzten Moment von der Torlinie geklärt. Im Gegenzug erhöhte der Tabellenzweite aus abseitsverdächtiger Position auf 3:1 (63.). Lipperreihe gab aber nicht auf und hätte in der Folge noch mehrfach den Anschlusstreffer erzielen können. Es blieb aber letztendlich bei der 1:3 Heimniederlage. Tenor nach dem Spiel war: "Wir waren nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft aber die Gäste aus Leopoldshöhe waren einfach effizienter vorm Tor."

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Aufstellung:
Dennis Petzold, Marcel Weigmann, Daniel Wiescholek, Ruben Steinkamp (ab 46. Min. Marvin Stötefalke), Rene Müller, Marcel Seack, Sebastian Mathea, Miguel Taverner, Tim Janek Hohenadel (ab 74. Min. Dennis Berger), Moritz Mühlenweg, Kevin Matzmohr

Tore:
0:1 (26.) 
1:1 (35.) Marcel Seack
1:2 (48.)
1:3 (63.) 

fw / 11.03.2024

FC Kastrioti Stukenbrock - TuS Lipperreihe 1:1 (1:1)

Im Nachbarschaftsduell beim FC Kastrioti Stukenbrock kam der TuS nur schwer in die Gänge und musste bereits nach sechs Spielminuten einem Rückstand hinterlaufen. Eine flanke aus dem Halbfeld konnte nicht verhindert werden. Ein Kastrioti-Stürmer nahm den Ball volley und netzte so sehenswert zum frühen Rückstand für den TuS ein (6.). Die Gastgeber kauften in der Folgezeit den Lipperreihern mit harten Zweikämpfen gerade im Mittelfeld immer wieder den Schneid ab. Gerade Außenspieler Justin Friedrich kam das zu spüren. So gelangte das Schiedsrichtergepann in der Anfangsphase mehr und mehr in den Mittelpunkt. Einem ersten harten Foul an Justin im Mittelkreis pfiff der Schiedsrichter, beließ es aber bei einer Ermahnung an den Gegenspieler. Wenige Minuten später war Justin kurz vor dem Stukenbrocker Strafraum von hinten um gegrätscht worden. Der notwendige Pfiff und die entsprechende Rote Karte wegen einer Notbremse blieb zum Erstaunen der vielen Lipperreiher Anhänger allerdings aus. Obwohl der Linienrichter ein Foul signalisierte, zeigte der Hauptschiedsrichter auf weiterspielen, da er wohl wahrgenommen habe, dass der Ball noch gespielt wurde. Hier hatte er eine sehr exklusive Meinung. Und nur wenige Minuten nach diesen Fehleinschätzung kam es noch schlimmer. Erneut war Justin, dieses Mal an der Außenlinie klar schneller am Ball als sein Gegenspieler, der ihn dann mit gestreckten Bein über Knöchelhöhe foulte. Eine klarere Rote Karte gab es nicht aber der Schiri zeigte dem Kastrioti-Spieler nur den gelben Karton - völlig unverständlich! Justin musste nach diesem brutalen Tritt leider verletzt ausgewechselt werden (21.) und musste später zu weiteren Klärung der Verletzung ins Krankenhaus gefahren werden. Gute Besserung von dieser Seite!  So konnten die Gastgeber mehr als froh sein, dass sie nicht mit 9 Feldspielern weiter spielen mussten. Das Spielgeschehen war zwischenzeitlich völlig in den Hintergrund getreten, beruhigte sich dann zum Glück aber wieder. Allerdings musste Jean-Luca Schulz kurze Zeit später ebenfalls angeschlagen vom Feld, allerdings ohne Fremdeinwirkung (31.).

Kurz vor dem Halbzeitpfiff bekamen die Lipperreiher noch einen Eckball zugesprochen. Der Stukenbrocker Keeper konnte diesen nicht richtig klären und so konnte Joshua Vormbrock aus gut 10 Metern den Ball ins obere rechte Toreck schießen und den vielumjubelten 1:1 Ausgleich erzielen (45.).

Direkt nach dem Seitenwechsel hatte Joshua Vormbrock Pech, als sein Fernschuss aus gut 40 Metern über den verdutzen Kastrioti Torwart hinweg flog und an die Unterkante des Querbalken klatschte. Von dort sprang der Ball wieder ins Feld zurück (48.). Lipperreihe hatte in der Folge das Spiel im Griff ohne sich allerdings große Tormöglichkeiten zu erspielen. Die Beste hatte noch Michael Ring, der zentral zum Abschluss kam aber den eingelaufenen Marco Weigmann anschoss. So blieb es beim 1:1 Unentschieden und der TuS verlor dadurch zwei wichtige Punkte im Meisterschaftsrennen. TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler war nach der Partie auch ziemlich angefressen, als er sagte: „Kastrioti hatte einen Schuss aufs Tor. Der war drin. Wir müssen mit dem Ergebnis leben.“

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Sebastian Rahaus, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Basel Neamy, Leo Heidemann (ab 67. Min. Simon Schulz), Michael Ring, Justin Friedrich (ab 21. Min. Björn Burmeier), Jean-Luca Schulz (ab 31. Min. Dominic Pollakowski, ab 83. Min. Nico Neudinger), Joshua Vormbrock (ab 70. Min. Furkan Kücük)

Tore:
1:0 (6.)
1:1 (45.) Joshua Vormbrock

fw / 04.03.2024

TuS Lipperreihe - TuS Ahmsen 7:0 (4:0)

Bereits zum dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison zwischen dem TuS Lipperreihe und dem TuS Ahmsen kam es am 18. Spieltag der Bezirksliga, Staffel 3. Nach den beiden klaren 4:0 Erfolgen im Kreispokal und im Hinspiel, sollte das Ergebnis dieses Mal noch deutlicher für die Lipperreiher ausfallen. Beim 7:0 Heimsieg waren die Gäste aus Ahmsen letztendlich chancenlos und waren mit den sieben Gegentreffern noch gut bedient. Das sah auch Ahmses Coach Sebastian Klaßes so, als er nach der Partie Stellung bezog: „Das war ein Klassen-unterschied. Mit so einer Leistung werden wir keine Punkte mehr holen. Ich hoffe, dass die verletzten Spieler schnell zurückkehren und wir dann an unsere guten Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen können.“  

Lipperreihe war von Beginn an die dominante Mannschaft und erspielte sich immer wieder gute Tormöglichkeiten. Den ersten Treffer erzielte Joshua Vormbrock bereits in der 10. Spielminute. Justin Friedrich (16., 43.) und Michael Ring (33.) erhöhten bis zur Pause auf 4:0. Nach dem Seitenwechsel wechselte Lipperreihes Trainer Markus Rüschenpöhler früh, um möglichst vielen Akteuren Spielpraxis zu geben. Basel Neamy nutzte nach einer guten Stunde einen Abpraller zum 5:0 (54.). Joshua Vormbrock (73.) und Dominic Pollakowski (86.), mit seinem ersten Tor für den TuS Lipperreihe, schraubten das Ergebnis auf 7:0. Die Lipperreiher feierten nach dem Spiel den bereits 15. Saisonsieg und bleiben dem Tabellenführer aus Brakel damit auf den Fersen. Trainer Markus Rüschenpöhler zeigte sich nach dem Spiel entsprechend zufrieden: „Vorne haben wir immer wieder gute Lösungen gefunden und hinten stand die Null. Das war mir wichtig.“

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Sebastian Rahaus, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk (ab 59. Min. Björn Burmeier), Basel Neamy
(ab 73. Min. Simon Schulz), Leo Heidemann (ab 46. Min. Tim Meier), Michael Ring, Dominic Pollakowski, Justin Friedrich (ab 59. Min. Nico Neudinger), Joshua Vormbrock

Tore:
1:0 (10.) Joshua Vormbrock
2:0 (16.) Justin Friedrich
3:0 (33.) Michael Ring
4:0 (43.) Justin Friedrich
5:0 (54.) Basel Neamy
6:0 (73.) Joshua Vormbrock
7:0 (86.) Dominic Pollakowski 


TuS Lipperreihe II - SV Wüsten 3:1 (3:0)

Vor dem offiziellen Rückrundenstart am 03. März stand für die 2. Mannschaft des TuS das Nachholspiel gegen den SV Wüsten an. Im Duell der Aufsteiger wollten die Lipperreiher die drei Punkte unbedingt am eigenen Platz behalten, um den Abstand zum Abstiegsplatz weiter zu vergrößern. Und so legten die Jungs von Trainer Thorsten Taverner auch gleich los, wie die Feuerwehr. Bereits in der zweiten Spielminute konnte Moritz Mühlenweg, den Torwart des SV Wüsten mit einem Schuss aus gut und gern 25 Metern überraschen und stellte somit auf 1:0. Kevin Matzmohr war dann in der 10. und 15. Minute mit seinem Doppelpack für das 2:0 und 3:0 verantwortlich. Nach dieser überragenden Anfangsphase ließen es die Lipperreiher etwas ruhiger angehen, ohne aber das die Gäste aus Wüsten gefährlich vor das Tor von Adrian Klöne kamen. Der Neuzugang stand nach seinem Wechsel in der Winterpause zum ersten Mal im Tor der Lipperreiher.

Nach dem Seitwechsel kam der SV Wüsten besser ins Spiel. In der 74. Spielminute zeigte der Schiedsrichter dann berechtigterweise auf den Elfmeterpunkt. Keeper Adiran Klöne hatte in einer 1 gegen 1 Situation, den gegnerischen Stürmer zu Fall gebracht. Die Chance ließen sich die Gäste nicht nehmen und verkürzten auf 1:3. Danach mussten die Lipperreiher noch einige brenzliche Situationen überstehen und ließen ihrerseits bei den eigenen Kontern das vorentscheidende vierte Tor liegen. Am Ende blieb es aber beim verdienten 3:1 Heimerfolg. Damit hat die 2. Mannschaft des TuS auf Platz 11 der Tabelle nun 12 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

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Aufstellung:
Adrian Klöne, Niclas Fulland, Marcel Weigmann, Daniel Wiescholek, Ruben Steinkamp, Rene Müller (ab 72. Min. Tim Janek Hohenadel), Sebastian Mathea, Miguel Taverner, Naby Camara (ab 89. Min. Serhii Poplavskyi), Moritz Mühlenweg,  Kevin Matzmohr (ab 90. Min. Dennis Berger)

Tore:
1:0 (2.) Moritz Mühlenweg
2:0 (10.) Kevin Matzmohr

3:0 (15.) Kevin Matzmohr
3:1 (74.) Foulelfm.

fw / 17.11.2023

TuS Bad Driburg - TuS Lipperreihe 1:1 (1:0)

Im Bad Driburger Dauerregen kam die erste Mannschaft des TuS im ersten Punktspiel des Kalenderjahres 2024 nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus. Stark ersatzgeschwächt konnte das Team von Markus Rüschenpöhler nicht die gewohnte Leistung abrufen und tat sich gerade in den ersten 45 Minuten sehr schwer ins Spiel zu kommen. Die Gastgeber bestimmten das Geschehen und gingen in der 21. Spielminute nicht unverdient in Führung. Vorher hatte Lipperreihe nur durch zwei Kopfballchancen durch Rouven Schulz (traf die Oberkante der Latte) sowie Jean-Luca Schulz (knapp vorbei) Torgefahr ausstrahlen können. Zweikampfstark und robust hielt Bad Driburg dagegen und so konnten sich die Lipperreiher nach dem Rückstand nur noch eine gute Tormöglichkeit erspielen. Nach einem langen Ball tauchte Kevin Matzmohr frei vor dem Driburger Keeper auf, scheiterte aber bei seinem Abschluss am Torwart (39.). So ging es mit dem 0:1 Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Lipperreiher engagierter ins Spiel und hatten nach 49. Minuten bei einer Standardsituation das Glück auf ihrer Seite. Ein direkter Freistoß von Kevin Matzmohr wurde von der Bad Driburger Mauer abgefälscht und landete unhaltbar für den Schlussmann zum 1:1 Ausgleich im Tor. Kurz darauf hatten die Lipperreihe erneut Glück. Bei einem Konter scheiterte ein Driburger Angreifer aus kurzer Distanz an TuS-Keeper Dennis Petzold, der so den erneuten Rückstand verhindern konnte. Etwas später blieb der Pfiff des Schiedsrichters aus, als Oleksandr Lutsyk den Ball klar mit der Hand spielte und damit eine weitere Chance der Gastgeber verhinderte. Lipperreihe war in den zweiten 45 Minuten zwar besser Spiel. Dominierte das Geschehen, kam aber nicht zu wirklich gefährlichen Abschlüssen. Letztendlich musste man sich so mit der Punkteteilung zufrieden geben. 

TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler konnte nach dem Spiel das Ergebnis noch nicht so ganz einordnen: "Ich habe ein etwas gemischtes Gefühl. Punktgewinn oder zwei Punkte verloren? Wir hatten schon das Ziel hier zu gewinnen. Wir müssen das 1:1 annehmen und uns nächste Woche gegen Ahmsen steigern und die drei Punkte einfahren."

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Aufstellung:
Dennis Petzold, Marco Weigmann, Sebastian Rahaus, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Basel Neamy, Leo Heidemann, Michael Ring, Kevin Matzmohr, Jean-Luca Schulz (ab 57. Min. Jonas Brüggemann), Justin Friedrich (ab 82. Min. Björn Burmeier)

Tore:
1:0 (21.)
1:1 (49.) Kevin Matzmohr

fw / 19.02.2024

Drei Neuzugänge im Bezirksliga-Kader des TuS:

Mit Tim Meier und Dominic Pollakowski (beide zuletzt VfB Fichte Bielefeld) sowie dem jungen Torhüter Adrian Klöne (zuletzt VfL Mennighüffen) hat die 1. Mannschaft des TuS drei neue Spieler im Kader.

Tim Meier

Dominic Pollakowski

Adrian Klöne

Die drei Neuen sind schon länger im Fokus von Trainer Markus Rüschenpöhler und seinem Team gewesen und nun freut sich der TuS, dass es geklappt hat. 

Allen drei wird natürlich eine gewisse Eingewöhnungszeit eingeräumt. Markus meint hierzu: "Wir haben momentan das Gefühl, dass es von allen Seiten gut passt. Insbesondere bei Meier und Pollakowski als erfahrene Spieler erhoffen wir uns schon einen raschen Input auf unser Spiel und eine zeitnahe Verstärkung. Klöne wird uns vor allem mit seiner Einsatzfreude einen Mehrwert für die Trainingsgestaltung geben können und von Torwarttrainer Andre Gemünd gefördert werden."

Julius Richardt hat den TuS in der Winterpause dagegen in Richtung des SV Heepen verlassen. 

fw / 07.02.2024

LZ – Cup / Endrunde zur 18. Lippischen Hallenmeisterschaft

Nach vier Jahren Pause fieberten die heimischen Fußballfans der Endrunde zur lippischen Hallenmeisterschaft um den LZ-Cup entgegen. So kamen knapp 4000 Zuschauer in die Phoenix-Contact-Arena und sorgten für eine tolle Atmosphäre. Gerade die Anhänger des LZ-Cup-Endrunden-Neulings der SG Belle-Cappel-Leopoldstal sorgten für mächtig Stimmung auf der voll besetzten Tribüne. Aber auch die zahlreichen Fans des TuS Lipperreihe unterstützten ihre Mannschaft lautstark.

In der Gruppe 2 traf der TuS zum Auftakt auf die TSG Holzhausen-Sylbach. Vor der großen Kulisse merkte man den Jungs die Nervosität an. Michael Ring sorgte mit seinem Treffer zum 1:0 aus dem Gewühl heraus für etwas Beruhigung. Knapp zwei Minuten vor Ende der Partie glich die TSG zum 1:1 aus. Der TSG-Keeper schoss dabei von der Mittellinie einfach aus Tor und überwand TuS-Torwart Simon Danne. Zum Glück blieben die Lipperreiher ruhig und konnten 35 Sekunden vor der Schlusssirene durch Jean-Luca Schulz das 2:1 erzielen und so stand der wichtige Auftaktsieg fest.

Im zweiten Gruppenspiel war der TuS Horn-Bad Meinberg Gegner der Lipperreiher. Die Nervosität des ersten Spiels war jetzt verflogen und der TuS spielte sein bekanntes schnelles Hallenspiel und zerlegte die Horn-Bad Meinberger regelrecht. Nach Toren vom Tim Meier (2x), Joschua Vormbrock, Marco Weigmann (3x), Jean-Luca Schulz (2x) und Michael Ring stand es 9:0. In der letzten Minute konnte Horn-Bad Meinberg nur noch den Ehrentreffer erzielen, so dass am Ende ein 9:1 auf der Anzeigetafel stand.

Im letzten Gruppenspiel war dann der TSV Schötmar Gegner des TuS. Nach zwei schnellen Toren durch TuS-Keeper Simon Danne und Michael Ring stand es 2:0 für Lipperreihe. Schötmar bekam dann einen 9-Meter-Strafstoß zugesprochen. Aber der Anschlusstreffer brachte den TuS nicht aus dem Konzept. Marco Weigmann, Timo Fulland und Rouven Schulz erhöhten auf 5:1, bevor Schötmar nochmals abschwächen konnte. Nach dem 5:2-Erfolg war der TuS Gruppensieger und zog damit ins Halbfinale des LZ-Cups ein.

Im Halbfinale kam es dann zum Duell mit dem Turnierfavorit, dem Post TSV Detmold. Michael Ring hatte hier nach gut zwei Minuten die Chance die Lipperreiher in Führung zu bringen und zwang den Post-Keeper zu einer Glanzparade. Nur 30 Sekunden später schlug der Ball dann allerdings auf der anderen Seite ein und Detmold ging mit 1:0 in Führung. Nach zwei weiteren Treffern für Post konnte Marco Weigmann auf 1:3 verkürzen, aber im direkten Gegenzug erhöhte Detmold auf 4:1. Kurz vor dem Ende fiel dann noch der fünfte Gegentreffer. Die Detmolder waren in diesem Spiel nicht zu schlagen, auch wenn das Ergebnis am Ende ein wenig zu hoch ausfiel.

Aber allzu traurig mussten die Lipperreiher Jungs nach der Halbfinal-Niederlage nicht sein. Mit einem couragierten Auftritt und tollen Spielen wurde toller Hallenfußball gezeigt. Belohnt wurde diese Leistung mit dem 3. Platz und einem 650 Euro Gutschein.

LZ-Cup-Sieger und damit Lippischer Hallenmeister 2024 wurde nach einem dramatischen Endspiel die Mannschaft des Post TSV Detmold, die im Finale die SG Belle-Cappel-Leopoldstal mit 5:2 nach Neun-Meterschießen besiegte. Nach 2x10 Min. hieß es 2:2 Unentschieden. Die Detmolder sicherten sich damit neben den 1.500 Euro Siegprämie bereits zum 5. Mal den Siegerpokal bei der lippischen Hallenmeisterschaft.

Für Stimmungsdämpfer sorgten die Anhänger des FC Augustdorf und die Mannschaft des TSV Schötmar. Nach der Partie des FCA gegen Asemissen kam es auf den Zuschauerrängen zu einer Rangelei, die Verantwortlichen riefen die Polizei. Beim TSV Schötmar verlor ein Spieler nach dem 0:2 gegen TSG Holzhausen-Sylbach die Nerven, zudem auch der Trainer und zwei weitere Spieler. Handgreiflichkeiten und eine üble Beleidigung des Trainers gegenüber dem Schiedsrichter führten zum Ausschluss. Ein Spieler des TSV hatte die Rote Karte gesehen. Und das völlig zurecht. Nach einer Zeitstrafe kam er zu früh zurück aufs Feld. Die Zwischenfälle bedeuteten einen kleinen Schatten auf die ansonsten ganz tolle Veranstaltung.
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Alle Ergebnisse der 18. lippischen Hallenmeisterschaft um den LZ-Cup gibt es hier!


fw / 22.01.2024

Endrunde zur 18. Lippischen Hallenkreismeisterschaft

LZ-Cup Auslosung zur Endrunde

Die Vorfreude bei den FuL-Kreis-Verantwortlichen, Vereinsvertretern und Sponsoren auf die Endrunde der Lippischen Hallenfußball-Meisterschaften um den LZ-Cup ist riesig. Eine gewisse Anspannung war ebenfalls am Dienstagabend im Kommunikationszentrum der Sparkasse in Detmold spürbar, als Martin Hornberger als „Glücksfee" die Auslosung für die Begegnungen am Sonntag, 21. Januar, in der Lemgoer Phoenix-Contact-Arena vornahm.

Der 62-jährige Geschäftsführer des Zweitligisten SC Paderborn hatte vorher, genauso wie Waldemar Stor, stellvertretender Vorsitzender des FLVW-Verbandsschiedsrichterausschusses, Moderator Andreas Schlingmann Rede und Antwort gestanden. Somit erhielt die Veranstaltung auch bei ihrer 18. Auflage einen tollen und würdigen Rahmen. Höhepunkt war die Auslosung ab 20.04 Uhr.

Die Mannschaften: Landesligist Post-TSV Detmold, der zum 14. Mal in einer Endrunde steht und bisher viermal die inoffiziellen Meisterschaften gewann, führt das Feld an. Aus der Bezirksliga sind Titelverteidiger FC Augustdorf, TuS Asemissen, TBV Lemgo und TuS Lipperreihe (zum fünften Mail in der Endrunde) dabei. TuS Horn-Bad Meinberg, SG Belle-Cappel-Leopoldstal, TSV Horn, SG Hiddesen-Heidenoldendorf und TSV Schötmar spielen draußen A-Liga. Zudem fiebern die B-Ligisten TuS Brake und TSG Holzhausen-Sylbach den Finalspielen entgegen.

Der Modus: Die zwölf Männer-Mannschaften verteilen sich auf drei Gruppen. Neben den drei Ersten kommt auch der beste Zweite ins Halbfinale. Die Spielzeit: Sie beträgt in der Vorrunde und in den Halbfinals jeweils 1x12 Minuten. Nur die Endspiele gehen über 2x10 Minuten. Los geht es am 21. Januar um 10 Uhr. Die Endspiele sind für 15.40 Uhr (Frauen) und 16.10 Uhr (Männer) geplant.  

Das Preisgeld: Neben dem Wanderpokal gibt es für den Männersieger 1500 Euro, für den Zweiten 1000 Euro. Der Champion bei den Frauen erhält 300 Euro und den Wanderpokal.

TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler äußerte sich wie folgt zur Auslosung: „Uns war es egal, wen wir bekommen. Wenn du antrittst, willst du bei so einem Turnier auch gewinnen. Aber der Fokus liegt auf den Partien draußen. Da trainieren wird derzeit auch schon wieder." Tickets: Sie sind im Vorverkauf für 4 Euro erhältlich im LZ-Verlagshaus in Detmold, Ohmstraße 7.

Auslosungsergebnis:
Gruppe 1: Post-TSV Detmold, TuS Brake, SG Hiddesen-Heidenoldendorf, TBV Lemgo.
Gruppe 2: TSG Holzhausen-Sylbach, TSV Schötmar, TuS Lipperreihe, TuS Horn-Bad Meinberg.
Gruppe 3: SG Belle-Cappel-Leopoldstal, FC Augustdorf, TuS Asemissen, TSV Horn.


Zur Endrunde der Lippischen Hallenmeisterschaft um den LZ-Cup wird der TuS einen Fan-Bus einsetzen!

Wer mitfahren möchte kann zum Selbstkostenpreis von 10,00 € / Person (incl. Eintrittskarte) dabei sein. Für Getränke (Cola, Fanta, Wasser und Bier) wird gesorgt und ist im Bus zu erwerben.


Der Betrag ist am 21. Januar mitzubringen, ansonsten ist keine Mitfahrt möglich! 

Abfahrt ist um 9:00 Uhr von der Busschleife an der Grundschule Lipperreihe. 

Verbindliche Anmeldungen bitte über Niclas Fulland unter der Handy-Nr. 0178 - 1430680 oder Frank Fulland 0160 - 9284 3404.

fw + LZ v. 10.01.2024

Cheftrainer Markus Rüschenpöhler im Zwischencheck bei der Lippischen Wochenschau - Rückblick auf die Hinrunde in der Bezirksliga 

Beim TuS Lipperreihe hat sich gerade in der Fußball-Abteilung einiges in den vergangenen Jahren getan. Der Verein hat sich mittlerweile zu einem der Top-Klubs in Lippe gemausert. Die Chance in der kommenden Saison neben Detmold und Oerlinghausen, sofern beide die Klasse halten, als dritter Verein aus dem Lipperland in der Landesliga aufzuschlagen ist alles andere als unrealistisch. Das Team von Markus Rüschenpöhler überwintert in der Bezirksliga III auf Platz zwei und hat nur einen Punkt weniger auf der Habenseite als Ligaprimus Spvg Brakel. Coach Markus Rüschenpöhler, der den TuS auch in der kommenden Saison trainieren wird, weiß, dass auf ihn und sein Team noch ein hartes Stück Arbeit wartet, will man das Ziel Landesliga-Aufstieg realisieren. Wie Rüschenpöhler den bisherigen Saisonverlauf einschätzt, ist nachfolgend zu erfahren.

Wie bewertet ihr aus eurer Sicht den bisherigen Verlauf der Saison?

Wir haben in 16 Saisonspielen bislang 42 Punkte geholt und stehen erneut im Halbfinale des Kreispokals. Aufgrund dieser sportlichen Bilanz können wir mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen. Wir hatten einen etwas holprigen Saisonstart mit zuvor keiner optimalen Saisonvorbereitung. Nachdem wir uns immer mehr gefunden haben, Stärken und Schwächen besser einschätzen konnten, haben wir in vielen Spielen überzeugt und teilweise souverän und dominant gewonnen. Gleichwohl ärgern wir uns natürlich über die Punktverluste, die wir erlitten haben. In Jerxen-Orbke kamen viele unglückliche Umstände zusammen, in Brakel war es ein Topspiel, welches in beide Richtungen hätte entschieden werden können. Beide Niederlagen können passieren, wurden von uns allerdings auch kritisch aufgearbeitet, um anschließend bessere Lösungen finden zu können.

Was genau lief in der Mannschaft nicht so, wie ihr euch das vorgestellt habt. Woran muss gearbeitet werden?
In vielen Bereichen haben wir noch Steigerungs- und Verbesserungspotential. Sei es das individual-, gruppen- oder mannschaftstaktische Verhalten, technische Fähigkeiten wie Passspiel oder Torabschluss, alle Spieler sollten die Bereitschaft mitbringen sich stetig verbessern zu wollen. Als Team können wir den Balllauf noch deutlich flüssiger gestalten, noch mehr Abläufe automatisieren. Zudem ärgern mich einfach Gegentore. Obwohl wir aktuell mit 12 Gegentore die wenigsten der Liga haben, war das ein oder andere relativ leicht vermeidbar und möglicherweise auch dem situativ gesunkenen Konzentrationslevel aufgrund des Spielstandes geschuldet.

 

Womit seid ihr bisher zufrieden, was lief gut und auf was lässt sich aufbauen?
Zufrieden lief die Entwicklung der Mannschaft. Nach einem schwierigen Sommer mit sehr kurzer Pause, einigen Abgängen und Neuzugängen sowie einem veränderten Trainerteam haben wir alle eine positive Tendenz erkennen lassen, zueinander gefunden und unser Spiel etwas anders ausgelegt. Dafür gilt es allen Beteiligten ein Kompliment auszusprechen. Aus sportlicher Sicht stellen wir die beste Offensive und die beste Defensive der Liga. Ich denke auch außerhalb des Fußballplatzes und abseits des reinen Spielgeschehens haben wir uns in der Regel von einer guten, engagierten, nahbaren und sozialen Seite gezeigt, worauf wir stets viel Wert legen und für die wir stehen wollen.

Wie haben sich die Neuzugänge bisher bei euch integriert?

Alle sieben Neuzugänge haben sich ordentlich in die Mannschaft integriert und leisten ihren Beitrag. Leider hatten einige von ihnen während der Hinrunde temporär oder durchgehend mit Verletzungen/Erkrankungen zu kämpfen, sodass nahezu alle Sommerneuzugänge noch Steigerungsmöglichkeiten mitbringen. Da alle gewillt sind dran zu bleiben und an sich zu arbeiten, sind wir optimistisch, dass wir von ihnen in der Rückrunde noch viel Positives sehen werden. 

 

Welche eurer Spieler haben den größten Sprung in ihrer Entwicklung gemacht?

Einzelne Spieler möchte ich hier ungerne hervorheben. Ich hoffe sehr, dass viele Spieler unseres Kaders zukünftig noch Entwicklungssprünge machen werden.

 

Sind Winterneuzugänge bei euch geplant? Gibt es Abgänge?

Ja, es gibt Veränderungen, sowohl Zu- als auch Abgänge. Konkretes werden wir zu einem späteren  Zeitpunkt entsprechend bekannt geben.

 

Ist die Trainerfrage für die kommende Saison schon entschieden?

Ja, das gesamte Trainerteam hat zugesagt. Sowohl Markus Rüschenpöhler als Chefcoach als auch Dennis Wieder, Andre Gemünd und Marco Weigmann als Assistenztrainer bleiben über die aktuelle Saison hinaus bis mindestens 2025 beim TuS Lipperreihe.

 

Wer holt sich den Meistertitel in dieser Saison in der Bezirksliga III?

Natürlich wünsche ich mir sehr, dass es der TuS Lipperreihe wird, dafür werden wir viel investieren.  Wir haben es momentan im Vergleich zur Vorsaison in der eigenen Hand. Klar ist jedoch auch, dass  die SpVg Brakel aktuell die etwas bessere Ausgangsposition hat, da sie in den ersten 16  Saisonspielen einen Punkt mehr geholt hat und dementsprechend berechtigterweise die Tabelle anführt. Auch der VfB Schloß Holte als Tabellendritter ist noch im Rennen und wird sich sicherlich Chancen ausrechnen. Definitiv wird einer aus diesem Trio Meister der Bezirksliga III.

 

Welche Dinge könnten, sollten eurer Meinung nach, für die Durchführung der neuen Serie von verantwortlicher Seite geändert oder erweitert werden?

Veränderungen sind immer möglich und zum Teil auch nötig, entsprechen jedoch nicht unserem Kompetenzbereich. Konkrete Ausführungen würden zusätzlich den Rahmen hier sprengen.  Grundsätzlich pflegen wir mit dem FLVW und insbesondere mit Staffelleiter Adolf Muhr eine gute Zusammenarbeit.

 

Euer Tipp! Wie schneidet die Deutsche Nationalelf bei der kommenden EM ab?

Ich glaube, dass Deutschland eine gute Rolle spielen und bis zum Ende des Turniers dabei sein wird. Der Heimvorteil ist nicht zu unterschätzen, daher bin ich relativ optimistisch.

 

fw / 10.01.2024

LZ-Cup - Hallenkreismeisterschaft - Zwischenrunde:

Als Gruppersieger in der Zwischenrunde erreicht der TuS die Endrunde der Lippischen Hallenmeisterschaft um den LZ-Cup am 21. Januar 2024 in der Phoenix-Contact-Arena in Lemgo.

Der Mannschaft von Trainer Markus Rüschenpöhler gelang im ersten Spiel ein souverän herausgespielter Sieg gegen den SC Extertal. Einzig ein verwandelter Neunmeter konnte der SC Extertal zum zwischenzeitlichen 1:2 Anschlusstreffer nutzen. Ansonsten hatten die Lipperreiher das Spielgeschehen unter Kontrolle. Im zweiten Spiel ging es enger zu und Lipperreihe lag dreimal in Rückstand. Dieser konnte jeweils ausgeglichen werden und wenige Sekunden vor dem Spielende hatte der wieder genesene Timo Fulland die große Chance auf den Siegtreffer. Er traf den Ball aber nicht richtig, so dass es am Ende beim 3:3 Unentschieden blieb. Nachdem der TBV Lemgo sein drittes Spiel etwas überraschend gegen Extertal verloren hatte, reichte dem TuS im letzten Spiel bereits ein Unentschieden zum Gruppensieg. Doch darauf wollten sich die Lipperreiher nicht verlassen und brannten gegen die Gastgeber aus Werl-Aspe ein wahres Feuerwerk ab und siegten am Ende mit 8:2! 

Alle Ergebnisse der Zwischenrunde gibt es hier.

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Die Zwischenrunden-Spiele des TuS in der Gruppe 4 in der Halle Werl-Aspe:

TuS - SC Extertal 4:1 (Torschützen: Rouven Schulz, Jean-Luca Schulz, Tim Meier, Timo Fulland)
TuS - TBV Lemgo 3:3 (Tore: Rouven Schulz, Joshua Vormbrock, Tim Meier)
TuS - SV Werl Aspe 8:2 (Tore: Michael Ring, Jean-Luca Schulz (2x), Timo Fulland (2x), Oleksandr Lutsyk, Marco Weigmann sowie ein Eigentor)

In der Zwischenrunde waren für den TuS im Einsatz die Torleute Simon Danne und Dennis Petzold sowie die Feldspieler Rouven Schulz, Michael Ring, Timo Fulland, Jean-Luca Schulz, Tim Meier, Marco Weigmann, Marvin Schlepper, Joshua Vormbrock und Oleksandr Lutsyk.

Hier die Zwischenrunden-Tabelle der Gruppe 4:

Platz:

Verein:

Tore:

Punkte:

1.

TuS Lipperreihe

15 : 6

7

2.

TBV Lemgo

10 : 6

4

3.

SC Extertal

7 : 9

3

4.

SV Werl-Aspe

6 : 17

3

Neben dem TuS Lipperreihe qualifizierten sich noch die folgenden 11 Mannschaften für die Endrunde am 21. Januar in der Phoenix-Contact-Arena: TuS Asemissen, TSG Holzhausen/Sylbach, TuS Brake, TSV Schötmar, TBV Lemgo (Kreis Lemgo), Post-TSV Detmold, TuS Horn-Bad Meinberg, FC Augustdorf, SG Belle-Cappel-Leopoldstal, TSV Horn, SG Hiddesen-Heidenoldendorf (Kreis Detmold). Die Gruppenauslosung für die Endrunde findet am Dienstag, dem 09.01.2024 statt.


Die 2. Mannschaft des TuS trat fast zur selben Zeit beim Senne-Cup in Hövelhof an. Nach der Auftakt-Niederlage gegen SW Sende (0:3) steigerte sich die Mannschaft von Spieler-Trainer Sebastian Mathea. In den beiden anderen Gruppenspielen gelangen dann zwei Siege gegen TuS Sennelager (2:1) und dem SV Marienloh (3:1). Trotzdem verpasste man das Halbfinale aufgrund der schlechteren Tordifferenz und schied so etwas unglücklich als Tabellendritter in der Vorrunde aus. Den Senne-Cup 2024 gewann schließlich der Gastgeber Hövelhofer SV, der sich im Endspiel gegen den SJC Hövelriege mit 5:1 durchsetzte.

fw / 08.01.2024

Im Zwischencheck bei der Lippischen Wochenschau blickt Thorsten Taverner, Trainer des
TuS II, zurück auf die Hinrunde in der Kreisliga A 

Große Freude herrschte beim TuS Lipperreihe II, als man im Mai 2023 als Reserveteam den Aufstieg in das lippische Fußball-Oberhaus realisieren konnte. Dort möchte man auch in Zukunft bleiben, allein schon deswegen, um einen guten Unterbau für das erfolgreiche Bezirksligateam zu haben. Zurzeit sieht es gut für die Mannschaft von Thorsten Taverner in dieser Beziehung aus, die mit 13 Punkten auf Platz elf der Liga überwintert und neun Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz hat. Der TuS-Coach schaut nachfolgend auf die bisherige Serie zurück.

Bisher konnte Aufsteiger TuS Lipperreihe II 13 Punkte in dieser Saison holen und überwintert auf Platz 11 in der Liga. Wie bewertet ihr, aus eurer Sicht, den bisherigen Verlauf der Saison?
T
horsten Taverner: Wir sind als Aufsteiger mit der Hinrunde zufrieden. Sicherlich haben wir viel Lehrgeld bezahlen müssen, aber im Großen und Ganzen sind wir zufrieden.

Was genau lief in der Mannschaft nicht so, wie ihr euch das vorgestellt habt. Woran muss gearbeitet werden?
Thorsten Taverner:
Wir müssen definitiv an unserer Defensive arbeiten. Da sind mir zu viele und auch zu einfache Tore gefallen. Bei dem ein oder anderen Standard müssen wir auch viel gefährlicher werden.

Womit seid ihr bisher zufrieden, was lief gut und auf was lässt sich aufbauen?
Thorsten Taverner:
Zufrieden sind wir mit der bisherigen Punkteausbeute aus der Hinrunde und das wir weiterhin eine sehr gute Stimmung in der Mannschaft haben.

Wie haben sich die Neuzugänge bisher bei euch integriert?
Thorsten Taverner:
Alle Neuzugänge haben sich super in die Truppe integriert und machen einen klasse Job. Leider hatte sich am Anfang der Vorber.1eitung Bruno Moraira eine Rückenverletzung zugezogen und konnte bisher kein Spiel für uns bestreiten.

Welche eurer Spieler haben den größten Sprung in ihrer Entwicklung gemacht?
Thorsten Taverner:
Da kann und will ich keinen hervorheben. Schließlich haben alle einen großen Sprung in den letzten Jahren gemacht.

Sind Winterneuzugänge bei euch geplant?
Thorsten Taverner:
Nein, bei uns sind keine Winterzugänge geplant.

Ist die Trainerfrage für die kommende Saison schon entschieden?
Thorsten Taverner:
Bisher noch nicht, doch über dieses Thema werden bald Gespräche geführt.

Wer holt sich den Meistertitel in dieser Saison in der Lemgoer Kreisliga A?
Thorsten Taverner:
Ich glaube, dass es der SC Bad Salzuflen machen wird. Es ist die spielstärkste Mannschaft in der Kreisliga A.

Welche Dinge könnten, sollten, eurer Meinung nach, für die Durchführung der neuen Serie vom Kreisvorstand geändert oder erweitert werden?
Thorsten Taverner:
Man sollte den Spielplan so belegen, dass am Anfang der Saison alle Rasenmannschaften Heimrecht haben damit nicht so viele Spiele ausfallen.

Euer Tipp! Wie schneidet die Deutsche Nationalelf bei der kommenden EM ab?
Thorsten Taverner:
Dazu kann ich nicht viel sagen, denn als Spanier kann ich diese Frage nicht beantworten.

Wir danken für dieses Gespräch.

newsgo.de / 02.01.2024

Ralph Marquardt im Gespräch mit der Lippischen Landeszeitung:

Ein besonderes Einmachglas - und emotionale Momente in Lipperreihe

Treffpunkt für das Gespräch? Selbstverständlich der Vereinsraum „Heimspiel"! Wie sollte es anders sein, wenn der LZ-Redakteur eine Story über einen echten Insider des TuS Lipperreihe schreiben will. Hier, in unmittelbarer Nähe zum Sportplatz. Hier, wo es an der Decke von Fanschals oder an den Wänden von Vereinswimpeln nur so wimmelt. Genau hier ist der richtige Ort. Denn der 52-Jährige Ralph Marquardt weiß eine ganze Menge zu erzählen – über seinen Verein, über seine etlichen Stationen, über die Schiedsrichterei oder über das U10-Hallenmasters, das in wenigen Tagen wieder stattfindet.

„Eigentlich hätte ich zum Termin ja mein Einmachglas mitbringen können", sagt Ralph Marquardt gleich zu Beginn schmunzelnd, und er sieht schon die fragenden Blicke seines Gegenüber. Da will er nicht lange warten und sorgt gleich mal für Aufklärung. „Darin ist Asche von unserem alten Platz und ein Stück vom ersten Kunstrasen", weiß er zu genau, welche heißen Duellen auf dem ehemaligen Hartplatz ausgetragen wurden.

Ralph Marquardt steht vor dem Wandbild im Kabinengang des TuS Lipperreihe. - © Oliver König

Von der E-Jugend hat Marquardt, der im 45. Jahr Mitglied im TuS ist, alle Junioren-Stationen durchlaufen. Es folgte die Karriere im Seniorenbereich, meistens in der zweiten Mannschaft. „Ich werde noch immer in der Spielermeldeliste aufgeführt, doch die Knie wollen nicht mehr", widmete er sich nach seiner Spielerkarriere den Jobs als Trainer (Jugend, zweite Mannschaft). „Es ist schon schön zu sehen, was aus einem Marco Weigmann oder einem Daniel Bartke, jetzt Co-Trainer bei Arminia Bielefelds Frauen, geworden ist", freut er sich „im Stillen".

 

Obmann, Abteilungsleiter, das waren beziehungsweise sind weitere Stationen. Noch immer kümmert er sich im sechsköpfigen Abteilungsvorstand um Passangelegenheiten – und um das Schiedsrichterwesen. Denn seit 2019 hat Marquardt diese Passion für sich entdeckt. „Ganz ohne Fußball wäre auch blöd gewesen", nahm er als 48-Jähriger am Schiri-Lehrgang teil. Keine drei Monate habe es gedauert, da habe er bereits sein erstes A-Liga-Spiel gepfiffen. „Vielleicht kommt mir zugute, dass ich selbst gespielt und selbst an der Linie gestanden habe, ich kenne alle Facetten", vermutet der in Stukenbrock wohnende Lipperreiher. Es macht ihm weiter viel Spaß.

Nur der Samstag, der sei frei von Fußball. Außer es spielt eventuell seine Arminia, für deren Spiele er zusammen mit seiner Frau Anke eine Dauerkarte besitzt, er ist dann auf Block J anzutreffen. „Da sitzen die, die früher gestanden haben."

Weil er keine halben Sachen macht, nimmt das Thema „Schiedsrichter" einen großen Raum beim TuS Lipperreihe ein. 2019 habe der Verein gar keinen Unparteiischen gestellt – ehe Ralph Marquardt einstieg. „Inzwischen sind es sechs, das hat es meines Wissens hier noch nicht gegeben", sagt der im Einkauf und Projektmanagement bei der größten Parfümerie-Kooperation „Beauty Alliance" tätige Marquardt.

 

 

 

Und wie sieht er sich selbst, wenn er Spiele auf Lippes Plätzen leitet? „Ich lasse gerne die Spiele laufen und pfeife nicht jeden Körperkontakt sofort ab. Quatscherei geht mir allerdings auf die Nerven", betont er, und er freut sich noch immer, in der Lemgoer Schiri-Gilde so gut aufgenommen worden zu sein. „Insbesondere von denen, die mich noch als Spieler oder als Trainer kannten", sagt er.


Andere Situationen erlebt er beim U10-Hallenmasters, das von der JSG Oerlinghausen/Lipperreihe am 6. und 7. Januar wieder mit der Beteiligung von Bundesliga-Nachwuchsteams ausgetragen wird. Es feiert diesmal seinen zehnten Geburtstag. „Die Spielleitung ist natürlich ganz anders als bei Erwachsenen. Da bist du ein stückweit auch Betreuer. Du musst Kinder vielleicht mal trösten oder ihnen die Schuhe zubinden. Anstrengend sind da schon überengagierte Eltern", stellt er heraus. 117 Partien an zwei Tagen sind zu pfeifen, bei 20 bis 25 Begegnungen ist Ralph Marquardt im Einsatz. Seit Anfang an ist er dabei, und dass er es gerne macht, merkt man bei jeder Aussage. So seien gerade die Siegerehrungen sehr emotionale Momente. Dann übernimmt er meistens die Moderation. „Dann freust du dich, dass das Turnier gut über die Runden gebracht worden ist. Du richtest Worte des Dankes an Dutzende von Leuten, die im Einsatz waren, denn ohne sie geht es nicht", weiß gerade Ralph Marquardt, dass das Gemeinschaftsgefühl im TuS Lipperreihe großgeschrieben wird.


So meistert die TuS-Familie auch das kurzfristige wie ärgerliche Problem, dass die Oerlinghauser Sporthalle am Gymnasium aus Renovierungsgründen diesmal nicht als Austragungsort für das Masters zur Verfügung steht. Es geht nach Bielefeld-Senne. „Da müssen sich die Helfer total umstellen, zudem sind die Transportwege andere. Eigentlich sind sie ja eingespielt, und die Abläufe sind klar. Das greift nun überhaupt nicht mehr. Die Bande muss umgebaut werden, weil die Halle in Senne andere Maße hat. In Oerlinghausen gab es für die Mannschaften das Essen direkt in der Mensa, nun müssen wir andere Räume suchen", spricht Marquardt über einen enormen Mehraufwand.

Doch der TuS Lipperreihe setzt alles dran, auch das zu meistern. Irgendwie passt es doch gut, dass sich der 52-Jährige für das Foto vor ein Wandbild mit der Aufschrift „You’ll never walk alone" stellt.

 

 

LZ / Oliver König vom 28.12.2023

LZ-Cup - Hallenkreismeisterschaft

Der TuS qualifiziert sich als Gruppensieger für die Zwischenrunde!

Nach vier Jahren Pause wurde am Sonntag, dem 17.12. endlich wieder Hallenfussball gespielt. In der Vorrundengruppe um den LZ-Cup in der Sporthalle Leopoldshöhe traf der TuS Lipperreihe in einer starken Gruppe im ersten Spiel auf den Bezirksliga-Konkurrenten aus Ahmsen. In einer munteren Partie gingen die Lipperreiher durch Rouvnen Schulz mit 1:0 in Führung. Hatten dann Pech, als Marco Weigmann kurze Zeit später nur den Innenpfosten traf. Weitere gute Möglichkeiten blieben ungenutzt, so dass Ahmsen nach zwei Lipperreiher Fehlern das Spiel drehte und 2:1 in Führung gehen konnte. In der letzten Minute glich Jean-Luca Schulz zum verdienten 2:2 aus. Doch nur Sekunden später unterlief TuS-Keeper Simon Danne ein Lapsus und der Ball kullerte zum 2:3 Siegtreffer für Ahmsen über die Torlinie. So standen die Lippereiher nach dem ersten Spiel gleich unter Druck.

In den weiteren drei Partien, wurden dann aber die Gegner souverän besiegt (Ergebnisse und Torschützen siehe unten) und der TuS qualifizierte sich letztendlich als Gruppensieger für die Zwischenrunde. Der spielende Co-Trainer Marco Weigmann war nach dem Auftritt noch nicht ganz zufrieden: „Es ist noch Luft nach oben. Die Passsicherheit ist noch nicht so da. In der Zwischenrunde müssen wir besser und konzentrierter spielen."

In der Vorrunde waren für den TuS im Einsatz die Torleute Simon Danne und Dennis Petzold sowie die Feldspieler Rouven Schulz, Michael Ring, Jean-Luca Schulz, Miguel Taverner, Marco Weigmann, Justin Friedrich, Marvin Schlepper und Oleksandr Lutsyk.

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In der Zwischenrunde trifft der TuS dann am Sonntag, dem 07.01.2024 in der Sporthalle von Werl-Aspe auf den A-Ligisten SC Extertal (Anstoß: 14:00 Uhr), den Bezirksligitsen TBV Lemgo (15:00 Uhr) und den A-Ligisten SV Werl-Aspe (16:15 Uhr). Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die Endrunde. Der Gruppenzweite spielt dann in einem K.o.-Duell gegen einen anderen Gruppenzweiten ein weiteres Ticket für die Phoenix-Contact-Arena in Lemgo aus.

Hier die Vorrunden-Spiele des TuS im Einzelnen:
TuS – TuS Ahmsen 2:3 (TuS-Torschützen: Rouven Schulz, Jean-Luca Schulz)
TuS – SG Lüerdissen-Entrup 3:0 (Tore: Marvin Schlepper, Michael Ring, Justin Friedrich)
TuS – TuS Leopoldshöhe 3:0 (Tore: Marco Weigmann, Jean-Luca Schulz (2x))
TuS – TuS Bexterhagen 5:1 (Tore: Marco Weigmann (2x), Rouven Schulz, Justin Friedrich, Marvin Schlepper)

Alle Ergebnisse der gesamten Vorrunde gibt es hier.

Hier die Vorrundentabelle des TuS:

Platz:

Verein:

Tore:

Punkte:

1.

TuS Lipperreihe

13 : 4

9

2.

TuS Ahmsen

12 : 10

9

3.

TuS Leopoldshöhe

7 : 7

6

4.

SG Lüerdissen/Entrup

4 : 9

3

5.

TuS Bexterhagen

4 : 10

3

fw / 18.12.2023

Das komplette Trainerteam der Bezirksliga-Mannschaft hat bereits jetzt für die nächste Saison zugesagt!

Sowohl mit Cheftrainer Markus Rüschenpöhler, Co-Trainer Dennis Wieder, Torwart-Trainer Andre Gemünd wurde eine weitere Zusammenarbeit bei der ersten Mannschaft des TuS bis zum Sommer 2025 vereinbart. Unterstützt werden sie weiterhin vom noch aktiven Co-Trainer Marco Weigmann, der den Rot-Weißen auch in der nächsten Saison erhalten bleibt.

Auch aus Reihen der Mannschaft haben bereits jetzt 90% für die nächste Saison zugesagt. Der TuS stellt damit frühzeitig die Weichen für die kommende Saison 2024/2025 und schafft Planungssicherheit.Lipperreihes sportlicher Leiter Frank Fulland ist sehr zufrieden mit der Entwicklung: „Es war keine Frage, dass wir mit dem kompletten Team weiterarbeiten wollen. Es wird hervorragende Arbeit geleistet und wir möchten die weitere sportliche Entwicklung der Mannschaft voranbringen. Ich bin sehr froh, dass wir bereits jetzt schon so weit sind und auf den aller meisten Positionen Klarheit haben." Zudem befindet sich die sportliche Leitung des TuS mit weiteren jungen aber auch erfahrenen Spielern im Gespräch, so dass mit Sicherheit der Eine oder Andere zum Kader des jetzigen Bezirksliga-Zweiten dazu stoßen wird.

fw / 15.12.2023

TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler im Interview mit Lippe Kick

Lipperreihe-Coach Markus Rüschenpöhler steht bei Lippe-Kick Rede und Antwort und lässt die Hinrunde seiner Mannschaft einmal Revue passieren.

42 Punkte hat der TuS Lipperreihe auf der Haben-Seite, 14 von 16 Spielen hat die Mannschaft von Markus Rüschenpöhler gewonnen. Mit dieser Bilanz steht Lipperreihe aber tatsächlich nur auf Rang zwei in der Bezirksliga Westfalen Staffel 3. Absteiger Spvg Brakel hat einen Zähler mehr geholt und auch das direkte Duell für sich entschieden. Es bahnt sich erneut ein bis zum Schluss spannendes Aufstiegsrennen an.

Das Interview wurde von André Bell geführt:

Lippe-Kick: Hallo Markus. Erst einmal vielen Dank, dass du dir in dieser stressigen Phase des Jahres noch die Zeit für uns nimmst. Wir wollen aber auch keine unnötige Zeit verlieren, deshalb gleich die erste Frage. Wie würdest du die Leistung deines Teams in der ersten Hälfte der Saison in der Bezirksliga Westfalen Staffel 3 zusammenfassen?
Markus Rüschenpöhler: „Im Allgemeinen ist die Hinrunde gut gelaufen. Man muss aber auch klar sagen, dass wir nur eine sehr kurze Sommerpause von drei Wochen hatten, da wir zum Ende der letzten Saison noch diese spektakuläre Relegation hatten, die leider nicht erfolgreich war. Aber im Sommer hatten wir dann nur eine kurze Pause und das hat man gemerkt.“

Lippe-Kick: Welchen Einfluss hatten die Veränderungen im Kader und das Hinzukommen von neuen Trainern auf die Vorbereitung?
Rüschenpöhler: „Wir hatten einige Wechsel im Kader, insgesamt fünf Abgängen standen sieben Neuzugänge gegenüber. Und mit Dennis Wieder als Co- und Andre Gemünd als Torwarttrainer sind auch zwei neue Trainer dazugekommen. Insofern brauchte das alles ein wenig, das hat man auch gemerkt, die Testspiele waren durchwachsen.“

Lippe-Kick: Und auch die ersten Pflichtspiele liefen sicher nicht so, wie ihr euch das vorgestellt hattet?
Rüschenpöhler: „Es waren zwar auch relativ gute Testspiele dabei, es gab aber auch Spiele, wo es geholpert hat, was sich dann auch in den Saisonstart gezogen hat. Wir haben das erste Saisonspiel gegen Jerxen-Orbke sehr unglücklich verloren, die Umstände waren auch alles andere als großartig für uns. Dann im Westfalenpokal auch, mit Krankenwageneinsatz an einem verregneten Tag mit sintflutartigen Regenschauern. Das sind alles so Geschichten, die dann dazu geführt haben, dass wir uns im Anschluss sehr zusammengerissen und uns auf die Basistugenden wie das Verteidigen konzentriert haben.“

Lippe-Kick: Trotz dieser anfänglichen Herausforderungen hat dein Team danach eine eindrucksvolle Siegesserie hingelegt. Was hat zu dieser positiven Entwicklung geführt?
Rüschenpöhler: „Die Mannschaft hat dann hervorragend in die Saison gefunden, nicht in allen Spielen spielerisch eine Glanzleistung gezeigt, da waren wir sicherlich im letzten Jahr vielleicht besser, aber wir haben die Situation und auch diese Widrigkeiten angenommen. Wir haben als Mannschaft eng zusammengestanden, haben gekämpft und dadurch sicherlich auch den einen oder anderen Sieg eingefahren, der vielleicht nicht immer super spektakulär aussah, aber letztendlich haben sie zum Erfolg geführt und dazu, dass wir im Laufe der Saison immer mehr Sicherheit hatten.“

Lippe-Kick: Und das wiederum hat dazu geführt, dass ihr bis zum Spiel gegen Brakel nur Siege eingefahren habt.
Rüschenpöhler: „Wir haben nach den genannten Spielen elf Pflichtspielsiege in Serie hingelegt, neun in der Meisterschaft und zwei im Pokal. Dann haben wir sicherlich etwas unglücklich in Brakel verloren, beim absoluten Topspiel gegen den Spitzenreiter. Das kann passieren, da mache ich auch niemandem einen Vorwurf, es hätte genauso gut auch Unentschieden ausgehen können.“

Lippe-Kick: Diese knappe Niederlage scheint aber auch nur ein einmaliger Ausrutscher gewesen zu sein, danach folgten wieder nur Siege.
Rüschenpöhler: „Danach haben wir uns in den fünf Spielen bis zur Winterpause vorgenommen, möglichst viele Punkte zu holen, was uns auch gelungen ist. Wir haben eindrucksvolle Siege hingelegt wie beim 8:1 gegen Asemissen oder auch beim 4:1 gegen Schloß Holte. Und zum krönenden Abschluss haben wir Jerxen-Orbke im ersten Rückrundenspiel 2:1 geschlagen nach Rückstand und Platzverweis, wo wir noch mal alles rausgehauen haben.“

Lippe-Kick: Neben den Erfolgen in der Liga, steht der TuS Lipperreihe auch im Kreispokal wieder unter den letzten vier Teams. Ist die Titelverteidigung das Ziel?
Rüschenpöhler: „Im Kreispokal haben wir das Halbfinale erneut erreicht, spielen dort im April gegen Leopoldshöhe um den Einzug ins Finale, was wir auch sehr gerne wieder schaffen und möglichst den Titel verteidigen wollen.“

Lippe-Kick: Inwiefern hat sich die Spielweise deines Teams in dieser Saison im Vergleich zur vorherigen verändert?
Rüschenpöhler: „Wir haben diese Saison sicherlich das ein oder andere Spiel über unsere kämpferische Note gewonnen, haben gut verteidigt und dagegengehalten und eine gute Körpersprache an den Tag gelegt, insbesondere nach den vielen Gegentore zu Saisonbeginn. Danach haben wir nie mehr als ein Gegentor bekommen, das ist natürlich auch eine Qualität und da haben wir uns gesteigert, was Einstellung und Mentalität angeht.“

Lippe-Kick: Welche Entwicklung hast du in Bezug auf das Ballbesitzspiel, Passspiel und die Dynamik in deinem Team festgestellt?
Rüschenpöhler: „Wir hatten letzte Saison Spiele dabei, wo der Ball noch etwas flüssiger lief, wo wir vielleicht auch ein wenig mehr Qualität im Ballbesitzspiel, Passspiel und Dynamik hatten. Das haben wir aber deutlich gesteigert im Laufe der Hinrunde. Wir waren in der Schlussphase deutlich besser, und das kommt natürlich auch mit den guten Ergebnissen, die Selbstvertrauen fördern.“

Lippe-Kick: Dennoch, jeder Trainer betont, dass es immer Luft nach oben gibt. In welchen Bereichen siehst du noch Verbesserungspotenzial in deiner Mannschaft?
Rüschenpöhler: „Wir haben sicherlich in vielen Bereichen noch Luft nach oben, sowohl das individuelle als auch das mannschaftliche ist auf jeden Fall noch nicht absolut top. Das ist aber auch gut für uns, dass wir da auch noch Reizpunkte setzen können, an denen wir im nächsten Jahr arbeiten können.“

Lippe-Kick: Wie gestaltest du die individuelle Entwicklung der Spieler innerhalb des Teams?
Rüschenpöhler: „Grundsätzlich ist es schon so, dass wir die Mannschaft entwickeln wollen, aber natürlich auch einzelne Spieler im Laufe der Saison und ihrer Zeit, die sie bei uns sind. Da gibt es eigentlich keinen Spieler, den ich hervorheben möchte.“

Lippe-Kick: Gibt es dennoch Spieler, die besonders herausragende Leistungen gezeigt haben?
Rüschenpöhler: „Vielleicht ist für die Außenwelt etwas überraschend, dass Oleksandr Lutsyk alle 16 Meisterschaftsspiele in der Startelf gestanden hat. Er kam mit 19 Jahren im Sommer neu zu uns und das ist so sicherlich auch nicht absehbar gewesen. Aber wenn ein Spieler in allen Spielen in der Startelf steht, dann zeigt das schon, welchen Wert er hat und welche Qualität er mitbringt.“

Lippe-Kick: Wie bewertest du die aktuelle Tabellensituation und den Wettbewerb in der Liga?
Rüschenpöhler: „Man muss klar sagen, dass wir in den allermeisten Ligen mit unserer Bilanz auf Platz 1 stehen würden. Wir tun es im Moment nicht, sind auf Platz zwei hinter der Spvg Brakel, insofern muss man es auch akzeptieren und Brakel für diese gute Hinrunde auch Respekt zollen. Und so blöd es klingt, aber die Tabelle lügt nicht. Es ist relativ klar absehbar, dass die ersten drei Mannschaften am Ende der Saison auch die ersten drei Plätze belegen, angesichts dessen stehen die auch zurecht dort oben und mit Sicherheit steht Brakel momentan auch zu Recht auf Platz 1. Sie haben einen Punkt mehr geholt als wir.“

Lippe-Kick: Welche Herangehensweise planst du, um in der Rückrunde möglicherweise den aktuellen Tabellenstand zu verbessern?
Rüschenpöhler: „Man spielt ja darum, dass das in der Rückrunde wieder verändert wird und wir eventuell noch in der Lage sind, uns einen Platz zu steigern. Wir werden hart arbeiten und versuchen, in den kommenden Spielen die nötigen Punkte zu holen, um unsere Position in der Tabelle zu verbessern.“

Lippe-Kick: Mit 42 Punkten auf dem Konto zur Winterpause kann es eigentlich nur ein Ziel geben, oder?
Rüschenpöhler: „Es gibt im Endeffekt in einer Liga wie der unsrigen nur zwei große Ziele. Das erste ist der Verbleib in der Klasse, sprich den Klassenerhalt zu schaffen. Das zweite, was möglich ist, ist die Klasse nach oben zu verlassen. Wir haben 42 Punkte geholt, der Klassenerhalt wird damit gesichert sein. Ich kann jetzt schlecht sagen, wir wollen Achter werden, sondern wir wollen natürlich das Bestmögliche erreichen. Momentan sind wir Zweiter, einen Punkt hinter Brakel, das sagt auch die Tabelle aus und die spricht auch die Wahrheit aus, aber natürlich wollen wir in der Rückrunde alles geben. Wir haben noch 14 Spiele vor der Brust, aber teilweise auch schwierige Auswärtsaufgaben. Wir werden alles versuchen, um möglichst noch den einen Platz zu klettern. Ob es uns gelingt, steht auf einem anderen Blatt, aber ich denke, wir können mit breiter Brust und Vertrauen in unsere Stärke an die Situation herangehen.“

Lippe-Kick: Wie groß ist der Druck, in der oberen Tabellenhälfte und um den Aufstieg mitzuspielen?
Rüschenpöhler: „Es macht viel Spaß, wenn man oben mitspielt und ich glaube, einige andere Mannschaften haben sicherlich andere Sorgen, die vielleicht um den Klassenverbleib kämpfen müssen. Daher sollte es für uns eher beflügelnd sein als Druck aufbauend. Wir werden die Rückrunde mit Freude und Engagement angehen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.“

Lippe-Kick: Wie sieht der Plan bezüglich möglicher Kaderveränderungen in der Winterpause aus?
Rüschenpöhler: „Grundsätzlich ist nichts Großartiges geplant, stand jetzt. Aber es ist natürlich unsere Aufgabe, Augen und Ohren offen zu behalten, sonst würden wir unseren Job auch nicht so gut machen. Es ist aber nicht so, dass es gravierende Veränderungen geben wird, da gehe ich zumindest jetzt von aus. Das ist auch sehr schwierig im Winter aufgrund der Regularien, aber ich will nicht komplett ausschließen, dass es Veränderungen gibt, momentan steht das aber nicht so sehr im Fokus und ich gehe davon aus, dass wir den Kader, den wir jetzt haben, auch im Januar wieder haben werden.“

Lippe-Kick: Dann danke ich dir für deine Zeit und wünsche dir und euch ein gesegnetes und vor allem erholsames Weihnachtsfest.
Rüschenpöhler: „Danke, das wünsche ich dir und euch auch!“

Lippe-Kick v. 12.12.2023

LZ-Cup - Hallenkreismeisterschaft:

Nach vier Jahren Pause ist wieder LZ-Cup-Zeit. Für die 18. Auflage der Lippischen Hallenfußball-Meisterschaften hat am Dienstagabend (05.12.) die Auslosung bei der „Lippischen" in Detmold stattgefunden.

Bei der Vorrunde rollt der Ball am Sonntag, 17. Dezember, in den Hallen Bösingfeld, Leopoldshöhe und Lohfeld (Bad Salzuflen) sowie in Bad Meinberg (Waldstadion), Detmold (DBB) und Lage. Von den insgesamt 60 teilnehmenden Mannschaften qualifizieren sich 32 (jeweils 16 im FuL-Kreis Lemgo und FuL-Kreis Detmold) für die Zwischenrunde am Sonntag, 07. Januar, in Bad Salzuflen (Halle Aspe) und Augustdorf. Das Finale mit jeweils sechs Lemgoer und Detmolder Mannschaften steigt am Sonntag, 21. Januar, in der Phoenix-Contact-Arena in Lemgo. Aus den insgesamt drei Fünfergruppen im FuL-Kreis Lemgo kommen die ersten beiden Mannschaften weiter, dazu der beste Dritte. Aus den drei Sechsergruppen erreichen jeweils die Top drei die Zwischenrunde.

Die 1. Mannschaft des TuS trifft dabei in der ersten Runde auf folgende Mannschaften:
- TuS Ahmsen (Platz 8, Bezirksliga - Staffel 3) - Anstoß: 14:15 Uhr,
- SG Lüerdissen/Entrup (Platz 9, Kreisliga A) - Anstoß: 15:00 Uhr,
- TuS Leopoldshöhe (Platz 2, Kreisliga A) - Anstoß: 15:45 Uhr,
- TuS Bexterhagen (Platz 6, Kreisliga A) - Anstoß: 16:15 Uhr.

Gespielt wird am 17. Dezember 2023, ab 14:00 Uhr in der Sporthalle Leopoldshöhe.
Den kompletten Spielplan gibt es hier!

fw / 06.12.2023

Lippe-Kick kürt Jean-Luca Schulz vom TuS zum Spieler der Woche
in der Landes-, Bezirks- und A-Liga

Am vergangenen Samstag (25.11.) sicherte der 24-jährige Jean-Luca Schulz vom TuS Lipperreihe seinem Team einen beeindruckenden 2:1-Sieg gegen den SV Eintracht Jerxen-Orbke. Schulz erwies sich in diesem Spiel als maßgeblicher Akteur, indem er das entscheidende Tor vorbereitete, obwohl Lipperreihe die letzte halbe Stunde in Unterzahl spielte. 

Lipperreihe-Coach Markus Rüschenpöhler hebt Schulz als einen Spieler mit vielseitigen Offensivqualitäten hervor: „Jean-Luca ist im Offensivbereich flexibel einsetzbar, ob auf der Außenposition links oder rechts, oder im offensiven Zentrum. Er kann auch alle Positionen im Sturm spielen. Er ist ein sehr athletischer Spieler, extrem schnell und physisch ausgestattet, auch im Kopfballspiel.“ Rüschenpöhler betonte Schulz‘ Fähigkeit, mit Tempodribblings jede Abwehr zu überwinden und dabei oft Elfmeter herauszuholen. Neben seinen herausragenden Leistungen wird auch auf seine Verletzungsanfälligkeit eingegangen: „Problematisch ist leider, dass er häufig verletzt oder angeschlagen ist. Das hat sich zuletzt ein bisschen gelegt und ich hoffe, dass er in der Rückrunde oder insgesamt in seiner fußballerischen Zukunft verletzungsfrei bleibt, weil ihn die Verletzungen immer wieder in den letzten Jahren zurückgeworfen haben.“ 

Rüschenpöhler lobt nicht nur Schulz‘ sportliche Qualitäten, sondern auch seine Persönlichkeit: „Er ist ein Top-Typ, extrem ehrgeizig, achtet auf seinen Körper und kann ihn gut einsetzen. Er ist sehr gut trainiert und ein introvertierter Spieler, mit dem man sehr gerne zusammenarbeitet. Er gibt immer alles für das Team, von der ersten bis zur letzten Minute.“ Besonders beeindruckend ist Schulz‘ Beitrag während der Unterzahl-Situation: „In der zweiten Halbzeit, als wir in Unterzahl gespielt haben, hat er mit seiner Laufstärke und seiner Dynamik die Unterzahl wieder ausgeglichen, sodass wir gar nicht gemerkt haben, dass wir einen Spieler weniger hatten. Er war der entscheidende Mann, der immer wieder Aktionen kreiert hat.“ Rüschenpöhler hebt Schulz‘ Engagement und entscheidende Rolle beim Sieg hervor: „Jean-Luca hatte einen großen Verdienst, dass wir das Spiel gewonnen haben. Wenn er fit ist, ist er ein absoluter Top-Spieler.“

Lippe-Kick v. 29.11.2023

TuS Lipperreihe – SV Eintracht Jerxen-Orbke 2:1 (1:1)

Das erste Spiel der Rückrunde in der Bezirksliga gegen Eintracht Jerxen-Orbke war auch gleichzeitig das letzte Punktspiel des Kalenderjahres. Spitzenreiter Spvg Brakel hatte am Mittag gegen den TuS Bad Driburg Punkte liegengelassen (2:2 nach 0:2) und so eine Vorlage für den TuS gegeben. Lipperreihe als Tabellenzweiter wollte mit einem Sieg über den SVE Jerxen-Orbke unbedingt den Abstand verkürzen. Das gelang beim 2:1 Heimsieg, doch es stand sehr viel mehr Arbeit an, als zunächst erwartet wurde. 

Denn eine starke, junge Jerxer Mannschaft verlangte dem Favoriten alles ab. Folgerichtig waren die Gäste nach einer feinen Kombination in Führung gegangen (28.). Lipperreihe brauchte etwas, um das zu verdauen. Allerdings war es sechs Minuten vor der Pause nach einem Kopfball von Kevin Matzmohr zum 1:1 erfolgreich. „Ein gerechtes Ergebnis", befand der SVE-Trainer Marco Schlobinski zur Pause.

Und sein Team blieb auch in der Folgezeit ein hartnäckiger Gegner, an dem sich Lipperreihe die Zähne ausbiss – bis zur 62. Spielminute, die eine Wendung ins Spiel brachte. Nach einer unübersichtlichen Situation zog der Schiedsrichter gleich drei Karten. Zwei Gelbe und zudem eine Rote gegen TuS-Spieler Marvin Schlepper, der seinen Gegenspieler, so nahm es der Unparteiische wahr, geschubst hatte. Allerdings soll der Rotsünder vorher provoziert (angespuckt) worden sein. „Wenn er es nicht sieht, kann er kein Rot geben", ärgerte sich Lipperreihes Sportlicher Leiter Frank Fulland am Spielfeldrand. Ähnlich äußerte sich Marco Schlobinski nach dem Spiel: „Rot darf er nicht geben, er sieht es nicht." Doch die Entscheidung stand. Wieder brauchte Lipperreihe ein paar Minuten, um sich zu schütteln, Dann gab der Liga-Zweite noch mal Gas. Mit Erfolg. In der 86. Minute vollendete Michael Ring einen überragenden, überlegten Spielzug zum siegbringenden 2:1.

„Mit zehn Mann haben wir es gut gemacht, bis zur Roten Karte war es ein 1:1-Spiel. Wir haben alles gegeben", meinte ein erleichterter TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler, der den Gegner für seine Leistung lobte. Nach dem 1:2 eine Woche zuvor in Brakel, stand der gut aufgelegte Gast erneut mit leeren Händen da. Doch Marco Schlobinski gab sich als fairer Verlierer: „In Überzahl spielen wir schlechten Fußball, und Lipperreihe macht es clever. Zum Ende hin ist das Ergebnis verdient."

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Marvin Schlepper, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Hendrik Gievert, Leo Heidemann, Michael Ring, Kevin Matzmohr (ab 89. Min. Sebastian Rahaus), Jean-Luca Schulz, Justin Friedrich (ab 22. Min. Joshua Vormbrock, ab 82. Min. Basel Neamy)

Tore:
0:1 (28.)
1:1 (39.) Kevin Matzmohr
2:1 (86.) Michael Ring

fw + LZ / 27.11.2023

TuS Lipperreihe – VfB Schloß Holte 4:1 (1:0)

Am letzten Hinrundenspieltag in der Fußball-Bezirksliga stand das Ortsderby zwischen TuS Lipperreihe und VfB Schloß Holte im Fokus.
Tempo, Technik, Tore – diese Bezirksligapartie hat die Note eins verdient. Mit 4:1 (1:0) gewann der TuS Lipperreihe das rassige Verfolgerduell gegen den VfB Schloß Holte und sitzt Spitzenreiter SpVg Brakel weiter im Nacken. Nur die Bielefelder Straße sowie vier Kilometer Entfernung trennen die beiden Nachbarorte. Doch ein direkter Fußball-Vergleich liegt Urzeiten zurück. So waren über 300 Zuschauer neugierig auf das Derby – und im Wohngebiet rund um die Grundschule herrschte akuter Parkplatzmangel. Lipperreihe erwischte einen optimalen Start, als Justin Friedrich einen messerscharfen Pass in die Spitze spielte und Furkan Kücük unwiderstehlich zum 1:0 traf (10.).

Die Spielfreude vom TuS war extrem. Nach einer super Kombination scheiterte Marco Weigmann , der selbst mal vier Jahre lang das VfB-Trikot trug, am Aluminium (20.). Doch Schloß Holte hatte mit Lakämper, Brandy oder Bertels Topqualität aufgeboten, was sich in der 22. Minute zeigte, als Rouven Schulz gerade noch rechtzeitig auf der Linie klären konnte. Zwei Minuten später lag bei einem exzellenten Schuss von Sören Brandy erneut der Ausgleich in der Luft. Doch ebenso erstklassig war der Reflex von TuS-Keeper Simon Danne, der in der 55. Minute vor dem 2:0 noch einmal eine Hauptrolle einnahm. Energisch klärte er den Ball so weit, dass Furkan Kücük nach dem langen Schlag seines Torhüters zum 2:0 auf und davon zog. Als in der 68. Minute Holtes Robin Hofmann ungeschickt gegen Jean-Luca Schulz tackelte, deutete der vorzügliche Unparteiische Marijan Zalovic (kam mit seinen Gespannpartnern aus Eidinghausen-Werste) sofort auf den Punkt. Marco Weigmann verwandelte eiskalt zum 3:0. Zwar unterlief Rouven Schulz noch ein Eigentor (90.+2), doch nach einem Foul an Basel Neamy gab es erneut einen Strafstoß, den Marco Weigmann im Nachschuss zum 4:1 verwandelte (90.+5). „Das war eine sehr gute Mannschaftsleistung. Aggressiv und läuferisch top“, freute sich TuS Trainer Markus Rüschenpöhler über den 13. Saisonsieg.

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Marvin Schlepper, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Leo Heidemann, Michael Ring, Kevin Matzmohr (ab 87. Min. Niclas Fulland), Jean-Luca Schulz (ab 78. Min. Basel Neamy), Justin Friedrich, Furkan Kücük (ab 80. Min. Julius Richardt)

Tore:
1:0 (9.) Furkan Kücük
2:0 (57.) Furkan Kücük
3:0 (69.) Marco Weigmann - Foulelfm.
3:1 (92.) ET
4:1 (95.) Marco Weigmann - Foulelfm.

fw + LZ vom 20.11.2023

 

TuS Lipperreihe II – SC Bad Salzuflen 3:4 (2:0)

Im vorgezogenen Meisterschaftsspiel des 15. Spieltages empfing die 2. Mannschaft des TuS am Donnerstagabend (16.11.) den ungeschlagenen Tabellenführer aus Bad Salzuflen. Nach einer fast dramatischen Partie, standen die Lipperreiher am Ende ohne Punkte da.

Von der ersten Minute an versuchten die Gäste den TuS unter Druck zu setzen und spielten immer wieder über ihre schnellen Außenspieler den Ball nach vorne. Doch die Abwehrreihe der Lipperreiher stand gut und ließ so gut wie keine Torabschlüsse des Tabellenführers zu. Zudem setze der TuS immer wieder Nadelstiche nach vorne. Einer dieser schnell vorgetragenen Gegenstöße führte in der 13. Spielminute zum 1:0 für Lipperreihe, als Kevin Matzmohr sich die Chance nicht entgehen ließ und frei vor dem Salzufler Keeper auftauchte. Nach einer guten halben Stunde erhöhte Kevin per Direktabnahme auf 2:0 (30.). Die Gäste aus der Kurstadt starteten danach immer wieder wütende Angriffe auf das Lipperreiher Tor, kamen aber entweder nicht durch die Lipperreiher Abwehr oder TuS-Torwart Dennis Petzold stand im Weg. So ging es mit einer 2:0 Führung für den Außenseiter in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Spiel. Lipperreihe stand tief und verteidigte aufopferungsvoll. Nach einem Lattenkracher des SC Bad Salzuflen (50.), kamen die Gäste in der 53. Spielminute zum 1:2 Anschlusstreffer. Dabei ließen sich die Lipperreiher nach einem Ballverlust im vorderen Mittelfeld auskontern. Nach einem weiteren Fehler vor dem eigenen Strafraum glichen die Gäste zum 2:2 aus (75.). Bad Salzuflen drückte nun auf den Siegtreffer und ging in der 84. Spielminute tatsächlich in Führung. Dem 3:2 ging allerdings ein klares Foulspiel am Lipperreiher Daniel Wiescholek voraus, der am Trikot festgehalten wurde. Doch der TuS kam noch einmal zurück in die Partie. Bei einer flachen Hereingabe von Kevin Matzmohr nach einem abgewehrten Freistoß standen gleich drei Lipperreiher klar im Abseits und irritierten den Salzufler Torwart, so dass der Ball im langen Eck des Tores zum 3:3 Ausgleich landete (89.). Die verständlichen Proteste der Gäste blieben aber erfolglos und so war es ein wenig ausgleichende Gerechtigkeit. Doch das bessere Ende sollte der Tabellenführer haben. In der Nachspielzeit vertändelte der eingewechselte Yuriy Stasyuk den Ball an der Außenlinie. Die Gäste schalteten noch einmal schnell um und konterten die nicht gut positionierte Lipperreiher Hintermannschaft aus und erzielten somit den 4:3 Endstand.

Letztendlich – aufgrund der Spielanteile - ein verdienter Sieg des SC Bad Salzuflen. Aber Lipperreihe hatte es dem Spitzenreiter sehr schwer gemacht und das Spiel bis in die letzten Minuten offen gehalten. Die ganz starke kämpferische Leistung wurde leider nicht mit einem Punktgewinn belohnt.

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Aufstellung:
Dennis Petzold, Marvin Stötefalke, Marcel Weigmann, Sebastian Rahaus, Rene Müller, Daniel Wiescholek, Marcel Seack (ab 85. Min. Sebastian Lange), Sebastian Mathea, Miguel Taverner, Moritz Mühlenweg (ab 76. Min. Yuriy Stasyuk), Kevin Matzmohr

Tore:
1:0 (13.) Kevin Matzmohr
2:0 (30.) Kevin Matzmohr
2:1 (53.)
2:2 (75.)
2:3 (84.)
3:3 (89.) Kevin Matzmohr
3:4 (91.)

fw / 17.11.2023

Blomberger SV - TuS Lipperreihe 0:1 (0:0)

Die Bezirksliga-Mannschaft des TuS trat am 14. Spieltag beim Tabellenletzten, dem Blomberger SV an. Was auf dem Papier nach einer einfachen Partie aussah, sollte sich allerdings alles andere als einfach entwickeln. Die Lipperreiher übernahmen zwar sofort die Spielkontrolle  aber die Gastgeber hatten durchaus ihre Umschaltmomente. Nach einem Freistoß für Blomberg, musste TuS-Torwart Bengt Pyka sein ganzes Können aufbieten und längte den Ball noch so gerade um den Pfosten (siehe u. a. Bilder). Lipperreihe hatte auch diverse Tor-Abschlüsse, scheiterte aber mehrfach am überragenden Blomberger Keeper oder am eigenen Unvermögen. So ging es mit dem torlosen Unentschieden in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel kamen mit Justin Friedrich und Michael Ring frische Offensivkräfte für den TuS aufs Feld. Das Spielgeschehen fand nun fast ausschließlich in der Blomberger Hälfte statt. Die Gastgeber warfen sich in jeden Ball und verteidigten mit allem was sie hatten das eigene Tor. Mehrfach lag der Lipperreiher Führungstreffer in der Luft aber es dauerte bis zur 86. Spielminute, bis Michael Ring nach einer Flanke per Kopf zum erlösenden 1:0 traf. So blieb es bis zum Schluss und der TuS freute sich über drei ganz wichtige Punkte im Meisterschaftsrennen.  TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler war zwar nach dem Spiel über das Ergebnis erleichtert aber doch nicht zufrieden: "Es war insgesamt kein gutes Spiel, wahrscheinlich sogar unsere schlechteste Saisonleistung über 90 Minuten."

Geburtstagskind Siggi Klose war nach dem Spiel ebenfalls erleichtert, hatte sich aber auch ein nicht ganz so nervenaufreibendes Spiel zu seinem 81. Geburtstag gewünscht. Nach der Partie erhielt der langjährige TuS'ler noch ein Geschenk in der Kabine (siehe u. a. Bilder).
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Aufstellung:
Bengt Pyka, Marco Weigmann, Marvin Schlepper, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Hendrik Gievert, Leo Heidemann, Joshua Vormbrock, Jean-Luca Schulz (ab 89. Min. Nico Neudinger), Naby Camara (ab 46. Min. Justin Friedrich), Furkan Kücük (ab 46. Min. Michael Ring)

Tor:
0:1 (86.) Michael Ring 


TSV Oerlinghausen II - TuS Lipperreihe II  3:1 (0:1)

Die Reserve des TSV Oerlinghasuen verstärkte seine 2. Mannschaft mit drei Akteuren der Landesliga-Mannschaft im Derby gegen den Nachbarn aus Lipperreihe. Der TuS hatte wohl auch dadurch zu viel Respekt und kam nur schwer in die Partie. In den ersten 15 Spielminuten hatten die Gastgeber mehrfach den Führungstreffer auf dem Fuß, trafen aber das Lipperreiher Tor nicht. Danach kam der TuS aber immer besser ins Spiel und ging nach Vorarbeit von Daniel Wiescholek, der den Ball scharf in den Strafraum spielte, mit 1:0 in Führung. In der Mitte stand Moritz Mühlenweg goldrichtig und bugsierte den Ball irgendwie ins Oerlinghauser Tor. 

Nach der Halbzeit war der TuS drauf und dran das zweite Tor nachzulegen, vergab aber gleich mehrfach aussichtsreich. Dies sollte sich in der 68. Spielminute rächen. Lipperreihe bekam den Ball nicht richtig geklärt und dies nutzte ein TSV-Angreifer zum 1:1 Ausgleich. In den letzten Spielminuten wurde die Partie dann immer hektischer, was auch am nicht so souverän pfeifenden Schiedsrichter lag. So beließ er einen bereits verwarnten Oerlinghauser Spieler nach einem  absichtlichen Handspiel auf dem Feld. In der 88. Minute durfte der TSV einen Einwurf falsch ausführen und dadurch entstand unglücklicherweise das 2:1 für Oerlinghausen. Auch dem entscheidenden 3:1 für den TSV ging ein klares Foulspiel eines Oerlinghausers im Mittelfeld voraus (90.). Letztendlich eine sehr bittere Derby-Niederlage für Lipperreihe.

Aufstellung:
Dennis Petzold, Marcel Weigmann, Sebastian Rahaus, Daniel Wischolek, Pascal Heers, Marcel Seack, Sebastian Mathea, Miguel Taverner, Rene Müller (ab 74. Min. Sebastian Lange), Kevin Matzmohr, Moritz Mühlenweg (ab 88. Min. Serhii Poplavskyi)

Tore:
0:1 (25.) Moritz Mühlenweg
1:1 (68.) 
2:1 (88.)
3:1 (90.)

fw / 13.11.2023

TuS Lipperreihe - TuS Asemissen 8:1 (5:0)

Trotz des schlechten Novemberwetters mit ausgiebigen Regen waren einige Zuschauer zum Lipperreiher Sportplatz gekommen, die dann eine einseitige Partie zu sehen bekamen. Von der ersten Minute an waren die Lipperreiher hellwach und setzten im Derby gegen den Nachbarn aus Asemissen die Akzente. Gerade die über die rechte Abwehrseite konnten sich Marco Weigmann und Jean-Luca Schulz immer wieder durchkombinieren und so fielen die ersten drei Treffer alle über diese Seite. In der 9. Spielminute wurde Joshua Vormbrock nach einem sehenswerten Angriff in der Mitte bedient. Joshi brauchte für das 1:0 nur noch den Fuß hinhalten. Auch beim 2:0 stand Joshi goldrichtig (20.). Als dann Julius Richard nur zwei Minuten später die dritte Vorarbeit über die linke Angriffsseite zum 3:0 nutzte (22.) reagierte der Asemisser Trainer und wechselte seinen völlig überforderten Rechtsverteidiger bereits nach 25 Spielminuten aus. Doch das muntere Tore schießen ging weiter. Eine Vorarbeit von Hendrik Gievert und Julius Richardt verwerte Jean-Luca Schulz nach einer guten halben Stunde zum 4:0 (28.). Joshua Vormbrock erhöhte kurz vor der Pause mit seinem dritten Treffer auf 5:0 (44.).

Nach dem Seitenwechsel ließen es die Lipperreiher etwas ruhiger angehen und wechselten bereits früh, so dass möglichst viele Spieler zu ihren Einsatzseiten kamen. Marco Weigmann verwandelte einen an Jean-Luca Schulz verursachten Foulelfmeter sicher zum 6:0 (53.), bevor einer der wenigen Entlastungsangriffe der Gäste zum 1:6 Ehrentreffer führte (66.). Leo Heidemann mit einem direkt verwandelten Freistoß (73.) sowie der eingewechselte Jonas Brüggemann (78.) erhöhten das Ergebnis auf insgesamt 8:1. 

Letztendlich ein souverän herausgespielter Heimsieg gegen defensivschwache Gäste aus Asemissen. Spieler und Co-Trainer Marco Weigmann sagte nach der Partie: "Verdienter Sieg von uns, mit einer starken ersten Hälfte, in der wir den Grundstein für die drei Punkte gelegt haben. Mit einem kleinen Schönheitsfehler in der zweiten Halbzeit, bei dem wir über die linke Seite beim Spielaufbau den Ball verlieren und dann nicht konsequent verteidigen und so den Gegentreffer kassieren."

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Marvin Schlepper, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Hendrik Gievert (ab 67. Min. Jonas Brüggemann), Leo Heidemann, Joshua Vormbrock (ab 85. Min. Furkan Kücük), Jean-Luca Schulz (ab 56. Min. Niclas Fulland), Naby Camara (ab 56. Min. Nico Neudinger), Julius Richardt (ab 67. Min. Jerome Plöger)

Tore:
1:0 (9.) Joshua Vormbrock
2:0 (20.) Joshua Vormbrock 
3:0 (22.) Julius Richardt
4:0 (28.) Jean-Luca Schulz
5:0 (44.) Joshua Vormbrock
6:0 (53.) Marco Weigmann / Foulelfm.
6:1 (66.)
7:1 (73.) Leo Heidemann
8:1 (78.) Jonas Brüggemann


TuS Lipperreihe II  - TBV Lemgo II 3:0 (0:0)

In der ersten Halbzeit hatten beide Mannschaften gute Chancen, trafen aber nicht ins Tor. Nach dem Seitenwechsel schlug der TuS dann zwei Mal eiskalt zu. Einen Freistoß von Miguel Taverner wuchtete Innenverteidiger Sebastian Rahaus ins Lemgoer Tor (47.). Nur drei Minuten später erhöhte Daniel Wiescholek auf 2:0 für Lipperreihe. An den beiden schnellen Gegentoren nach dem Wiederanpfiff hatten die Gäste aus Lemgo sichtlich zu knabbern. 

„Das Kollektiv hat gewonnen. Die Jungs haben den Ball immer wieder geschickt hinten herum gespielt. Sie waren oft den einen Schritt schneller“, lobte TuS-Trainer Thorsten Taverner seine Schützlinge.

Aufstellung:
Dennis Petzold, Ruben Steinkamp, Marcel Weigmann, Sebastian Rahaus, Daniel Wischolek, Pascal Heers, Marcel Seack, Miguel Taverner, Rene Müller, Kevin Matzmohr, Yuriy Stasyuk

Tore:
1:0 (47.) Sebastian Rahaus
2:0 (50.) Daniel Wiescholek
3:0 (90.) Miguel Taverner

fw / 05.11.2023

TuS Lipperreihe - FC Augustdorf  4:1 (0:0)

Das Flutlicht brannte am Schulweg von der 1. Minute an. Doch dauerte es knapp eine Stunde, bis Fußball-Bezirksligist TuS Lipperreihe endlich die Erleuchtung kam und die Abwehr des FC Augustdorf erstmals hinters Licht führte. Mit 4:1 (0:0) fiel der sechste Heimsieg am Ende noch standesgemäß aus.

Eine Woche nach dem 0:1 im Topspiel in Brakel hatte der letztjährige Vizemeister zunächst einige Anlaufprobleme. „Unser Positionsspiel war nicht optimal“, befand TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler, der dennoch einige starke Torannäherungen seiner im zarten Grau auflaufenden Schützlinge registrierte. Allen voran Timo Fulland, der in Vertretung des erkrankten Furkan Kücük für Alarm sorgte, wurde entweder geblockt (24., 41.) oder er verzog (8.). In der 45. Minute visierte Jean-Luca Schulz zudem den Außenpfosten an. Augustdorf brachte lediglich einen nennenswerten Ball durch Heinrich Warkentin vors Lipperreiher Tor (29.).

Foto LZ: © Jörg Hagemann

Ohnehin waren die Ballbesitzmomente mit gefühlten 90:10 Prozent eindeutig. „Dafür, dass wir mit unserem allerletzen Aufgebot angetreten sind, haben wir eine ordentliche Leistung abgeliefert. In der ersten Hälfte haben wir gut verteidigt. Aber mir war klar, dass noch was passieren würde“, erkannte FCA-Trainer Kai David die Überlegenheit des Gegners an.

Als die Lipperreiher nach dem Wechsel auch die Halbfelder intensiver bespielten, wuchs der Druck fast minütlich. Augustdorfs starker Torhüter Sefik Kartal stand unter Dauerbeschuss von Michael Ring (47.), Jean-Luca Schulz (53.) und Timo Fulland (55.). Doch wenige Minuten später war schlagartig die Luft raus. Eine Hereingabe von Jean-Luca Schulz knallte Basel Neamy unhaltbar zum 1:0 unter die Latte (58.). Und nur 120 Sekunden nach seinem ersten Saisontreffer ließ Neamy einen wuchtigen Kopfball zum 2:0 folgen. Der erst sieben Minuten zuvor eingewechselte Naby Camara erhöhte in der 77. Minute auf 3:0. Eine Nachlässigkeit auf der linke Flanke nutzten die im Umschaltspiel durchaus gefälligen Augustdorfer zu einem Konter, den Mikail Özsahin zum 3:1 vollendete (82.).

Keine Chance für Augustdorfs Keeper Sefik Kartal gegen diesen wuchtigen Kopfball von Basel Neamy (links), den auch Jonas Hübner nicht unterbinden kann. Foto LZ: © Jörg Hagemann

Drei Minuten vor Schluss erzwang Niklas Fulland einen Foulelfmeter, den Marco Weigmann sicher zum 4:1-Endstand verwandelte. Ärgerlich für den FCA: Weil sich der bereits verwarnte Cedric Berkemeier beschwerte, schickte ihn Schiedsrichter Klaus Münstermann (SG Oesterweg) mit der Ampelkarte vorzeitig unter die Dusche. Eine dumme Sperre für die Augustdorfer, die aufgrund der dünnen Personaldecke ab der 58. Minute sogar den 41-jährigen Alexander Eck reaktivieren mussten. (Bericht der LZ v. 29.10.2023)

Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Marvin Schlepper, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Michael Ring, Basel Neamy (ab 88. Min. Yannick-Timo Hohlweck), Timo Fulland (ab 76. Min. Jonas Brüggemann), Joshua Vormbrock (ab 84. Min. Ruben Steinkamp), Nico Neudinger (ab 56. Min. Niclas Fulland), Jean-Luca Schulz (ab 70. Min. Naby Camara)

Tore:
1:0 (58.) Basel Neamy
2:0 (60.) Basel Neamy
3:0 (78.) Naby Camara
3:1 (80.)
4:1 (87.) Marco Weigmann / Foulelfm.


TuS Lipperreihe II - TSV Kirchheide 3:2 (1:0)

Nach dem schwachen Auftritt von letzter Woche und der Heim-Niederlage gegen den Tabellenletzten TSV Schötmar zeigte die 2. Mannschaft des TuS gegen den TSV Kirchheide ein anderes Gesicht. 

Gegen den Tabellennachbarn aus Kirchheide wurden die Zweikämpfe angenommen und auch zielstrebiger nach vorne gespielt. So gelang Kevin Matzmohr in der 19.Spielminute das 1:0 Führungstor. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Kevin in der 52. Minute auf 2:0. Danach machte es die TuS-Reserve allerdings wieder spannend. Nach dem 1:2 Anschlusstreffer (67.), verursachte Marvin Stötefalke einen Foulelfmeter, den die Gäste zum Ausgleich nutzten (69.). Nur 2 Minuten später gelang Moritz Mühlenweg mit seinem 4. Saisontreffer noch der 3:2 Siegtreffer. Dabei blieb es und der TuS II konnte sich durch seinen dritten Saisonsieg ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen.

Aufstellung:
Dennis Petzold, Marvin Stötefalke, Marcel Weigmann, Sebastian Rahaus, Daniel Wischolek, Pascal Heers, Marcel Seack (ab 79. Min. Miguel Taverner), Rene Müller (ab 81. Min. Sebastian Lange), Moritz Mühlenweg, Kevin Matzmohr, Yuriy Stasyuk (ab 88. Min. Ahmettuna Özbey)

Tore:
1:0 (19.) Kevin Matzmohr
2:0 (52.) Kevin Matzmohr
2:1 (67.)
2:2 (69.) Foulelfm.
3:2 (71.) Moritz Mühlenweg

fw / 30.10.2023

Spvg Brakel - TuS Lipperreihe 1:0 (0:0)

Am 11. Spieltag kam es in der Bezirksliga, Staffel 3 zum absoluten Spitzenspiel. Der TuS als Tabellenzweiter, trat beim verlustpunktfreien Spitzenreiter, der Spvg. Brakel an. Von Anfang an entwickelte sich ein gutklassiges und temporeiches Spiel, in dem Gastgeber zunächst mehr Spielanteile hatten. Die große Möglichkeit zur Führung hatte aber Lipperreihe, doch der Abschluss von Furkan Kücük war zu zentral, so dass der Brakeler Torwart den Ball abwehren konnte (23.). Ansonsten gab es auf beiden Seiten keine hochkarätigen Chancen und so ging es torlos in die Halbzeitpause. 

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber besser aus der Kabine und nutzten die erste Möglichkeit zur Führung. Ein Angreifer der Spvg. setzte sich am linken Flügel gegen Henrik Gievert durch und brachte den Ball in den Lipperreiher Strafraum, wo ein Brakeler Spieler aus 10 Metern flach abzog. TuS-Keeper Simon Danne konnte den Schuss parieren aber der Abpraller landete wieder beim Spieler der Spvg. Brakel und dieser brachte den Ball mit einer akrobatischen Einlage zum 1:0 über die Torlinie (51.).

In den letzten 20 Minuten ließen die Kräfte bei den Gastgebern ein wenig nach und der TuS drängte auf den Ausgleich. Aber das erlösende 1:1 wollte nicht fallen. So mussten die Lipperreiher die zweite Saisonniederlage einstecken und agieren nun sechs Punkte hinter dem Tabellenführer. Bis auf die 10 Minuten nach dem Halbzeit hat der TuS ein gute Leistung gezeigt und hätte sich bei dem Spitzenspiel mit einem Punkt belohnen können. TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler meinte nach dem Spiel: "Das Ergebnis ist nicht schön mit Blick auf die Tabelle, aber auch kein Drama. Jetzt gilt es sich auf die nächste Partie gegen den FC Augustdorf vorzubereiten."

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Marvin Schlepper (ab 78. Min. Nico Neudinger), Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk (ab 62. Min. Leo Heidemann), Henrik Gievert, Michael Ring, Timo Fulland (ab 62. Min. Joshua Vormbrock), Justin Friedrich (ab 78. Min. Niclas Fulland), Jean-Luca Schulz, Furkan Kücük (ab 67. Min. Basel Neamy)

Tor:
1:0 (51.)


TuS Lipperreihe II - TSV Schötmar 1:4 (0:1)

Trotz einer offensiven Ausrichtung blieb der TuS über weite Strecke zu harmlos und ließ defensiv zu viele Räume, die der TSV Schötmar zu nutzen wusste. Bereits nach vier Spielminuten lagen die Lipperreiher 0:1 zurück, da bei einem Eckball die Zuordnung nicht passte. In der ersten Halbzeit war nur ein Schuss von Kevin Matzmohr gefährlich. Aber der Ball sprang von der Latte des Schötmarer Tores wieder zurück ins Feld. 

Nach der Halbzeit wechselte TuS-Trainer Thorsten Taverner zwei Mal. Doch auch diese Umstellung sollte das Spiel der Lipperreiher nicht beleben. Nach einem schlimmen Fehlpass im Mittelfeld, nutzte der Tabellenletzte diese Chance und erhöhte auf 2:0 (57.). In der langen Nachspielzeit, als Lipperreihe alles nach Vorne warf, gelang den Gästen zunächst das 3:0 (90. +6). Kevin Matzmohr konnte zwar nochmal einmal auf 1:3 verkürzen (90. +8), doch in der letzten Aktion des Spiels viel noch das 1:4 (90. +9). 

TuS-Trainer Thorsten Taverner war nach dem Spiel bedient: „Wir haben uns zu schnell den Schneid abkaufen lassen. Dazu haben wir uns von den Emotionen auf und neben dem Platz einschüchtern lassen. So macht Fußball keinen Spaß. Ich hätte mir gewünscht, dass der Schiedsrichter mehr durchgegriffen hätte - aber letztendlich war die Niederlage gerechtfertigt.“ 

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Aufstellung:
Dennis Petzold, Marvin Stötefalke (ab 82. Min. Yuriy Stasyuk), Marcel Weigmann, Sebastian Rahaus, Daniel Wischolek, Pascal Heers, Marcel Seack, Sebastian Mathea (ab 46. Min. Rene Müller), Ruben Steinkamp (ab 46. Min. Moritz Mühlenweg), Kevin Matzmohr, Miguel Taverner

Tore:
0:1 (4.) 
0:2 (57.) 
0:3 (90. +6)
1:3 (90. +8) Kevin Matzmohr
1:4 (90. +9)

fw / 23.10.2023

TuS Lipperreihe - VfR Borgentreich 11:0 (6:0)

Die Gäste aus Borgentreich waren mit einigen Personalsorgen nach Lipperreihe gekommen und mussten so von Anfang an eingestehen, dass sie an diesem Tag chancenlos bleiben würden. Lipperreihe ließ dem VfR Borgentreich überhaupt nicht ins Spiel finden und schnürte die Gäste in deren Hälfte ein. In der ersten Halbzeit kam Borgentreich nicht einmal vor das Lipperreiher Tor, geschweige denn in die Nähe des Strafraums. So stand es bis zur Halbzeit nach Treffern von Timo Fulland (7. und 17.), Jean-Luca Pascal Schulz (12.), Marco Weigmann (31. per Elfmeter), Justin Friedrich (33.) und Henrik Gievert (40.) bereits 6:0. Bei der Vielzahl von Chancen waren die Gäste damit noch gut bedient. 

Nach dem Seitenwechsel wechselte TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler munter durch was der Lipperreiher Überlegenheit aber keinen Abbruch leistete. Justin Friedrich (51.), ein Eigentor des VfR (57.), Rouven Schulz (70.) und Nico Neudinger (78. und 82.) erhöhten das Ergebnis gegen völlig überforderte Gäste auf 11:0.

„Das Ergebnis spricht Bände. Es war eine sehr einseitige Partie, in welcher wir eine klasse Mannschaftsleistung gezeigt haben. Viele Spieler mit viel Einsatzzeit, viele verschiedene Torschützen, und damit drei weitere Punkte im Sack. Nicht mehr, aber auch nicht weniger“, lobte TuS-Coach Markus Rüschenpöhler. Am nächsten Sonntag wartet auf den TuS das mit Spannung erwartete Spitzenduell mit dem Tabellenführer Spvg Brakel.

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Marvin Schlepper, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk (ab 46. Min. Joel Siemens), Leo Heidemann, Henrik Gievert, Timo Fulland (ab 46. Min. Nico Neudinger), Justin Friedrich (ab 56. Min. Jonas Brüggemann), Jean-Luca Schulz (ab 60. Min. Niclas Fulland), Furkan Kücük (ab 46. Min. Joshua Vormbrock)

Tore:
1:0 (7.) Timo Fulland
2:0 (12.) Jean-Luca Schulz
3:0 (17.) Timo Fulland
4:0 (31.) Marco Weigmann (Foulelfm.)
5:0 (33.) Justin Friedrich
6:0 (40.) Henrik Gievert
7:0 (51.) Justin Friedrich
8:0 (57.) ET
9:0 (70.) Rouven Schulz
10:0 (78.) Nico Neudinger
11:0 (82.) Nico Neudinger

fw/16.10.2023

TuS Lipperreihe II – SG Sonneborn/Alverdissen 3:1 (1:0)

Zum Auftakt des 10. Spieltages in der Kreisliga A Lemgo trat die 2. Mannschaft des TuS bereits am Donnerstagabend gegen den Tabellendritten aus Sonneborn-Alverdissen an. Die Gäste aus dem östlichen Lipperland waren in den ersten Minuten spielbestimmend und hatten auch zwei gute Tormöglichkeiten um früh in Führung zu gehen. Diese erste Drangphase überstanden die Lipperreiher schadlos und kamen nach gut 15 Minuten besser in die Partie. Nun wurden die Zweikämpe besser angenommen und auch gewonnen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit viel Kampf im Mittelfeld. Spielerische Höhepunkte waren bei dem Dauerregen und dem rutschigen Platz auch nicht unbedingt zu erwarten. Kurz vor der Halbzeit scheiterte Pascal Heers im ersten Versuch mit seinem Schuss noch am gegnerischen Keeper. Der Abpraller landete wieder vor seinen Füßen und der zweite Abschluss landete dann im linken unterem Toreck zum 1:0 für Lipperreihe (45.).

Nach dem Seitenwechsel drängten die Gäste zunächst auf den Ausgleich und TuS-Torwart Dennis Petzold konnte sich mehrfach auszeichnen. Lipperreihe hielt aber kämpferisch voll dagegen. Nach einem Freistoß, getreten von Pascal Heers, war Innenverteidiger Sebastian Rahaus per Kopf erfolgreich und erzielte nach einer guten Stunde das 2:0 (62.). Als dann kurz vor Schluss, ebenfalls nach einem Freistoß, den Gästen der Anschlusstreffer zum 1:2 gelang, drohte es nochmal spannend zu werden (86.). Doch nur 60 Sekunden später war es der eingewechselte Moritz Mühlenweg, der eine Flanke per Kopf in kurze Eck verlängerte und das entscheidende 3:1 markierte (87.). So blieb es bis zum Schluss und Lipperreihe feierte den zweiten Saisonsieg, der vorher gegen den starken Gegner nicht unbedingt erwartet worden war. Mit diesem Erfolgserlebnis kann die Mannschaft nun Samstag auf Pollhans unbeschwert feiern.

Aufstellung:
Dennis Petzold, Marcel Weigmann (ab 85. Min. Marvin Stötefalke), Sebastian Rahaus, Niclas Fulland, Daniel Wischolek, Pascal Heers (ab 86. Min. Ahmettuna Özbey), Marcel Seack, Sebastian Mathea (ab 70. Min. Sebastian Lange), Kevin Matzmohr, Naby Camara (ab 78. Min. Moritz Mühlenweg), Miguel Taverner

Tore:
1:0 (45.) Pascal Heers
2:0 (62.) Sebastian Rahaus
2:1 (86.)
3:1 (87.) Moritz Mühlenweg

fw / 14.10.2023

SV Höxter - TuS Lipperreihe 0:3 (0:2)

Am 9. Spieltag musste der TuS die weite Fahrt zum SV Höxter antreten. Beim letztjährigen Tabellendritten erwarteten die Lipperreiher eine schwere Auswärtshürde, hatte man sich in den bisherigen Spielen beim SV Höxter doch immer schwer getan. Der TuS startete sehr konzentriert in das Spiel und versuchte über viel Ballbesitz Sicherheit in seine Aktionen zu bekommen. Dies gelang mit zunehmender Spieldauer immer besser. Erste gute Tormöglichkeiten konnten allerdings nicht genutzt werden. Darunter auch ein Lattentreffer. Justin Friedrich war es dann, der in der 29. Spielminute das 1:0 für den TuS erzielen konnte. Nach einem schönen Angriff über die linke Seite über Marco Weigmann und Jean-Luca Schulz, konnte Furkan Kücük den Ball im Strafraum quer auf Justin legen, der sich diese Chance nicht entgehen ließ. Einen Treffer von Marco Weigmann, erkannte der Schiedsrichter wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht an (35.). Kurz vor der Halbzeit war Justin Friedrich erneut zur Stelle und erhöhte auf 2:0 für Lipperreihe (45.).

Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Lipperreiher das Spielgeschehen weiterhin, zogen sich aber etwas weiter zurück und verlegten sich nun mehr auf Konter. Die Gastgeber hatten nun mehr Spielanteile, konnten sich aber keine nennenswerten Tormöglichkeiten erspielen, so das TuS-Keeper Simon Danne einen relativ entspannten Nachmittag erlebte. Erst in der Schlussphase als Höxter auf Dreierkette umstellte, kam der TuS zu weiteren guten Chancen und der eingewechselte Timo Fulland erzielte in der Nachspielzeit den 3:0-Endstand (90. +5). Danach pfiff der Schiedsrichter die Partie sofort ab und der erste Auswärtssieg in Höxter stand fest. 

Marco Weigmann, spielender Co-Trainer war nach der Partie zufrieden: „Wir haben defensiv sehr stabil gestanden und kaum Chancen zugelassen. Vorn waren wir eiskalt und haben unsere Möglichkeiten genutzt. Letztendlich ein verdienter Sieg für uns!“

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Marvin Schlepper, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Leo Heidemann, Basel Neamy, Michael Ring (ab 87. Min. Nico Neudinger), Justin Friedrich (ab 79. Min. Timo Fulland), Jean-Luca Schulz (ab 83. Min. Henrik Gievert), Furkan Kücük (ab 72. Min. Joshua Vormbrock)

Tore:
0:1 (28.) Justin Friedrich
0:2 (45.) Justin Friedrich
0:3 (90. +5) Timo Fulland 

fw / 09.10.2023

TuS Lipperreihe - SV Dringenberg 5:1 (2:0)

Mit dem 7. Sieg in Folge festigt der TuS den zweiten Tabellenplatz in der Bezirksliga, Staffel 3. Beide Mannschaften traten mit einigen Personalsorgen an. So waren mit Kevin Matzmohr und Miguel Taverner zwei Akteure auf der TuS-Bank, die zuvor bereits in der 2. Mannschaft gespielt hatten. 

Die Gäste aus Dringenberg hatten eine sehr defensive Taktik gewählt und überließen den Lipperreihern zumeist den Ball. Dringenberg machte die Räume eng und versuchte den TuS vom eigenen Tor möglichst fern zu halten. Nach gut 15 Minuten wurde Furkan Kücük im Dringenberger Strafraum zu Fall gebracht. Der durchaus mögliche Elfmeterpfiff des Schiedsrichters blieb allerdings aus. So mussten die Lipperreiher Anhänger bis zur 29. Spielminute warten, bis Furkan sich schön durchsetzte und endlich das 1:0 erzielen konnte. Die Gäste reklamierten in dieser Szene auf Abseits, was es aber definitiv nicht war. Knapp zehn Minuten später wurde Michael Ring direkt an der Strafraumgrenze von seinem Gegenspieler gefoult. Der Unparteiische entschied dieses Mal auf Strafstoß, den der Gefoulte dann selbst sicher zur 2:0 Pausenführung verwandelte. 

Nach dem Seitenwechsel ließ die vermeintliche Vorentscheidung nicht lange auf sich warten. Erneut war es Michael Ring, der den TuS mit 3:0 in Front brachte (53.). Eine Unkonzentriertheit nach einem Freistoß von der Mittellinie, nutzen die Gäste dann etwas überraschend zum 3:1 Anschlusstreffer (55.). Doch ernsthaft in Gefahr war der Sieg des TuS an diesem Tag nicht. Rouven Schulz konnte aus dem Gewühl heraus den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder herstellen, als er in der 63. Spielminute das 4:1 erzielte. Danach vergaben die Lipperreiher weitere Möglichkeiten das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. So traf der wieder genesene und kurz vorher eingewechselte Timo Fulland nur die Unterkante der Querlatte und den Abpraller setzte Kevin Matzmohr per Fallrückzieher über das Gäste-Tor (78.). Kurz vor dem Ende hatte Furkan bei einer weiteren Chance den Ball eigentlich schon verloren aber ein Dringenberger Spieler bugsierte ihn unfreiwillig über die eigene Torlinie zum 5:1 Endstand (83.). 

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Aufstellung:
Simon Danne, Joel Siemens (ab 70. Min. Niclas Fulland), Marvin Schlepper, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Leo Heidemann, Basel Neamy, Michael Ring, Nico Neudinger (ab 65. Min. Kevin Matzmohr), Jean-Luca Schulz (ab 75. Min. Timo Fulland), Furkan Kücük (ab 80. Min. Jonas Brüggemann)

Tore:
1:0 (29.) Furkan Kücük
2:0 (38.) Michael Ring, Foulelfm.
3:0 (53.) Michael Ring
3:1 (55.)
4:1 (63.) Rouven Schulz
5:1 (83.) ET


TuS Lipperreihe II - SG Lüerdissen/Entrup 3:4 (0:2)

Am 8. Spieltag in der Kreisliga A Lemgo war die Spielgemeinschaft aus Lüerdissen/Entrup zu Gast in Lipperreihe. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die Lipperreiher in Führung hätten gehen können, nachdem Kevin Matzmohr mit einem schönen Lupfer über den Gäste-Torwart das Tor aber knapp verfehlte (16.). Die Gäste aus Lüerdissen zeigten sich da konsequenter und bestraften einen Abstimmungsfehler der Lipperreiher auf der rechten Abwehrseite sofort und erzielten in der 19. Spielminute das 1:0. Nachdem kurz danach auf der anderen Abwehrseite ebenfalls die Zuordnung fehlte und ein Gäste-Stürmer den scharf in den Fünfmeterraum spielte, konnte TuS-Torwart Marcel Schneegaß den Ball nur noch ins eigene Tor ablenken (19.). So ging es nach einer eigentlich relativ ausgeglichenen ersten Hälfte mit einem 0:2 Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Lipperreiher mit mehr Elan aus der Kabine und wurden in der 50. Minute belohnt. Nach einem tollen Spielzug und einer schönen Hereingabe von Daniel Wiescholek, gelang Moritz Mühlenweg der 1:2 Anschlusstreffer. Doch ein erneuter Fehler der Lipperreiher ermöglichte den Gästen das 1:3 (65.). Doch der TuS gab nicht auf und verkürzte nach schönen Zuspiel von Marcel Weigmann durch Miguel Tavener auf 2:3 (77.). Fünf Minuten später war es erneut Miguel, der zum umjubelten 3:3 ausgleichen konnte (82.). Der TuS drängte danach auf den Siegtreffer. Wurde aber nicht belohnt und nach einem Freistoß der SG sogar noch bestraft, als der eingewechselte Marcel Seack unglücklich den Ball mit dem Hinterkopf ins eigene Tor verlängerte (87.). 

Gäste-Trainer Steven Hengstler machte sich nach dem Spiel auch nichts vor: „In der ersten Halbzeit machen wir vieles richtig und führen verdient. Nach dem Anschlusstor werden wir nervös, unsicher und instabil. Am Ende ist es Glück für uns, ein Unentschieden wäre gerechter gewesen." So sah es auch sein Gegenüber, Lipperreihes Sportlicher Leiter Frank Fulland, der den urlaubenden Coach Thorsten Taverner vertrat: „Die Jungs haben gekämpft, da gibt es keinen Vorwurf. Uns fehlte ein bisschen das Glück", meinte er.

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Aufstellung:
Marcel Schneegaß, Ruben Steinkamp (ab 46. Min. Timo Blodow), Sebastian Rahaus, Marcel Weigmann, Rene Müller, Pascal Heers, Sebastian Mathea, Miguel Taverner, Kevin Matzmohr (ab 46. Min. Marcel Seack) 
Moritz Mühlenweg, Daniel Wiescholek

Tore:
0:1 (19.)
0:2 (23.)
1:2 (50.) Moritz Mühlenweg
1:3 (65.)
2:3 (77.) Miguel Taverner
3:3 (82.) Miguel Taverner
3:4 (87.) ET

fw / 01.10.2023

FC Peckelsheim-Eissen-Löwen - TuS Lipperreihe 1:2 (1:0)

Der TuS gewinnt auch sein sechstes Spiel in Serie, musste beim FC Peckelsheim-Eissen-Löwen aber erst einem Rückstand hinterherlaufen. 2:1 hieß es am Ende aber hochverdient für die Elf von Markus Rüschenpöhler. Lipperreihe kam in Peckelsheim gut in die Partie und übernahm sofort die Spielkontrolle. Die große Chance zur frühen Führung ergab sich als Furkan Kücük im Peckelsheimer Strafraum gefoult wurde (14.). Furkan trat selbst an und schoss den Ball allerdings links am Tor vorbei. Und es kam noch schlimmer - Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe konnte eine scharf hereingespielte Flanke klärte Abwehrchef Rouven Schulz den Ball ins eigene Tor. Trotz völliger Überlegenheit ging es mit einem 0:1 Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel musste der angeschlagene Jean-Luca Schulz in der Kabine bleiben und wurde von Basel Naemy ersetzt. Am Spielgeschehen änderte sich allerdings nichts. Lipperreihe schnürte die Hausherren in deren eigener Hälfte ein und drängte auf den Ausgleich. Michael Ring war es dann, der in der 55. Spielminute eine Hereingabe direkt und unhaltbar in den rechten oberen Torwinkel zum 1:1 Ausgleich verwertete. Danach wurden mehrfach Gelegenheiten zum Führungstreffer ausgelassen. Nach dem der gerade eingewechselte Nico Neudinger den Ball auf der rechten Seite erobern konnte und Furkan Kücük bediente, setzte sich dieser im Strafraum gegen zwei Gegenspieler durch und erzielte das 2:1 für den TuS (65.). Bis auf die letzten Minuten, als die Gastgeber alles nach vorne warfen geriet der Sieg des TuS nicht in Gefahr. Letztendlich ein hart erkämpfter aber völlig verdienter Auswärtssieg.

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Marvin Schlepper, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Leo Heidemann, Michael Ring, Justin Friedrich (ab 87. Min. Henrik Gievert), Joshua Vormbrock (ab 59. Min. Nico Neudinger), Jean-Luca Schulz (ab 46. Min. Basel Neamy), Furkan Kücük (ab 89. Min. Niclas Fulland)

Tore:
1:0 (30.) ET
1:1 (55.) Michael Ring
1:2 (65.) Furkan Kücük


SV Werl-Aspe - TuS Lipperreihe II  6:0 (2:0)

 

Bei einem der Aufstiegsfavoriten, dem SV Werl Aspe, war die 2. Mannschaft des TuS letztendlich chancenlos, auch wenn das Ergebnis am Ende zu hoch ausfiel. Der TuS fand zunächst gut ins Spiel und hätte mit etwas Glück sogar in Führung gehen können. Die Gastgeber brauchten ein wenig Anlaufzeit bis in der 22. Spielminute der überragende SV-Kapitän das 1:0 erzielen konnte. Derselbe Spieler war es auch, der zehn Minuten später auf 2:0 stellte. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.

 

Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Aspe auf 3:0 und sorgte früh für die Entscheidung. "Da war das Spiel leider für uns gelaufen“, so TuS-Trainer Thorsten Taverner. Aspe ließ es jetzt zwar etwas ruhiger angehen, erwies sich aber beim Ausnutzen seiner Möglichkeiten als äußerst effektiv und erhöhte das Ergebnis durch weitere eigene Tore (56., 85.) und ein Eigentor von Mario Habigtsberg (88.) auf 6:0. „Die ersten 30 Minuten waren wir wirklich gut im Spiel drin, konnten uns dabei aber nicht mit einem Treffer belohnen. Nicht so einverstanden sind wir mit der Schiedsrichterleistung, gerade was die zweite Hälfte betraf“, so Thorsten Taverner nach der Partie.

 

 

Aufstellung:
Dennis Petzold, Ruben Steinkamp (ab 60. Min. Marvin Stötefalke), Sebastian Rahaus (ab 66. Min. Mario Habigtsberg), Marcel Weigmann, Joel Siemens, Marcel Seack (ab 80. Min. Ahmettuna Özbey), Miguel Taverner, Jonas Brüggemann (ab 46. Min. Rene Müller), Moritz Mühlenweg (ab 77. Min. Dennis Grüger), Daniel Wiescholek, Yuriy Stasyuk 

Tore:
1:0 (22.) 
2:0 (33.)
3:0 (48.)
4:0 (56.)
5:0 (85.)
6:0 (88.) ET

fw / 25.09.2023

TuS Lipperreihe - TBV Lemgo 3:0 (1:0)

Mit dem 3:0 Heimerfolg gegen den TBV Lemgo gelang dem TuS der fünfte Sieg in Folge. Dabei trafen die Lipperreiher auf einen vor allem im ersten Durchgang hartnäckigen, bissigen Kontrahenten, der alles versuchte. Die Gäste aus Lemgo standen tief und machten die Räume eng, so dass Torchancen zunächst Mangelware blieben. So dauerte es bis zur 39. Spielminute bis der TuS den Abwehrriegel des TBV knacken konnte. Nach einem nicht gut abgewehrten Eckball wurde der Ball wieder durch Justin Friedrich hereingegeben und Rouven Schulz verlängerte das Spielgerät mit dem Kopf ins lange Eck des Lemgoer Tores zur 1:0 Führung. Mit dem Führungstreffer im Rücken spielte der TuS wesentlich befreiter auf und legte nach dem Seitenwechsel durch Michael Ring (58.) zum richtigen Zeitpunkt das 2:0 nach. Neun Minuten vor dem Abpfiff war dann auch Goalgetter Furkan Kücük nach Zuspiel von Marco Weigmann erfolgreich und machte mit dem 3:0 endgültig den Deckel drauf. Am Ende hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können, was dem Spielverlauf aber nicht entsprochen hätte.

„In der ersten Halbzeit waren wir noch zu behäbig, in der zweiten dann deutlich besser. Insgesamt ist es ein zähes Spiel gewesen, und es war kein Glanzstück von uns. Aber wir haben die Punkte und hoffen nun wieder auf eine gute Trainingswoche", so Lipperreihes Trainer Markus Rüschenpöhler nach der Partie.

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Marvin Schlepper, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Leo Heidemann, Basel Neamy, Michael Ring, Justin Friedrich (ab 81. Min. Nico Neudinger), Julius Richardt (ab 58. Min. Kevin Matzmohr), Furkan Kücük (ab 81. Min. Joshua Vormbrock)

Tore:
1:0 (39.) Rouven Schulz
2:0 (58.) Michael Ring
3:0 (81.) Furkan Kücük


TuS Lipperreihe II - FC Schw.-Spork/​Wendlinghausen 1:0 (0:0)

Am 6. Spieltag gelang der 2. Mannschaft des TuS endlich der erhoffte erste Saisonsieg. Den entscheidenden Treffer gelang Pascal Heers in der 84. Spielminute mit einem schönen Distanzschuss, der genau ins rechte untere Toreck einschlug. 

Die erste Halbzeit gegen den in der ersten Saisonspielen ebenfalls noch sieglosen Gäste war ausgeglichen, ohne das sich beide Mannschaften großartig Torchancen herausspielen konnten. Einzig erwähnenswert blieb ein Pfostentreffer des TuS, nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum nach einem Eckball. In den zweiten 45 Minuten kamen die Lipperreiher aber immer besser ins Spiel und hatten auch einige gute Torabschlüsse. So traf Miguel Taverner mit einem Schuss aus gut 35 Metern nur die Querlatte des Gästetores (65.). Yuriy Stasyuk scheiterte gleich mehrfach am Gästekeeper, so dass die Zuschauer schon ein wenig verzweifelten. Doch Pascal Heers erlöste dann den TuS mit seinem Fernschuss zum 1:0-Siegtreffer! 

Aufgrund der zweiten Halbzeit ging der Heimerfolg völlig in Ordnung und die Freude war groß endlich den ersten Saisonsieg verbuchen zu können. 

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Aufstellung:
Dennis Petzold, Ruben Steinkamp, Niclas Fulland (ab 84. Min. Mario Habigtsberg), Jerome Plöger, Marvin Stötefalke, Pascal Heers, (ab 90. Min. Dennis Grüger), Sebastian Mathea, Miguel Taverner, Jonas Brüggemann (ab 66. Min. Moritz Mühlenweg), Daniel Wiescholek, Yuriy Stasyuk (ab 90. +2 Min. Serhii Poplavskyi)

Tor:
1:0 (84.) Pascal Heers

fw / 18.09.2023

SV Germania Bredenborn - TuS Lipperreihe 0:3 (0:0)

Am 5. Spieltag musste der TuS beim Bezirksliga-Neuling, dem SV Germania Bredenborn, antreten. Bei hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad taten sich die Lipperreiher schwer ins Spiel zu finden. Die Gastgeber dagegen standen tief in der eigenen Hälfte und versuchten immer wieder mit langen Bällen auf die beiden Spitzen, das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Zweimal kam Germania Bredenborn mit diesem Mittel fast zum Erfolg. Zum einen verfehlte eine Direktabnahme nach einem langen Ball das Lipperreiher Tor nur knapp und flog gut 20 cm über das Gehäuse (24.), zum anderen musste TuS-Keeper Simon Danne all sein Können aufbieten, als er einen Schuss aus gefährlicher Situation mit einer Fußabwehr entschärfen konnte. Lipperreihe dagegen hatte in den ersten 45 Minuten keinen gefährlichen Torabschluss zu verzeichnen. Es wurde zu oft durch die Mitte und dazu noch zu langsam gespielt, um die Bredenborner Abwehr in Verlegenheit zu bringen.

Nach dem Seitenwechsel zog der TuS das Tempo merklich an und spielte auch mehr über die Flügel. So hatte Furkan Kücük zweimal die Chance den Führungstreffer zu erzielen. Seine Kopfbälle nach Flanken von Justin Friedrich und Marco Weigmann verfehlten jeweils nur knapp das Tor der Gastgeber (53. + 59.). Ein Schuss von Rouven Schulz nach einer nicht richtig geklärten Ecke landete zudem an der Querlatte des Bredenborner Tores (63.). In der 77. Spielminute brachte dann Leo Heidemann einen Freistoß in den Strafraum der Gastgeber, wo Marco Weigmann den Ball per Kopf ins lange Eck zum 1:0 Führungstreffer verlängerte!

Nach dem Lipperreiher 1:0 lösten die Gastgeber den dichten Abwehrriegel auf und der TuS hatte nun mehr Platz seine Angriffe vorzutragen. Die sich daraus ergebenen Chancen nutzen Michael Ring (90. +3) und der eingewechselte Julius Richardt (95. +5) in der Nachspielzeit um die Partie zu entscheiden.

Gerade aufgrund der zweiten 45 Minuten ging der Lipperreiher Sieg in Ordnung, auch wenn das Ergebnis vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen ist.
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