TuS Lipperreihe e. V.

seit 1959 

Cheftrainer Markus Rüchenpöhler hört nach zwei Jahren beim TuS auf

Markus Rüschenpöhler

Der TuS Lipperreihe und Markus Rüschenpöhler, Cheftrainer der 1. Seniorenmannschaft, geben die einvernehmliche Beendigung der Zusammenarbeit zum 30.06.2024 bekannt. Dieser gemeinsame Beschluss wurde im Rahmen einer abschließenden Saisonanalyse getroffen.
Der Sportliche Leiter Frank Fulland sagt dazu: "Erstmal wollen wir uns bei Markus für die gemeinsame Zusammenarbeit bedanken! In den vergangenen zwei Spielzeiten haben wir nahezu den maximalen sportlichen Erfolg erzielen können. Zwei Mal Vizemeister in der Bezirksliga, zwei Mal Kreispokalsieger und das Erreichen der LZ-Cup-Endrunde sind ein starkes Ergebnis. Darüber hinaus hat Markus den Verein stets in hervorragender Weise repräsentiert. Er hat sich vollkommen mit der Mannschaft und dem Umfeld identifiziert. Auch neben dem Platz war Markus stets eine große Hilfe. Das ist keine Selbstverständlichkeit und verdient große Anerkennung. Nichtsdestotrotz haben die intensiven Spielzeiten auf beiden Seiten Spuren hinterlassen. Daher haben wir gemeinschaftlich beschlossen, die Zusammenarbeit zu beenden und mit frischen Kräften in die kommende Saison zu gehen."

Der scheidene Markus Rüschenpöhler ergänzt: "Auch ich möchte mich für die zwei Jahre beim TuS Lipperreihe bei allen Trainern, Offiziellen und Spielern ganz herzlich bedanken. Es war eine intensive Zeit, die mir positiv in Erinnerung bleiben wird. Ich wünsche der Mannschaft auch zukünftig viel Erfolg."

fw / 12.06.2024

Jan Schulmeister

Neuer Trainer für 2. Mannschaft des TuS Lipperreihe

Nachdem Rücktritt von Thorsten Taverner, der die Mannschaft im letzten Saisonspiel noch betreuen wird, übernimmt Jan Schulmeister den Cheftrainerposten der 2. Mannschaft in der kommenden Saison. In den letzten Jahren trainierte Jan die Mannschaften vom TuS Hillegossen sowie des TuS Bexterhagen. Die Verantwortlichen aus Lipperreihe waren nach sehr guten Gesprächen davon überzeugt, mit Jan den richtigen Mann gefunden zu haben und so mit Co-Trainer Sebastian Mathea den eingeschlagen Weg in der Kreisliga A, Lemgo weiter zu gehen.
Ein großes Dank geht an dieser Stelle an Thorsten Taverner, als Trainer und an Michael Groth, als Betreuer, Sie haben in den letzten Jahren bei der 2. Mannschaft des TuS gute und intensive Arbeit geleistet. Mit dem Aufstieg in die Kreisliga A im vergangenen Jahr haben sie zudem ihren größten sportlichen Erfolg feiern dürfen und gleichzeitig ein gutes Fundament beim TuS geschaffen. 

In einem Interview mit Lippe Kick von vor 2 Jahren stellte Jan sich und seine Fußball-Philosophie vor:
Auf welche Aspekte legst du persönlich im Training besonderen Wert?
Jan Schulmeister: „Vor und nach dem Training können wir Spaß haben, aber während der Einheit sollen sie Gas geben. Ich lasse gerne mit ein, zwei Ballkontakten trainieren, damit das Training schnell ist und der Kopf fleißig was zu tun hat.“

Was sind für dich absolute Grundvoraussetzungen in der Zusammenarbeit zwischen Spielern und Trainer?
Jan Schulmeister: „Spieler und Trainer müssen sich respektieren. Ich glaube, die Spieler mögen es, wenn man ehrlich zu ihnen ist und ihnen nicht irgendeinen Müll erzählt. Wenn er nun mal kein gutes Spiel gemacht hat, dann hat er halt Käse gespielt und nicht: ‚Das war ein tolles Spiel.‘ Nur als kleines Beispiel.“

Für welche Spielkultur stehst du bzw. welche Spielstrategie hältst du für die erfolgversprechendste?
Jan Schulmeister: „Als Spielkultur mag ich den Tiki-Taka-Fußball von Barca, mit Xavi und Iniesta: Kontrollierter Ballbesitz, sodass der Gegend durchdreht und keine Lust mehr hat zu spielen.“

Dein schönstes Erlebnis als Trainer?
Jan Schulmeister: „Das schönste Erlebnis als Trainer war, als ich, vor 20 Jahren circa, eine E-Jugend trainiert habe, für ein Jahr, weil niemand anderes da war und die Jungs als ‚nicht gut genug‘ bewertet wurden. Die hatten null Komma null Selbstvertrauen. Am Ende der Saison waren wir Zweiter und die Jungs hatten mehr Selbstvertrauen als ein Ibrahimović.“

Dein negativstes Erlebnis als Trainer?
Jan Schulmeister: „Negative Erlebnisse als Trainer hatte ich bisher nicht viele. Außerdem glaube ich, dass du gerade aus dem Negativen was Positives ziehen kannst. Hört sich vielleicht blöd an, ist aber, aus meiner Sicht, so.“

Gibt es Vorbilder, an denen du dich als Trainer/Mensch orientierst?
Jan Schulmeister: „Ich empfinde Menschen, die jeden Tag hart arbeiten gehen, um Essen für ihre Kinder auf den Tisch zu kriegen, als Vorbilder. Und als Trainer-Vorbild finde ich Hermann Gerland ganz cool. Der ist ehrlich und sagt dir die Meinung und hat das Herz am rechten Fleck. Der faltet dich zusammen, weil du dein Talent nicht vernünftig nutzt. Und ein bisschen Klopp, weil er ein Menschenfänger ist und sich auch mal um die privaten Sachen seiner Spieler kümmert und nicht nur oberflächlich mit dem Spieler umgeht. Ein Mix aus den beiden, das wäre der perfekte Trainer.“

Welche Ziele verfolgst du persönlich als Trainer?
Jan Schulmeister: „Meine Ziele als Trainer sind es, die Mannschaft und den Verein nach vorne zu bringen.“

Welche Tugenden sind in deinen Augen die wichtigsten, die man mitbringen muss, um als Coach gute Arbeit leisten zu können?
Jan Schulmeister: „Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und einfach nur Bock drauf haben, was zu verändern. Dann kannst du als Coach was erreichen … und: dass man im Team zusammenarbeitet und nicht gegeneinander.“

Was ist im Training oder Spiel für dich absolut inakzeptabel?
Jan Schulmeister: „Inakzeptabel ist es, den Gegner oder Mitspieler zu beleidigen oder zu schlagen. Das geht gar nicht; unterste Schublade.“

Bist du an der Seitenauslinie eher der sachliche Dirigent oder der impulsive, lautstarke Typ?
Jan Schulmeister: „Leider bin ich eher der impulsive Typ, weil ich zu sehr im Spiel bin. Das muss ich lernen, abzustellen. Das bringt keinem was, weder mir noch der Mannschaft. Andererseits will ich da draußen auch nicht als Totengräber herumstehen und in die Luft gucken. So ein gesundes Zwischending wäre nicht schlecht.“

Thema: Stressbewältigung. Was hilft dir, den Akku wieder aufzuladen und vom Ligaalltag abzuschalten? Hast du eventuell ein Hobby, das dir dabei hilfreich ist?
Jan Schulmeister: „Mein Hobby ist es, in mein Stammschwimmbad zu gehen und die Seele baumeln zu lassen, schön im Saunabereich ausschwitzen und an nichts zu denken und den lieben Gott Gott sein lassen. Außerdem, wenn ich mich nach einem Spiel zu sehr aufrege, holt meine bessere Hälfte mich wieder runter. Danke dafür!“

fw + Lippe Kick / 05.06.2024

Kaderplanung für Saison 2024/2025

Der TuS kann bereits jetzt 7 Neuzugänge für die kommende Bezirksliga-Saison vorstellen.

Jaaron Stengele und Jonah Tappe

Mit Jaaron Stengele konnte der TuS Lipperreihe ein 20jähriges Torwart-Talent verpflichten. Jaaron kommt vom Kreisligisten TuS Quelle und kennt bereits einige Lipperreiher Spieler durch denen der Kontakt zum TuS Lipperreihe zu Stande kam. Der TuS freut sich, dass Jaaron seine nächsten fußballerischen Entwicklungsschritte in Lipperreihe gehen möchte.

Als weiteren Neuzugang begrüßt der TuS
Jonah Tappe. Er ist 19 Jahre jung und kommt vom Kreisligisten SV Werl-Aspe nach Lipperreihe. Schon seit einiger Zeit haben die Lipperreiher Verantwortlichen ein Auge auf Jonah geworfen. Jetzt hat es geklappt und der TuS freut sich riesig über seine Zusage. Auf den defensiven Außenbahnen kann der schnelle und technisch versierte Jonah alles spielen.

Mikail Özsahin


Dritter Neuzugang ist Mikail Özsahin vom Bezirksliga-Absteiger FC Augustdorf. Der 21-jährige Außenbahn-spieler erzielte in der abgelaufenen Saison 7 Tore für die Sandhasen und möchte sich in der kommenden Saison weiterentwickeln und weiter ambitioniert Fußball spielen.

Musa Iljazi und Marlin Dück


Neuzugänge Nummer 4 und 5 sind Musa Iljazi (19) und Marlin Dück (20). Beide sind ehemalige Jugendspieler des TuS Lipperreihe und kehren somit an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Vor drei Jahren waren sie bereits in der B-Jugend des TuS Lipperreihe aktiv. Der TuS freut sich, dass sie wieder den Weg zurückgefunden haben. Beide konnten schon Erfahrungen in der Bezirksliga sammeln und kommen nun vom FC Stukenbrock zurück nach Lipperreihe.

Jannes Kohlmeyer

Neuzugang Nummer 6. ist Jannes Kohlmeyer, der 23-jährige wechselt vom Kreisligisten TSV Wewer nach Lipperreihe. Schon in jungen Jahren hat Jannes Erfahrungen beim Oberligisten Victoria Clarholz sammeln können. In den Gesprächen wurde schnell deutlich das Jannes nochmal ambitionierter Fußball spielen möchte und so entschied sich Jannes nicht nur wegen des Umfeldes und der Mannschaft zum TuS zu wechseln.

Weiterer Neuzugang beim TuS ist
Kevin Sömmer. Er ist 28 Jahre alt und kommt vom Post TSV Detmold nach Lipperreihe. In der abgelaufenen Saison erzielte Kevin als Angreifer 19 Tore für die 2. Mannschaft in der Kreisliga A. Der antrittsschnelle und schussstarke Angreifer will es eine Liga höher nochmal Wissen und freut sich auf die Aufgabe beim TuS Lipperreihe.

Kevin Sömmer

Auch die 2. Mannschaft des TuS kann mit Justin Kuchar einen neuen Spieler begrüßen. Justin spielte bereits in der Jugend beim TuS Lipperreihe und will zukünftig den Verjüngungsprozess in der TuS-Reserve vorantreiben. In der abgelaufenen Saison spielte Justin in der U19 des TuS Hillegossen und möchte nun im ersten Seniorenjahr in der Kreisliga A spielen. Des Weiteren steht bereits fest, dass mit Niclas Fulland, Ruben Steinkamp, Jerome Plöger, Joshua Vormbrock, Adrian Klöne und Dominik Buslaff, Spieler des TuS-Bezirksliga-Kaders nächste Saison für die 2. Mannschaft des TuS aktiv sein werden.  

fw / 04.06.2024

TuS Lipperreihe II – TSV Oerlinghausen II 2:0 (0:0)

Am vorletzten Spieltag schaffte die 2. Mannschaft des TuS mit dem 2:0 Heimsieg gegen den Ortsnachbarn aus Oerlinghausen den Klassenerhalt in der Kreisliga A, Lemgo. Die Gäste aus Oerlinghausen müssen dagegen den bitteren Gang in die B-Liga antreten und steigen ab. 

Bei dem im Vorfeld mit Spannung erwarteten Abstiegs-Endspiel merkte man den Akteuren die Bedeutung des Spiels an. Viele Fehler im Spielaufbau und Ungenauigkeiten ließen kaum Spielfluss aufkommen. So entwickelte sich kein schönes Fußballspiel. Erst nach dem Seitenwechsel spielten die Lipperreiher besser Fußball und belohnten sich in der 56. Spielminute mit dem Führungstreffer. Sebastian Rahaus erzielte das 1:0 durch einen schönen Fernschuss aus gut 20 Metern. Die Gäste aus Oerlinghausen hatten nun auch einige Torabschlüsse zu verzeichnen, doch der Treffer fiel kurz vor dem Ende wieder für den TuS. Miguel Taverner überwand des TSV-Keeper ebenfalls mit einem Weitschuss zum vorentscheidenden 2:0 (86.). So konnte nach dem Schlusspfiff nicht nur der Klassenerhalt in der Kreisliga A gefeiert werden, sondern auch die Verabschiedung des Trainers. Nach insgesamt 15 Jahren an der Seitenlinie der 2. Mannschaft hört Thorsten Taverner als Trainer auf. Zudem wurde auch der langjährige Betreuer Michael Groth emotional verabschiedet.

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Aufstellung:
Dennis Petzold, Björn Burmeier (ab 77. Min. Rene Müller), Jerome Plöger, Niclas Fulland, Sebastian Rahaus, Marcel Weigmann, Ruben Steinkamp (ab 87. Min. Marvin Stötefalke), Miguel Taverner, Marcel Seack (ab 81. Min. Pascal Heers), Tim Janek Hohenadel (ab 60. Min. Sebastian Mathea), Jonas Brüggemann (ab 66. Min. Yuriy Stasyuk)

Tore:
1:0 (56.) Sebastian Rahaus
2:0 (86.) Miguel Taverner

fw / 04.06.2024

VfB Schloß Holte - TuS Lipperreihe 1:2 (0:1)

Im letzten Saisonspiel gewann der TuS beim VfB Schloß Holte mit 2:1. Auf dem super gepflegten Holter Rasenplatz kamen die Lipperreiher gut in die Partie. Die erste Torchance hatte dann auch der TuS. Nach dem die Holter Abwehr einen Eckball nicht konsequent klären konnten, nahm Marco Weigmann den Ball von der Strafraumgrenze volley und knallte das Leder an den Querbalken des Holter Tores (7.). In der 21. Spielminute hatte Marco dann mehr Glück. Nach einem schönen Konterangriff über Jean-Luca Schulz nahm er das Zuspiel am Elfmeterpunkt an und überwand den Holter Keeper zum 1:0 Führungstreffer. 

Nach dem Seitenwechsel entlud sich ein Gewitter über der Sportanlage des VfB und in dieser Regenphase waren die Gastgeber auch die aktivere Mannschaft und erzielten nicht unverdient den 1:1 Ausgleich (49.). Als das Gewitter abgezogen war und die Sonne wieder schien, wurde auch der TuS wieder besser. Der eingewechselte Kevin Matzmohr setzte sich in der 69. Spielminute am Strafraumeck durch und konnte mit seinem platzierten Flachschuss ins linke Toreck den 2:1 Siegtreffer erzielen. So waren Ex-Holter für den TuS erfolgreich und besiegelten die einzige Schloß Holter Heimniederlage in dieser Saison.

Der TuS beendet damit die Saison als Vizemeister (bereits zum dritten Mal in Folge), hinter dem Meister und Landesliga-Aufsteiger Spvg Brackel und vor dem VfB Schloß Holte. Insgesamt holte der TuS 73 Punkte (23 Siege, 4 Unentschieden, 3 Niederlagen) bei einem Torverhältnis von 108:22. Lipperreihe blieb die komplette Saison zuhause ohne Niederlage (14 Siege und 1 Unentschieden) und verteidigte zudem den Titel als Kreispokalsieger. 

TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler sagte nach dem letzten Saisonspiel: "Letzten Endes ein befriedigender Abschluss. Insgesamt haben wir 73 Punkte geholt aus 30 Spielen, das ist, denke ich eine richtig gute Bilanz. Leider sind wir tabellarisch nicht da, wo wir stehen wollten, hätten gerne einen Platz höher in der Platzierung am Ende gesehen. Wir haben die wenigsten Gegentore bekommen, eine gute Defensive gestellt und in vielen Spielen überzeugt."
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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Rouven Schulz, Marvin Schlepper, Oleksandr Lutsyk, Henrik Gievert (ab 90. Min. Naby Camara), Simon Schulz, Justin Friedrich (ab 63. Min. Basel Neamy), Tim Meier (ab 77. Min. Nico Neudinger), Jean-Luca Schulz, Timo Fulland (ab 63. Min. Kevin Matzmohr)

Tore:
0:1 (21.) Marco Weigmann
1:1 (49.) Julian Lakämper
1:2 (69.) Kevin Matzmohr


TBV Lemgo II - TuS Lipperreihe II 3:1 (2:0)

Die 2. Mannschaft des TuS steckt zwei Spieltage vor Saisonende noch immer im Abstiegskampf fest. Nach einer ganz schwachen ersten Halbzeit und nach etwas besseren zweiten 45 Minuten verlor der TuS II beim TBV Lemgo II mit 1:3. Den Ehrentreffer für Lipperreihe erzielte Yuriy Stasyuk in der 74. Spielminute. So kommt es am kommenden Sonntag, dem 02. Juni zum Abstiegsendspiel gegen den TSV Oerlinghausen II. Hier müssen die Lipperreiher mindestens einen Punkt holen, um den ersehnten Klassenerhalt in der Kreisliga A zu schaffen.

Aufstellung:
Bruno Moreira, Jerome Plöger (ab 65. Min. Rene Müller), Niclas Fulland, Sebastian Rahaus, Marcel Weigmann, Daniel Wiescholek, Miguel Taverner (ab 45. Min. Marvin Stötefalke), Sebastian Mathea (ab 65. Min. Jan-Philipp Klasing), Marcel Seack, Moritz Mühlenweg (ab 70. Min. Tim Janek Hohenadel), Jonas Brüggemann (ab 45. Min. Yuriy Stasyuk)

Tore:
1:0 (38.) 
2:0 (45.)
3:0 (48.)
3:1 (74.) Yuriy Stasyuk

fw / 27.05.2024

SG Lüerdissen/Entrup - TuS Lipperreihe II 1:1 (0:0)

Im Nachholspiel des 23. Spieltages trat die 2. Mannschaft des TuS am Donnerstagabend (23.05.2024) bei der SG Lüerdissen/Entrup an. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, bei dem TuS durchaus mehr vom Spiel hatte und auch die eine oder andere Tormöglichkeit verbuchen konnte. Leider wurde diese in den ersten 45 Minuten nicht genutzt. So ging es torlos in die Halbzeitpause. 

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gastgeber mehr Spielkontrolle zu bekommen. Lipperreihe hielt aber dagegen und konnte das Spielgeschehen weiter offen gestalten. In der 77. Spielminute ging der TuS dann verdient mit 1:0 in Führung. Nach einem schönen Steilpass von Ruben Steinkamp auf Miguel Taverner, brachte dieser den Ball in den Strafraum zum freistehenden Moritz Mühlenweg, der sich die Chance nicht entgehen ließ und Lipperreihe in Führung bringen konnte. Doch die Freude wehrte nicht lange. Nur vier Minuten später konnte eine Flanke aus dem Halbfeld nicht verhindert werden und in der Mitte kam ein SG-Spieler frei zum Kopfball und setzte diesen platziert ins rechte untere Eck des Lipperreihe Gehäuses, welches erstmals in dieser Saison von Patrick Scholz gehütet wurde (81.). Bei diesem Resultat blieb es dann bis zum Abpfiff. Aufgrund des Spielverlaufs ein ärgerliches Ergebnis aber letztendlich doch ein wichtiger Punktgewinn im Abstiegskampf.

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Aufstellung:
Patrick Scholz, Björn Burmeier, Jerome Plöger (ab 46. Min. Jan-Philipp Klasing), Sebastian Rahaus, Marcel Weigmann (ab 70. Min. Rene Müller), Ruben Steinkamp (ab 92. Min. Serhii Poplavskyi), Joel Siemens (ab 46. Min. Daniel Wiescholek), Miguel Taverner, Sebastian Mathea (ab 80. Min. Marvin Stötefalke), Marcel Seack, Moritz Mühlenweg

Tore:
0:1 (77.) Moritz Mühlenweg
1:1 (81.)

fw / 24.05.2024

TuS Lipperreihe - Blomberger SV  6:0 (4:0)

Bereits am Freitagabend, dem 17.05. hatte der TuS den bereits seit einiger Zeit als Absteiger feststehenden Tabellenletzten Blomberger SV zu Gast. Das Spiel war bereits nach einer guten halben Stunde entschieden, denn nach Toren von Michael Ring (4. per Foulelfm.), Timo Fulland (12., 22.) und erneut Michael Ring (35.), hieß es bereits 4:0. Nach dem Seitenwechsel wurde kräftig durchgewechselt und der TuS schaltete zwei Gänge zurück. Trotzdem gelang Tim Meier das 5:0 (51.) und ein Blomberger Spieler traf noch zum 6:0 Endstand ins eigene Tor (55.). TuS-Coach Markus Rüschenpöhler sprach anschließend von "einem souveränen Sieg". 

Nachdem die Spvg Brakel am Pfingstmontag im Spitzenspiel den VfB Schloß Holte mit 3:2 besiegen konnte, stehen die Brakeler vor dem letzten Spieltag als Meister der Bezirksliga, Staffel 3 fest. Der TuS gratuliert an dieser Stelle zur Rückkehr in die Landesliga.

Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann (ab 46. Min. Nico Neudinger), Rouven Schulz (ab 60. Naby Camara), Marvin Schlepper, Oleksandr Lutsyk, Henrik Gievert (ab 46. Min. Justin Friedrich), Simon Schulz, Michael Ring, Tim Meier, Jean-Luca Schulz (ab 60. Min. Kevin Matzmohr), Timo Fulland (ab 46. Min. Dominic Pollakowski)

Tore:
1:0 (4.) Michael Ring (Foulelfm.)
2:0 (12.) Timo Fulland
3:0 (22.) Timo Fulland
4:0 (35.) Michael Ring
5:0 (51.) Tim Meier
6:0 (55.) Eigentor


TSV Kirchheide - TuS Lipperreihe II 1:0 (0:0)

Die 2. Mannschaft des TuS verlor am Pfingstmontag ihr Spiel beim TSV Kirchheide mit 0:1. In einem schwachen A-Liga-Spiel taten sich beide Mannschaften schwer Torchancen zu erspielen, so dass es eigentlich ein typisches 0:0-Spiel war. In der Schlussphase nutzten die Gastgeber allerdings einen Lipperreiher Fehler aus und erzielten das spielentscheide Tor (81.). Der TuS fällt damit auf den 13. Tabellenplatz zurück, profitierte aber von den Niederlagen der Konkurrenz und hat somit weiterhin fünf Punkte Abstand zum ersten Abstiegsplatz.

Aufstellung:
Dennis Petzold, Dennis Berger (ab 58. Min. Marvin Stötefalke), Sebastian Rahaus, Niclas Fulland, Daniel Wiescholek, Ruben Steinkamp, Joel Siemens, Miguel Taverner, Sebastian Mathea, Marcel Seack, Yuriy Stasyuk (ab 85. Min. Rene Müller)

Tor:
1:0 (81.)

fw / 21.05.2024

TuS Asemissen - TuS Lipperreihe 0:5 (0:4)

Beim abstiegsbedrohten Nachbarn aus Asemissen ließ der TuS nichts anbrennen und stellte früh die Weichen auf Sieg. Bereits nach vier Minuten ging Lipperreihe in Führung. Eine Ecke wurde kurz ausgeführt und die anschließende Hereingabe brachte Verwirrung in die Asemisser Abwehr. Rouven Schulz bedankte sich und drosch das Spielgerät in die Maschen. Das spielte dem Tabellendritten total in die Karten. Asemissen fand überhaupt nicht ins Spiel. Auch beim Foulspiel im Sechzehner an Jean-Luca Schulz ging es für die Platzherren viel zu schnell. Michael Ring verwandelte den Strafstoß zum 2:0 sicher (25.). Und nachdem Tim Meier (41.) und Kevin Matzmohr (44.) das herrliche Offensivspiel jeweils mit einem Tor beendeten, war beim 4:0 längst alles klar. Kurz nach Wiederanpfiff stockte Henrik Gievert gar zum 5:0 auf (47.). Es war der 100. Saisontreffer für den TuS Lipperreihe im 28. Spiel. Der Rest ist schnell erzählt. Außer: Asemissens Torjäger Marius Seipt scheiterte mit einem Elfmeter an Simon Danne. 

„Die letzten 30 Minuten waren Sommerkick“, berichtete Lipperreihes Trainer Markus Rüschenpöhler. Letztlich war es ihm egal. Seine Mannschaft hatte die Hausaufgaben erfüllt. „Dadurch haben wir unsere Minimalchance gewahrt“, sagte er. Da auch Brakel (5:0 in Blomberg) und Schloß Holte (6:2 gegen Borgentreich) erfolgreich blieben, hat der TuS zwei Spieltage vor Saisonende vier Zähler Rückstand auf den ersten Platz. Während Lipperreihe am Freitag gegen Blomberg vorlegen kann, schauen die Westlipper am Pfingstmontag gespannt nach Brakel. Dort trifft die heimische Spvg im Topspiel auf Schloß Holte und könnte den Titelgewinn klarmachen.

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Rouven Schulz, Marvin Schlepper, Oleksandr Lutsyk, Henrik Gievert (ab 65. Min. Naby Camara), Basel Neamy (ab 57. Min. Simon Schulz), Michael Ring (ab 70. Min. Justin Friedrich), Tim Meier, Jean-Luca Schulz (ab 46. Min. Nico Neudinger), Kevin Matzmohr (ab 51. Min. Dominic Pollakowski)

Tore:
0:1 (4.) Rouven Schulz
0:2 (25.) Michael Ring (Foulelfm.)
0:3 (41.) Tim Meier
0:4 (44.) Kevin Matzmohr
0:5 (47.) Henrik Gievert


TSV Schötmar - TuS Lipperreihe II 2:1 (1:1)

Am 26.Spieltag der Kreisliga A Lemgo, musste die 2. Mannschaft des TuS beim Tabellenvorletzten, dem TSV Schötmar antreten. Und wie im Hinspiel, taten sich die Lipperreiher extrem schwer gegen diesen unangenehm zu spielenden Gegner. Den frühen Rückstand (9.) konnte Björn Burmeier kurze Zeit später ausgleichen (15.). Doch in der zweiten Halbzeit erzielten die Gastgeber in der 55. Spielminute den entscheidenden 2:1-Siegtreffer. Durch diese Niederlage steckt die 2. Mannschaft vier Spieltage vor Saisonende weiterhin im Abstiegskampf fest. 

Aufstellung:
Adrian Köne, Marcel Weigmann, Sebastian Rahaus, Björn Burmeier, Daniel Wiescholek (ab 68. Min. Marvin Stötefalke), Tim Janek Hohenadel, Miguel Taverner, Sebastian Mathea, Marcel Seack, Yuriy Stasyuk, Moritz Mühlenweg

Tore:
1:0 (9.)
1:1 (15.) Björn Burmeier
2:1 (55.) 

LZ + fw / 13.05.2024

Kreispokal-Endspiel:
TBV Lemgo - TuS Lipperreihe 0:1 (0:0)

Vor gut 500 Zuschauern kam der TuS im Endspiel des Lemgoer Kreispokals zunächst gut in die Partie und übernahm sofort die Spielkontrolle. Nachdem allerdings "Ziel-Spieler" Furkan Kücük verletztungsbedingt bereits nach 18 Minuten vom Feld musste, entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit dem dann glücklicheren Ende für den TuS. In der 81. Minute holte Dominic Pollakowski den entscheidenden Strafstoß raus, den Michael Ring eiskalt zum Tor des Tages verwandelte. Beide Teams lieferten sich lange Zeit ein Duell auf Augenhöhe. In der ersten Hälfte zeigte TBV-Keeper Roman Spieß einige Glanzparaden. Lemgos beste Chance parierte TuS-Keeper Simon Danne (62.). „In der dritten englischen Woche waren wir nicht auf unserem höchsten Niveau. Doch es ging ja auch nur um den Sieg“, freute sich TuS-Coach Markus Rüschenpöhler nach dem Pokalsieg und der geglückten Titelverteidigung.

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Rouven Schulz, Sebastian Rahaus, Oleksandr Lutsyk, Henrik Gievert, Simon Schulz (ab 51. Min. Basel Neamy), Michael Ring, Timo Fulland (ab 51. Min. Dominic Pollakowski, ab 93. Min. Björn Burmeier), Jean-Luca Schulz, Furkan Kücük (ab 18. Min. Kevin Matzmohr, ab 76. Min. Marvin Schlepper)

Tore:
0:1 (81.) Michael Ring (Foulelfm.)

fw / 09.05.2024

FC Augustdorf - TuS Lipperreihe 2:2 (0:1)

Nach dem 2:2 Unentschieden am 27. Spieltag der Bezirksliga, Staffel 3, beim abstiegsbedrohten FC Augustdorf, sind die Aufstiegshoffnungen für den TuS auf ein Minimum geschrumpft. Dabei fanden die Lipperreiher gut in die Partie. Obwohl die Gastgeber einen dichten Abwehrriegel aufgebaut hatten, fanden die Lipperreiher immer wieder Lücken und kamen zur gefährlichen Torabschlüssen. Die ersten Chancen wurde allerdings vergeben und so nutze erst Furkan Kücük in der 24. Spielminute eine Kopfballvorlage von Marvin Schlepper um selbst per Kopf den 1:0 Führungstreffer zu erzielen. Danach aber spielte der TuS nicht mehr so zielstrebig nach vorne. Hatte zwar viel Ballbesitz aber kam so gut wie nicht mehr gefährlich vor das Augustorfer Tor. Da die Gastgeber in den ersten 45 Minuten gar nicht auf das von Simon Danne gehütete Tor schossen, ging es mit der knappen 1:0 Führung für Lipperreihe in die Halbzeitpause.

Aus der Halbzeit kamen die Gastgeber dann viel griffiger ins Spiel. In der 48. Spielminute drehte ein Augustdorfer Spieler einen Eckball mit Windunterstützung direkt ins Lipperreiher Tor. TuS-Torwart Simon Danne sah dabei ziemlich überrascht aus. Doch der TuS konnte erneut in Führung gehen, als Timo Fulland im Strafraum zu Fall gebracht wurde, verwandelte Marco Weigmann den fälligen Elfmeter zum 2:1 (60.). Die große Chance zum vorentscheidenden dritten Treffer hatte erneut Marco. Nach Foul an Furkan entschied der Schiedsrichter wieder auf Strafstoß. Doch dieses Mal scheitere Marco mit seinem Versuch am Augustdorfer Torwart (79.). Und so kam es, dass die Augustorfer mit ihrem zweiten Torschuss fünf Minuten vor dem Ende tatsächlich zum 2:2 ausgleichen konnten. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld, konnten die Lipperreiher die Flanke nicht verhindern und am zweiten Pfosten bedankte sich der Augustdorfer Angreifer für ganz viel Freiraum und schoss zum vielumjubelten Ausgleich ein (85.). Lipperreihe versuchte danach alles um das Spiel doch noch zu gewinnen aber die Gastgeber verteidigten mit allem was sie hatten, so dass es beim 2:2 Unentschieden blieb.

TuS-Trainer Markus Rüschenpöher war nach dem Spiel ziemlich niedergeschlagen: "Im Endeffekt haben wir zwar 80% Ballbesitz gehabt, aber das reicht dann einfach nicht. Eine extreme Enttäuschung. Augustdorf hat gekämpft, aufopferungsvoll ohne Frage und von daher auch Kompliment und Glückwunsch zum Punkt. Trotzdem kann man so ein Spiel wie heute eigentlich gar nicht Unentschieden spielen. Das nicht zu gewinnen ist schon schwierig gewesen für uns. Mir fehlen da jetzt auch so ein wenig die Worte. Ich muss das jetzt erst mal verarbeiten, um dann in der nächsten Woche, die beiden Spiele wieder erfolgreich zu gestalten."

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Rouven Schulz, Marvin Schlepper, Oleksandr Lutsyk, Henrik Gievert (ab 73. Min. Basel Neamy), Simon Schulz, Michael Ring, Kevin Matzmohr (ab 76.Min. Nico Neudinger), Timo Fulland (ab 84. Min. Niclas Fulland), Furkan Kücük

Tore:
0:1 (24.) Furkan Kücük
1:1 (48.) 
1:2 (60.) Marco Weigmann (Foulelfm.)
2:2 (85.)


SG Sonneborn/Alverdissen - TuS Lipperreihe II  5:3 (2:2)

Beim Tabellenvierten der Kreisliga A Lemgo hielt die 2. Mannschaft des TuS lange gut mit, musste aber am Ende doch eine 3:5 Niederlage hinnehmen. Nach dem frühen Rückstand (13.) konnten Moritz Mühlenweg (14.) und Yuriy Stasyuk (25.) des TuS sogar in Führung bringen. Durch einen "Sonntagsschuss" glichen die Gastgeber kurz vor der Halbzeit allerdings wieder aus (44.). Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie innerhalb von nur neun Minuten entschieden. Zwischen der 56. und 65. Spielminute konnten die Gastgeber drei Tore erzielen und schraubten das Ergebnis auf 5:2. Der zweite Treffer von Yuriy Stasyuk in der 85. Spielminute kam dann zu spät um noch etwas Zählbares mitzunehmen. Da aber auch die anderen Mannschaften im Abstiegskampf nicht punkten konnten, bleibt es für den TuS bei fünf Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

TuS-Spieler Marcel Weigmann meinte nach dem Spiel: "Das Ergebnis geht aufgrund der besseren Chancenverwertung der Gastgeber in Ordnung aber es wäre für uns heute ein Punktgewinn möglich gewesen."

Aufstellung:
Adrian Köne, Marcel Weigmann, Sebastian Rahaus, Daniel Wiescholek (ab 68. Min. Tim Janek Hohenadel), Leigh Reigate, Miguel Taverner, Sebastian Mathea (ab 72. Min. Marcel Seack), Ruben Steinkamp (ab 85. Min. Jan Pappelbaum), Yuriy Stasyuk, Jonas Brüggemann (ab 77. Min. Dennis Berger), Moritz Mühlenweg (ab 77. Min. Ahmettuna Özbey)

Tore:
1:0 (13.) 
1:1 (14.) Moritz Mühlenweg 
1:2 (25.) Yuriy Stasyuk
2:2 (44.)
3:2 (56.)
4:2 (58.)
5:2 (65.)
5:3 (85.) Yuriy Stasyuk

fw / 06.05.2024

Die Jungs in der Kabine nach dem erfolgreichen Auswärtsauftritt!

VfR Borgentreich - TuS Lipperreihe 0:5 (0:3)

Im Nachholspiel des 25. Spieltages gelang dem TuS am Donnerstagabend ein souveräner 5:0 Auswärtssieg beim VfR Borgentreich. TuS-Trainer Markus Rüschenpöher war nach der Partie auch entsprechend zufrieden, als er sagte: "Ein souveräner und verdienter Erfolg. Der Sieg war nie gefährdet. Borgentreich hatte keine wirkliche Torchance. Wir haben uns für die weite Anreise belohnt. Unser Spiel war zwar nicht überragend aber wir haben eine ordentliche Leistung gezeigt und sehenswerte, gut herausgespielte Tore erzielt und zudem kein Gegentreffer kassiert."

Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Rouven Schulz, Marvin Schlepper, Oleksandr Lutsyk, Henrik Gievert (ab 58. Min. Simon Schulz), Tim Meier, Michael Ring (ab 54. Min. Nico Neudinger), Justin Friedrich (ab 46. Min. Kevin Matzmohr), Jean-Luca Schulz (ab 54. Min. Timo Fulland), Furkan Kücük (ab 61. Min. Niclas Fulland)

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Tore:
0:1 (18.) Marco Weigmann
0:2 (28.) Michael Ring
0:3 (44.) Tim Meier
0:4 (51.) Furkan Kücük (Foulelfm.)
0:5 (54.) Kevin Matzmohr

fw / 03.05.2024

TuS Lipperreihe - Spvg Brakel 2:2 (2:1)

Am 26.Spieltag der Bezirksliga, Staffel 3 kam es zum absoluten Topspiel. Der Tabellenzweite aus Lipperreihe traf auf den Spitzenreiter aus Brakel. Beide Mannschaften boten den gut 400 Zuaschauern ein Duell auf allerhöchstem Niveau. Dass es nach dem Abpfiff 2:2 (2:1) stand, ärgerte den TuS. Gleichzeitig freute sich der VfB Schloß Holte (5:0 gegen Dringenberg), der nun mit dem Zweiten Lipperreihe punktgleich ist. Spitzenreiter Brakel hat fünf Punkte Vorsprung auf die beiden Konkurrenten, bei einem Spiel mehr.

Elfmerter oder Nicht-Elfmeter? Nach diesem Zweikampf mit Lipperreihes Torwart Simon Danne entschied der Unparteiische auf Strafstoß. - © Oliver König/LZ

Es war in Lipperreihe alles angerichtet für eine außergewöhnliche Partie. Schönes Frühlingswetter bei angenehmen Temperaturen und die F-Junioren der JSG Oerlinghausen/Lipperreihe fungierten als Einlaufkinder, das Schiri-Gespann reiste aus dem Kreis Lübbecke an. Vom Anstoß weg entwickelte sich eine Partie voller Rasanz, mit viel Einsatzbereitschaft, hoher spielerischer Qualität – und enormer Spannung.

Keine 60 Sekunden waren herum, da nutzte Jean-Luca Schulz einen Brakeler Stockfehler eiskalt zum 1:0. Einen echten Aufreger gab es nach 19 Minuten, als TuS-Torwart Simon Danne mit viel Risiko in einer Zweikampf (siehe Foto). Der Unparteiische entschied auf Strafstoß, den die Gäste aus Brakel zum 1:1 nutzten - eine sehr umstrittene Szene. 

Es blieb ein Klassespiel, das kurz vor der Pause gleich den nächsten Aufreger lieferte. Nach einer Attacke an Jean-Luca Schulz gab es diesmal Strafstoß für Lipperreihe. Routinier Marco Weigmann verwandelte gewohnt sicher zum 2:1 (44.).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Spvg Brakel mit viel Druck aus der Kabine und Lipperreihe hatte einige brenzliche Situationen zu überstehen. Aber der TuS überstand diese Drangphase der Gäste und befreite sich nach gut 10 Minuten in der zweiten Halbzeit. Jetzt waren die Lipperreiher ganz nah dran am dritten Treffer. Zwei hundertprozentige Chancen wurden allerdings liegengelassen und das rächte sich in der 77. Spielminute. Nach einem Eckball der Gäste wurde der Ball zunächst geklärt. Brakel blieb aber in Ballbesitz und eine tolle Flanke verwertete ein aufgerückter Innenverteidiger sehenswert mit dem Kopf zum 2:2. 

Mit Tempo: Marco Weigmann und Kevin Matzmohr leiten einen Konter ein (© Oliver König/LZ)

Der eingewechselte Furkan Kücük hatte dann in der 86. Spielminute den Siegtreffer auf dem Fuß aber Brakels Keeper hielt den Schuss mit einer Wahnsinnsparade. Kurz danach musste Basel Neamy mit der Ampelkarte das Spielfeld verlassen, weil im Gegenangriff wohl einen Brakeler Spieler zu Fall brachte (88.).

„Das ist hart, das tut weh, und das ist bitter. Das Ergebnis fühlt sich wie eine Niederlage an. Aber: keinen Vorwurf an meine Mannschaft. Es sind zwei Teams auf hohem Niveau aufeinandergetroffen", meinte ein zunächst enttäuschter TuS-Trainer Markus Rüschenphler, der dann aber die Glückwünsche für ein tolles Spiel entgegennahm.


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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann , Marvin Schlepper, Rouven Schulz. Oleksandr Lutsyk (ab 85. Min. Tim Meier), Henrik Gievert (ab 81. Min. Furkan Kücük), Michael Ring, Basel Neamy, Justin Friedrich (ab 90. Min. Timo Fulland), Jean-Luca Schulz, Joshua Vormbrock (ab 60. Min. Kevin Matzmohr)

Tore:
1:0 (1.) Jean-Luca Schulz
1:1 (19.) Foulelfm.
2:1 (44.) Marco Weigmann - Foulelfm.
2:2 (77.)

fw / 29.04.2024

Kreispokal-Halbfinale:
TuS Leopoldshöhe - TuS Lipperreihe 0:2 (0:2)

Im Halbfinale des Lemgoer Kreispokals musste der TuS beim Tabellenzweiten der Kreisliga A, dem TuS Leopoldshöhe antreten. Von Anfang an übernahmen die Lipperreiher die Spielkontrolle und ließen Ball und Gegner laufen. Als die ersten Torchancen allerdings nicht genutzt werden konnten, wurden die Gastgeber etwas mutiger und hatten nach einem Freistoß selbst die Chance in Führung zu gehen (18.). Dadurch das Leopoldshöhe etwas mehr aus der tiefstehenden Abwehr kam, hatten die Lipperreiher etwas mehr Platz und nutzen diesen konsequent. Zweimal wurde sich gekonnt durch die Abwehrreihe der Leo’s kombiniert. In der 24. Spielminute war Furkan Kücük am Ende der Kombination und schoss zum 1:0 ein. Jean-Luca Schulz erhöhte nach gut einer halben Stunde ebenfalls nach einem schönen Spielzug auf 2:0 (31.). Damit war die Partie so gut wie entscheiden, denn die Gastgeber kamen überhaupt nicht mehr zu Torabschlüssen. Lipperreihe dagegen hätte in den ersten 45 Minuten noch weitere Treffer nachlegen können, verpasste aber eine höhere Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel wurde kräftig durchgewechselt, um für das anstehende Spitzenspiel in der Bezirksliga am kommen Sonntag, Kräfte zu schonen. So standen die zweiten 45 Minuten eigentlich unter dem Motto, die 2:0-Führung über die Zeit zu bringen und dass alle Spieler verletzungsfrei bleiben. Der zweite Wunsch erfüllte sich leider nicht. Nach gut einer Stunde konnte Leo Heidemann nach einem Foulspiel nicht mehr weitermachen und musste zur genaueren Diagnose ins Krankenhaus gebracht werden. Leo wünschen wir auf diesem Wege alles Gute und schnelle Genesung. Da Lipperreihe bereits 5x gewechselt hatte, musste die letzte halbe Stunde in Unterzahl absolviert werden. Aber auch mit einem Mann weniger geriet der Pokalerfolg nicht mehr in Gefahr.

Nach dem Spiel war Lipperreihe Trainer Markus Rüschenpöhler grundsätzlich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, auch wenn die Verletzung von Leo Heidemann die Stimmung trübte. Nach dem Spiel sagte Markus: "Wir haben unser Ziel mit dem Finaleinzug erreicht. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir riesige Torchancen rausgespielt aber auch viele vergeben und hätten sicherlich höher führen müssen als 2:0. Es hätten auch gut und gern 4 oder 5 Tore für uns sein können. Zur zweiten Halbzeit haben wir dann durchgewechselt, was im Vorfeld auch so angedacht war. Nichtsdestotrotz haben wir die Partie dann souverän runtergespielt auch in Unterzahl. Insgesamt war es kein Glanzstück unsererseits aber der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet und wir freuen uns jetzt auf das Finale am 8. Mai in Lemgo. Jetzt werden uns aber erstmal auf Sonntag und das Spiel gegen Brakel konzentrieren."

Im Endspiel kommt es nicht zum Vorjahresfinale gegen den TSV Oerlinghausen. Denn der TSV verlor sein Halbfinale beim TBV Lemgo mit 2:4. Das Endspiel gegen den TBV Lemgo findet am 8. Mai, um 19:00 Uhr auf dem Jahnplatz in Lemgo statt.

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann (ab 51. Min. Simon Schulz), Marvin Schlepper, Rouven Schulz. Oleksandr Lutsyk, Henrik Gievert (ab 46. Min. Nico Neudinger), Michael Ring (ab 46. Min. Basel Neamy), Leo Heidemann, Justin Friedrich (ab 51. Min. Kevin Matzmohr), Jean-Luca Schulz (ab 46. Min. Tim Meier), Furkan Kücük

Tore:
0:1 (24.) Furkan Kücük
0:2 (31.) Jean-Luca Schulz

fw / 26.04.2024 

SG Bentorf/Hohenhausen – TuS Lipperreihe II 0:4 (0:1)

Am Donnerstagabend (18.04.2024) musste der TuS die Reise ins entfernte Kalletal antreten um im Nachholspiel des 16. Spieltages bei der SG Bentorf/Hohenhausen zu spielen. Nach fünf sieglosen Spielen in Folge konnte die zweite Mannschaft mit dem 1. Auswärtssieg in dieser Saison wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren. Von Anfang an waren die Lipperreiher gut im Spiel und kamen auch so zu Torabschlüssen. Nach einer scharfen Hereingabe von Daniel Wiescholek in den Strafraum der Gastgeber, stand Björn Burmeier am zweiten Pfosten blank und konnte den Ball aus kurzer Entfernung über die Torlinie drücken (26.). Nach dem Führungstreffer zogen sich die Jungs von Trainer Thorsten Taverner etwas mehr zurück und überließen der SG Bentorf/Hohenhausen das Spielgeschehen. Diese passive Phase überstand der TuS und nach dem Seitenwechsel agierten die Lipperreiher wieder mehr. In der 50. Spielminute belohnte sich der TuS mit dem zweiten Treffer. Nach einem Eckball stieg Niclas Fulland am höchsten und köpfte zum vielumjubelten 2:0 ein. Danach blieben die Lipperreiher die bessere Mannschaft und hatten weiteren gute Tormöglichkeiten. So traf Yuriy Stasyuk mit einem strammen Schuss nur die Querlatte des Bentorfer Tores. In der 71. Spielminute legte der gerade zuvor eingewechselte Moritz Mühlenweg den Ball per Kopf in den Lauf von Yuriy, der allein auf das gegnerische Tor zulaufen konnte und sich diese Chance nicht nehmen ließ und das vorentscheidende dritte Tor erzielte. Kurz vor dem Ende konnte dann Miguel Taverner einen Konter zum 4:0 Endstand abschließen (84.). Letztendlich ein hochverdienter Auswärtssieg, der dem TuS etwas mehr Luft im Abstiegskampf der Kreisliga A verschafft.

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Aufstellung:
Adrian Köne, Marcel Weigmann, Niclas Fulland, Henrik Gievert (ab 82. Min. Dennis Berger), Björn Burmeier, Daniel Wiescholek, Marcel Seack (ab 46. Min. Sebastian Rahaus), Miguel Taverner, Ruben Steinkamp (ab 82. Min. Tim Janek Hohenadel), Yuriy Stasyuk (ab 82. Min. Sebastian Mathea), Jonas Brüggemann (ab 70. Min. Moritz Mühlenweg)

Tore:
0:1 (26.) Björn Burmeier
0:2 (50.) Niclas Fulland
0:3 (71.) Yuriy Stasyuk
0:4 (84.) Miguel Taverner

fw / 19.04.2024

TuS Lipperreihe - SV Höxter 5:0 (3:0)

Nach der Auswärtsniederlage vom letzten Wochenende und der Verlust der Tabellenführung, zeigte sich die Bezirksliga-Mannschaft des TuS gut erholt. Im Heimspiel gegen den SV Höxter ließ der TuS von Anfang an nichts anbrennen und siegte klar und deutlich und auch in dieser Höhe verdient mit 5:0. TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler war nach der Partie auch zufrieden, als er sagte: "Insgesamt ein souveräner Sieg. Wir haben hinten nichts zugelassen. Ein deutlicher Sieg gegen ein sympathische Höxteraner Mannschaft, die sicher ein paar Verletzungssorgen hatte." 
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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk (ab 60. Min. Simon Schulz), Marvin Schlepper, Leo Heidemann, Michael Ring, Tim Meier (ab 60. Min. Basel Neamy), Jean-Luca Schulz (ab 65. Min. Timo Fulland), Justin Friedrich (ab 60. Min. Nico Neudinger), Joshua Vormbrock (ab 65. Min. Furkan Kücük)

Tore:
1:0 (8.) Justin Friedrich
2:0 (26.) Joshua Vormbrock
3:0 (27.) Joshua Vormbrock
4:0 (60.) Marco Weigmann - Elfm.
5:0 (67.) Furkan Kücük


TuS Lipperreihe II - SV Werl-Aspe 1:1 (1:0)

Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie hat die 2. Mannschaft des TuS beim 1:1 gegen den SV Werl-Aspe einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf geholt. Gerade in der 1. Halbzeit zeigte das Team von TuS-Trainer Thorsten Taverner, dass man auch mit den Spitzenteams der Kreisliga mithalten kann. Immer wieder spielte man sich über die Außenpositionen ins letzte Drittel und setzte die Gäste aus Werl-Aspe permanent unter Druck. Folgerichtig fiel der Führungstreffer für den TuS. Kurz vor der Halbzeitpause war Innenverteidiger Sebastian Rahaus bei einem Eckball mit nach vorne gekommen. Am zweiten Pfosten stand er goldrichtig und drückte den Ball mit der Brust über die Torlinie (45.). 

Nach einer Systemumstellung kamen die Gäste in der zweiten Halbzeit besser in die Partie und hatten einige vielversprechende Torabschlüsse zu verzeichnen. Aber Lipperreihe versuchte immer wieder Entlastungsangriffe zu starten. Bei einem dieser Konter hatte Sebastian Mathea die große auf 2:0 zu erhöhen aber freistehend scheiterte am guten Asper Keeper (62.). In der Schlussphase gelang den Gästen dann doch noch der Ausgleich. „Beim Gegentor rutschte der Ball durch vier Abwehrspieler durch", ärgerte sich Thorsten Taverner über das 1:1 in der 84. Spielminute. „Jetzt kommen die wichtigen Spiele für uns. Das Team hat Mentalität gezeigt und den Punkt nehmen wir gerne mit."

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Aufstellung:
Dennis Petzold, Jerome Plöger (ab 79. Min. Marvin Stötefalke), Sebastian Rahaus, Björn Burmeier, Daniel Wiescholek, Marcel Seack, Sebastian Mathea (ab 60. Min. Moritz Mühlenweg), Miguel Taverner, Ruben Steinkamp, Yuriy Stasyuk (ab 82. Min. Dennis Berger), Jonas Brüggemann (ab 53. Min. Tim Janek Hohenadel)

Tore:
1:0 (45.) Sebastian Rahaus
1:1 (84.)

fw / 15.04.2024

SV Dringenberg - TuS Lipperreihe 2:1 (1:1)

Der TuS ging durch Tim Meier in Führung (30.). Während Lipperreihe die zahlreichen Möglichkeiten ungenutzt ließ, zeigte sich der Gastgeber effizient. Nach einem Stellungsfehler in der Abwehrkette konnte sich Rouven Schulz nur noch per Foulspiel behelfen. Den fälligen Elfmeter nutze Dringenberg in der 45. Spielminute zum 1:1. Direkt nach dem Seitenwechsel gingen die Gastgeber dann in Führung (46.). „Es war eine unserer schlechtesten Saisonleistungen. Natürlich ist das Ergebnis ein Rückschlag im Aufstiegskampf, dennoch haben wir es immer noch in der eigenen Hand“, schilderte TuS-Coach Markus Rüschenpöhler, der mit seinem Team nun wieder auf den zweiten Tabellenplatz abruscht und erneut in die Jägerrolle ist, da die Spvg Brackel ihr Auswärtsspiel in Höxter mit 4:0 gewann. 

Aufstellung: 
Simon Danne, Marco Weigmann, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Marvin Schlepper, Simon Schulz (ab 83. Min. Björn Burmeier), Leo Heidemann (ab 59. Min. Furkan Kücük), Michael Ring, Tim Meier (ab 79. Min. Nico Neudinger), Jean-Luca Schulz, Kevin Matzmohr (ab 54. Min. Justin Friedrich)

Tore:
0:1 (30.) Tim Meier
1:1 (45.) 
2:1 (46.)


FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen - TuS Lipperreihe II  3:0 (0:0)

In den ersten 45 Minuten konnte die 2. Mannschaft des TuS die Partie noch ausgeglichen bestreiten und sich selbst auch einige Torabschlüsse erspielen. Nach dem Seitenwechsel gelang den Gastgebern nach gut einer Stunde ein Doppelschlag zur 2:0 Führung (59., 60.). Spätestens nach dem 3:0 in der 69. Spielminute war die Partie dann allerdings entschieden. Der TuS hatte in der zweiten Halbzeit noch einen Pfostenschuss zu verzeichnen, tat sich aber ansonsten schwer weitere Torchancen zu erspielen. Nach der vierten Niederlage in Folge kommt die Abstiegszone inzwischen wieder sehr nah. Nach dem 21. Spieltag beträgt der Vorsprung auf den Abstiegsplatz jetzt nur noch vier Punkte.

Aufstellung:
Adrian Köne, Marcel Weigmann (ab 76. Min. Justus Heimer), Sebastian Rahaus, Daniel Wiescholek, Joel Siemens (ab 18. Min. Dennis Berger), Marvin Stötefalke, Leigh Reigate (ab 46. Min. Tim Janek Hohenadel), Marcel Seack, Sebastian Mathea (ab 85. Min. Ahmettuna Özbey), Miguel Taverner, Yuriy Stasyuk


Tore:
1:0 (59.)
2:0 (60.)
3:0 (69.)

fw / 09.04.2024

TuS Lipperreihe - FC Peckelsheim-Eissen-Löwen 5:1 (2:0)

Vom Himmel plästerte und pladderte es 90 Minuten lang wie aus Kübeln. Bereits zum Anstoß leuchteten die Flutlichtmasten in Lipperreihe. Es war wirklich keine Zeit für Schönwetterfußballer. Aber trotz der widrigen Wetterverhältnisse übernahm der TuS von Beginn an das Spielkommando und verteilte seine Tore auf fünf verschiedene Torschützen: Jean-Luca Schulz (22.), Michael Ring (35.), Henrik Gievert (51.), Marco Weigmann (73.) und Furkan Kücük (87.). Dem Gegentreffer zum 1:3 in der 59. Spielminute ging ein missratener Rückpass zum Keeper Simon Danne voraus. Ansonsten hatten die Gäste aus dem Kreis Höxter keine weiteren Torabschlüsse zu verzeichnen. Bei noch besserer Chancenverwertung hätte das Ergebnis deutich höher ausfallen können.

Lipperreihes Coach war nach der Partie dennoch zufrieden, als er sagte: „Wir hätten noch viel mehr Tore schießen müssen. Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir riesige Torchancen, die der gegnerische Torwart aber sehr gut pariert. Trotzdem haben wir schöne Tore herausgespielt und absolut verdient gewonnen. So gehen wir mit einem guten Gefühl in die Osterpause.“
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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk (ab 78. Min. Naby Camara), Marvin Schlepper, Hendrik Gievert, Leo Heidemann (ab 63. Min. Simon Schulz), Michael Ring, Tim Meier (ab 69. Min. Furkan Kücük), Jean-Luca Schulz (ab 67. Min. Nico Neudinger), Kevin Matzmohr (ab 78. Min. Basel Neamy)

Tore:
1:0 (22.) Jean-Luca Schulz
2:0 (35.) Michael Ring
3:0 (51.) Henrik Gievert
3:1 (59.)
4:1 (73.) Marco Weigmann
5:1 (87.) Furkan Kücük 


TuS Lipperreihe II - SC Extertal 0:3 (0:2)

Die 2. Mannschaft muss in der Kreisliga A weiter nach unten schauen und verpasste durch die 0:3 Heimniederlage gegen den SC Extertal den Abstand auf die Abstängsränge zu vergrößern. Gerade in der ersten Halbzeit kamen die Lipperreiher überhaupt nicht ins Spiel. Verloren die wichtigen Zweikämpfe und hatten zu oft das Nachsehen, so vielen die Treffer zum 0:1 (6.) und 0:2 (13.) zwangsläufig. Eigene Torchancen konnten sich erst nach dem Seitenwechsel erspielt werden. Die beste Möglichkeit vergab Sebastian Mathea, als er nach einer Flanke völlig frei den Ball aus gut sechs Metern am Tor der Extertaler vorbei schoss (53.). Fast im Gegenzug erhöhten die Gäste mit einem schönen Fernschuss ins lange Eck auf 3:0 (55.). Lipperreihe bemühte sich danach weiterhin aber ein Tor sollte nicht gelingen. Somit stand am Ende eine ernüchternde 0:3 Heimpleite.

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Aufstellung:
Dennis Petzold, Marcel Weigmann, Niclas Fulland, Daniel Wiescholek, Jerome Plöger, Rene Müller (ab 90. Min. Jan Pappelbaum), Marvin Stötefalke (ab 88 Min. Serhii Poplavskyi), Marcel Seack, Sebastian Mathea, Miguel Taverner, Moritz Mühlenweg (ab 74. Min. Yuriy Stasyuk)

Tore:
0:1 (6.)
0:2 (13.)
0:3 (55.)

fw / 24.03.2024

Nach der Übernahme der Tabellenführung in der Bezirksliga äußerte sich Trainer Markus Rüschenpöhler im LZ-Interview:

Am 21. Spieltag hat es geklappt. Durch einen 2:0-Erfolg in Lemgo und dem 4:4-Patzer von Konkurrent SpVg Brakel in Peckelsheim hat der TuS Lipperreihe die Tabellenspitze in der Fußball-Bezirksliga erklommen. Das Rennen um den Titelgewinn ist offen und spannend, die Teams biegen so langsam in die Zielgerade ein. Markus Rüschenpöhler (37) ist seit dem Jahr 2022 Trainer in Lipperreihe. Im Interview äußert sich der Lehrer und B-Lizenzinhaber über die Chancen im Aufstiegskampf.

TuS-Trainer: Markus Rüschenpöhler

Von der Rolle des Jägers in die des Gejagten, wie fühlt sich das an?
Markus Rüschenpöhler: Grundsätzlich gut. Wir haben vergangenen Sonntag gewonnen und kennen die Tabelle. Wir freuen uns, schließlich sind wir 20 Spiele lang der Jäger gewesen.

Aber der TuS wird jetzt die letzten neun Partien „gejagt"...
Markus Rüschenpöhler: ...ja, so ist es. Natürlich ist unsere Rolle jetzt eine andere, aber wir wollen oben bleiben. Ich kann nicht versprechen, dass es am Ende so ist, schließlich haben wir noch schwere Spiele vor uns.

Kommen die jüngsten Resultate des ärgsten Konkurrenten SpVg Brakel für Sie überraschend?
Markus Rüschenpöhler:
Schwer zu sagen. Wir haben in der Rückrunde zweimal unentschieden gespielt, Brakel dreimal. Und es war klar, dass keine Mannschaft alle Spiele in der Rückrunde gewinnen wird, daher kommt es nicht überraschend. Brakel hat zuletzt 4:4 in Peckelsheim gespielt, wie schwer es dort ist, wissen auch wir.

Und es gibt ja auch noch einen Dritten im Bunde, den VfB Schloß Holte...
Markus Rüschenpöhler:
...richtig. Er ist gut in Form und liegt nur fünf Punkte hinter uns. Der Dreikampf wird zudem erst in den letzten fünf Saisonspielen entschieden.

In der gesamten vergangenen Saison hat der TuS zwei Niederlagen kassiert, in dieser Spielzeit sind es bereits zu diesem Zeitpunkt zwei – ein Wink?
Markus Rüschenpöhler:
Wenn es bei diesen zwei bleibt, ist es doch schön. Am ersten Spieltag in Jerxen haben wir verloren, es war das einzige Spiel mit mehr als einem Gegentor, dazu kam dann das Topspiel in Brakel.

In der Saison 2021/22 ist Lipperreihe Zweiter hinter Post-TSV Detmold geworden, in der Saison 2022/23 Zweiter hinter dem Stadtrivalen TSV Oerlinghausen – einen Hattrick möchten Sie vermeiden, oder?
Markus Rüschenpöhler:
Gerne. Beim ersten Mal war ich noch nicht dabei, aber es war ein großer Abstand hinter Post-TSV. Im vergangenen Jahr haben wir uns lange einen Zweikampf mit Oerlinghausen geliefert und den Kürzeren gezogen. Mit unserer damaligen Punktebilanz wäre in den vergangenen Jahren mehr möglich gewesen.

Was macht den Reiz der Landesliga denn aus?
Markus Rüschenpöhler:
Als Sportler hast du doch immer den Anreiz, aufsteigen zu wollen. Und erst mal müssen wir es ja auch schaffen. Für viele in meiner Mannschaft, mich eingeschlossen, wäre die Landesliga Neuland, das ist alleine schon eine absolute Motivation. Und ehrlich gesagt: Aus geografischen Gesichtspunkten und fahrtechnisch wäre diese Liga für Lipperreihe kein Nachteil. Und eine Liga höher zu spielen, ist immer interessanter.

Welche Stärken besitzt Ihr Team?
Markus Rüschenpöhler:
Wir haben von Anfang an viel Wert darauf gelegt, diszipliniert zu verteidigen. Entsprechend haben wir bislang wenig Tore bekommen, 14 sind es. Dann kommt die Balldominanz hinzu, da könnten wir noch mehr machen.

Noch mehr?
Markus Rüschenpöhler:
Man kann es immer besser machen.

Und in welchem Bereich machen Sie Schwächen aus, oder sollte ich eher sagen, in welchem Bereich besitzt Ihre Mannschaft Potenzial?
Markus Rüschenpöhler:
Man kann durchaus von Schwächen reden. Wie gesagt mehr Ballbesitz oder das Passspiel und die Abschlussqualität. Potenzial haben wir im individuellen und gruppentaktischen Bereich.

Wo sehen Sie den lippischen Fußball?
Markus Rüschenpöhler:
Grundsätzlich wäre es gut, wenn in der kommenden Saison Detmold, Oerlinghausen und Lipperreihe in der Landesliga spielen würden. Damit hätte vor ein paar Jahren keiner gerechnet.

Ich stelle die Frage noch mal anders: Hat das Niveau im Fußball gelitten?
Markus Rüschenpöhler:
Das ist ganz schwer zu sagen. Ich weiß, dass viele Mannschaften Probleme haben, wenn es um die Quantität im Training geht. Da kann ich bei uns nicht meckern, wir haben immer viele Leute im Training, und wir sind auch im Umfeld sehr gut aufgestellt. Wie gesagt: Ich kann andere Vereine oder Mannschaften schwer beurteilen.

Der TuS Lipperreihe wird Meister und steigt auf, weil...?
Markus Rüschenpöhler:
... wir die meisten Punkte holen und wir nichts zu verlieren haben. Wir werden in den letzten neun Spielen alles dafür tun, den jetzigen Platz zu verteidigen. Es liegt super viel vor uns, auch das Pokal-Halbfinale steht noch an. Wer jetzt keinen Bock hat, sollte frühzeitig die Hand heben.

LZ vom 23.03.2024

TBV Lemgo – TuS Lipperreihe 0:2 (0:1)

Auch im schweren Auswärtsspiel beim TBV Lemgo musste der TuS auf zahlreiche Spieler krankheitsbedingt verzichten. Das merkte man der Mannschaft von Trainer Markus Rüschenpöhler allerdings nicht an. Von der ersten Spielminute an, übernahmen die Lipperreiher die Initiative und hatten viel Ballbesitz. Torchancen wollten sich aber zunächst nicht einstellen. Die Gastgeber aus Lemgo standen tief in der eigenen Hälfte und versuchten das Mittelfeld mit langen Bällen zu überbrücken, was ihnen aber so gut wie gar nicht gelang. Jean-Luca Schulz, hatte nach gut 25 Minuten die Führung auf dem Kopf, doch sein Abschluss war zur unplatziert und so konnte der Lemgoer Torwart den Ball parieren. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit setzte sich dann Jean-Luca gekonnt über die rechte Außenbahn durch und spielte den Ball kurz vor der Torauslinie quer in den Fünfmeterraum, wo die mitgelaufene Michael Ring nur noch den Fuß hinhalten musste, um den Ball zum 1:0 über die Linie zu bugsieren.

In der Halbzeitpause wechselte der TuS 2x. Für den bereits gelb verwarnten Basel Neamy kam Furkan Kücük in die Partie. Nico Neudinger wurde durch Tim Meier ersetzt. Lipperreihe zeigte sich weiter dominant und spielte mit der Führung im Rücken befreiter auf. Jetzt wurden sich einige, teilweise auch hochkarätige Torchancen erspielt aber der Lemgoer Keeper hatte einen richtig guten Tag erwischt und bewahrte den TBV Lemgo lange Zeit vor einem weiteren Gegentreffer. In der 79. Spielminute konnte dann Furkan Kücük aus dem Gewühl heraus den Ball mit der Hacke zu Joshua Vormbrock befördern und dieser hatte keine Mühe aus kurzer Distanz den Ball zum entscheidenden 2:0 einzuschieben. So blieb es beim hochverdienten Auswärtssieg. Nachdem der bisherige Tabellenführer beim 4:4 Unentschieden in Peckelsheim erneut Punkte liegen ließ, übernahm der TuS erstmals in dieser Saison die Tabellenführung und ist jetzt selbst einen Punkt vor der Spvg Brackel.

Markus Rüschenpöhler war nach dem Spiel hoch zufrieden und äußerte sich wie folgt: „Über die komplette Spielzeit haben wir das Spiel bestimmt und sind froh diese schwere Auswärtsaufgabe gemeistert zu haben. Jetzt gehen wir mit einem guten Gefühl in die kommende Woche!“

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Marvin Schlepper, Basel Neamy (ab 46. Min Furkan Kücük), Hendrik Gievert, Michael Ring (ab 90. Min. Niclas Fulland), Nico Neudinger (ab 46. Min. Tim Meier), Jean-Luca Schulz (ab 88. Min. Jonas Brüggemann), Joshua Vormbrock (ab 85. Min. Naby Camara)
Tore:
0:1 (45.) Michael Ring
0:2 (79.) Joshua Vormbrock



TuS Bexterhagen – TuS Lipperreihe II 4:1 (1:0)

Beim TuS Bexterhagen hielt die 2. Mannschaft des TuS lange mit und verlor durch einen Doppelschlag kurz vor und nach der Halbzeitpause letztendlich die Partie. Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel, wo den Lipperreihern vorher klar war, dass sie nicht das Spiel spielen können was normalerweise auf dem heimischen Kunstrasen gespielt wird. Bexterhagen agierte mit vielen langen Bällen. Die ersten 45 Minuten waren insgesamt sehr ausgeglichen. Die Gastgeber hatten zwei gute Torchancen, wo Lipperreihes Torwart Adrian Klöne scih auszeichnen konnte. Aber Lipperreihe hatte selbst zwei gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Sebastian Rahaus scheiterte mit seinem Schuss aus 16 Metern am Bexterhagener Torwart und bei einer Hereingabe von Außen war der zweite Pfosten leider nicht besetzt. Kurz vor der Halbzeitpause ist die Lipperreiher Abwehr dann schlecht gestaffelt, so dass der Ball aus dem Halbfeld hinter die letzte Reihe gechippt werden konnte und der Bexterhagener Stürmer den rausstürmenden TuS-Keeper Adrian Klöne mit einem Heber überwinden konnte. Nach dem Tor pfiff der Schiedsrichter direkt zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel fälltdirekt das 2:0 für die Gastgeber (46.). Wieder stehen die Lipperreiher nicht gut. Adrian kann den Schuss in einer  1 gegen 1 Situation noch gut abwehren, aber der Abpraller fällt einem Bexterhagener Angreifer direkt auf den Kopf und von dort geht der Ball in den Winkel des Lipperreiher Tores, so das auch der auf der Torlinie stehende Rene Müller den Einschlag nicht verhindern kann. Vor dem  dritten Gegentreffer wird der Ball an der Mittellinie verloren, weil der Ball nicht klar geklärt wird, sondern Sebi Rahaus ins Dribbling geht. Der Bexterhagener Angreifer bedankt sich und kann alleine aufs Lipperreiher Tor zulaufen. TuS-Keeper Adrian Klöne kann sich nur mit einem Foul behelfen. Der fällige Elfmeter wird dann souverän verwandelt (53. Min.). 

Den Lipperreiher 1:3 in der 75. Spielminute ging ein Freistoß von Miguel aus dem Halbfeld voraus. Der Ball segelt in Richtung des ersten Pfostens, wo Marcel Weigmann das Spielgerät per Kopf ins lange Eck verlängert. Beim 4:1 Endstand ließen sie die Lipperreiher in der 80. Spielminute auskontern. 

Alles in allem wäre ein Unentschieden zur Halbzeit durchaus verdient gewesen. Aber durch den Doppelschlag kurz vor und nach dem Seitenwechsel ging der Sieg der Gastgeber, gerade aufgrund der zweiten Halbzeit in Ordnung. 

Aufstellung:
Adrian Klöne, Marcel Weigmann, Sebastian Rahaus, Daniel Wiescholek, Ruben Steinkamp, Rene Müller (ab 65. Min. Marvin Stötefalke), Marcel Seack (ab 82. Min. Justus Heimer), Sebastian Mathea (ab 84. Min. Jan Pappelbaum), Miguel Taverner, Tim Janek Hohenadel (ab 76. Min. Dennis Berger), Moritz Mühlenweg (ab 60. Min. Yuriy Stasyuk)

Tore:
1:0 (45.)
2:0 (46.)
3:0 (53.)
3:1 (75.) Marcel Weigmann
4:1 (80.)

fw + mw / 19.03.2024

TuS Lipperreihe - SV Germania Bredenborn 4:0 (3:0)

Trotz vieler Ausfälle erledigte die 1. Mannschaft des TuS ihre Hausaufgaben seriös. Im Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Bredenborn ging es von der ersten Minute an nur in eine Richtung, nämlich auf das Tor der Gäste. Die Bredenborner standen von Anfang an tief in der eigenen Hälfte und versuchten mit 11 Mann das eigene Tor zu verteidigen. Doch dieser Plan war bereits nach wenigen Minuten Makulatur. Nach einer schönen und schnellen Kombination über die linke Angriffsseite des TuS, kam Dominic Pollakowski in der Mitte frei zum Kopfball und konnte so das frühe 1:0 für Lipperreihe erzielen (6.). Nach dem Nico Neudinger (10.) und der dieses Mal im Angriff eingesetzte Rouven Schulz, mit einer schönen Einzelleistung (26.), das Ergebnis früh auf 3:0 stellte, war die Vorentscheidung bereits gefallen. 

Nach dem Seitenwechsel wechselten die Lipperreiher mehrfach und hatten durchaus Möglichkeiten weitere Treffer zu erzielen. Kurz vor Spielende war es dann Oleksandr Lutsyk, der mit seinem ersten Tor für Lipperreihe, den 4:0 Endstand besorgte (89.). TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler war nach der Partie auch zufrieden und hatte sogar lobende Worte für den Gegner über: "Bredenborn hat sich sehr gut präsentiert, sind nicht eingebrochen und haben die ganze Zeit standhaft gespielt. Eine sehr sympathische Truppe!" 

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Aufstellung:
Simon Danne, Björn Burmeier, Sebastian Rahaus, Oleksandr Lutsyk, Marvin Schlepper, Basel Neamy (ab 46. Min Furkan Kücük), Leo Heidemann (ab 62. Min. Simon Schulz), Michael Ring, Dominic Pollakowski, Nico Neudinger (ab 80. Min. Jerome Plöger), Rouven Schulz (ab 65. Min. Niclas Fulland)

Tore:
1:0 (6.) Dominic Pollakowski
2:0 (10.) Nico Neudinger
3:0 (26.) Rouven Schulz
4:0 (89.) Oleksandr Lutsyk


TuS Lipperreihe II - TuS Leopoldshöhe 1:3 (1:1)

Die 2. Mannschaft des TuS hatte nur zwei Wechselspieler auf der Bank und so stellte sich dir Truppe von Trainer Thorsten Taverner fast von alleine auf. Doch einen großen Unterschied zum Tabellenzweiten aus Leopoldshöhe war während der gesamten 90 Minuten kaum zu sehen. So kam Lipperreihe auch zur ersten guten Chance, doch Moritz Mühlenweg scheiterte am herausstürzenden Leo-Keeper (15.). In der 26. Spielminute konnten die Gastgeber dann eine Flanke aus dem Halbfeld nicht verhindern. Ein Leopoldshöher Stürmer war im Strafraum zudem ziemlich frei, so dass sein Kopfball gegen die Laufrichtung von Torwart Dennis Petzold unhaltbar war. Doch die Lipperreiher schüttelten sich nur kurz und kamen nach einem Freistoß von Miguel Taverner zum Ausgleich. Seine Hereingabe köpfte Marcel Seack in der 35. Minute zum 1:1 ins Gästetor. 

Nach der Pause gingen die Gäste aus Leopoldshöhe in der 48. Spielminute erneut in Führung, als ein schneller Angriff nicht verhindert werden konnte. Nach gut einer Stunde hatten die Lipperreiher dann den Ausgleich auf dem Fuß aber der Ball wurde im letzten Moment von der Torlinie geklärt. Im Gegenzug erhöhte der Tabellenzweite aus abseitsverdächtiger Position auf 3:1 (63.). Lipperreihe gab aber nicht auf und hätte in der Folge noch mehrfach den Anschlusstreffer erzielen können. Es blieb aber letztendlich bei der 1:3 Heimniederlage. Tenor nach dem Spiel war: "Wir waren nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft aber die Gäste aus Leopoldshöhe waren einfach effizienter vorm Tor."

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Aufstellung:
Dennis Petzold, Marcel Weigmann, Daniel Wiescholek, Ruben Steinkamp (ab 46. Min. Marvin Stötefalke), Rene Müller, Marcel Seack, Sebastian Mathea, Miguel Taverner, Tim Janek Hohenadel (ab 74. Min. Dennis Berger), Moritz Mühlenweg, Kevin Matzmohr

Tore:
0:1 (26.) 
1:1 (35.) Marcel Seack
1:2 (48.)
1:3 (63.) 

fw / 11.03.2024

FC Kastrioti Stukenbrock - TuS Lipperreihe 1:1 (1:1)

Im Nachbarschaftsduell beim FC Kastrioti Stukenbrock kam der TuS nur schwer in die Gänge und musste bereits nach sechs Spielminuten einem Rückstand hinterlaufen. Eine flanke aus dem Halbfeld konnte nicht verhindert werden. Ein Kastrioti-Stürmer nahm den Ball volley und netzte so sehenswert zum frühen Rückstand für den TuS ein (6.). Die Gastgeber kauften in der Folgezeit den Lipperreihern mit harten Zweikämpfen gerade im Mittelfeld immer wieder den Schneid ab. Gerade Außenspieler Justin Friedrich kam das zu spüren. So gelangte das Schiedsrichtergepann in der Anfangsphase mehr und mehr in den Mittelpunkt. Einem ersten harten Foul an Justin im Mittelkreis pfiff der Schiedsrichter, beließ es aber bei einer Ermahnung an den Gegenspieler. Wenige Minuten später war Justin kurz vor dem Stukenbrocker Strafraum von hinten um gegrätscht worden. Der notwendige Pfiff und die entsprechende Rote Karte wegen einer Notbremse blieb zum Erstaunen der vielen Lipperreiher Anhänger allerdings aus. Obwohl der Linienrichter ein Foul signalisierte, zeigte der Hauptschiedsrichter auf weiterspielen, da er wohl wahrgenommen habe, dass der Ball noch gespielt wurde. Hier hatte er eine sehr exklusive Meinung. Und nur wenige Minuten nach diesen Fehleinschätzung kam es noch schlimmer. Erneut war Justin, dieses Mal an der Außenlinie klar schneller am Ball als sein Gegenspieler, der ihn dann mit gestreckten Bein über Knöchelhöhe foulte. Eine klarere Rote Karte gab es nicht aber der Schiri zeigte dem Kastrioti-Spieler nur den gelben Karton - völlig unverständlich! Justin musste nach diesem brutalen Tritt leider verletzt ausgewechselt werden (21.) und musste später zu weiteren Klärung der Verletzung ins Krankenhaus gefahren werden. Gute Besserung von dieser Seite!  So konnten die Gastgeber mehr als froh sein, dass sie nicht mit 9 Feldspielern weiter spielen mussten. Das Spielgeschehen war zwischenzeitlich völlig in den Hintergrund getreten, beruhigte sich dann zum Glück aber wieder. Allerdings musste Jean-Luca Schulz kurze Zeit später ebenfalls angeschlagen vom Feld, allerdings ohne Fremdeinwirkung (31.).

Kurz vor dem Halbzeitpfiff bekamen die Lipperreiher noch einen Eckball zugesprochen. Der Stukenbrocker Keeper konnte diesen nicht richtig klären und so konnte Joshua Vormbrock aus gut 10 Metern den Ball ins obere rechte Toreck schießen und den vielumjubelten 1:1 Ausgleich erzielen (45.).

Direkt nach dem Seitenwechsel hatte Joshua Vormbrock Pech, als sein Fernschuss aus gut 40 Metern über den verdutzen Kastrioti Torwart hinweg flog und an die Unterkante des Querbalken klatschte. Von dort sprang der Ball wieder ins Feld zurück (48.). Lipperreihe hatte in der Folge das Spiel im Griff ohne sich allerdings große Tormöglichkeiten zu erspielen. Die Beste hatte noch Michael Ring, der zentral zum Abschluss kam aber den eingelaufenen Marco Weigmann anschoss. So blieb es beim 1:1 Unentschieden und der TuS verlor dadurch zwei wichtige Punkte im Meisterschaftsrennen. TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler war nach der Partie auch ziemlich angefressen, als er sagte: „Kastrioti hatte einen Schuss aufs Tor. Der war drin. Wir müssen mit dem Ergebnis leben.“

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Sebastian Rahaus, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Basel Neamy, Leo Heidemann (ab 67. Min. Simon Schulz), Michael Ring, Justin Friedrich (ab 21. Min. Björn Burmeier), Jean-Luca Schulz (ab 31. Min. Dominic Pollakowski, ab 83. Min. Nico Neudinger), Joshua Vormbrock (ab 70. Min. Furkan Kücük)

Tore:
1:0 (6.)
1:1 (45.) Joshua Vormbrock

fw / 04.03.2024

TuS Lipperreihe - TuS Ahmsen 7:0 (4:0)

Bereits zum dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison zwischen dem TuS Lipperreihe und dem TuS Ahmsen kam es am 18. Spieltag der Bezirksliga, Staffel 3. Nach den beiden klaren 4:0 Erfolgen im Kreispokal und im Hinspiel, sollte das Ergebnis dieses Mal noch deutlicher für die Lipperreiher ausfallen. Beim 7:0 Heimsieg waren die Gäste aus Ahmsen letztendlich chancenlos und waren mit den sieben Gegentreffern noch gut bedient. Das sah auch Ahmses Coach Sebastian Klaßes so, als er nach der Partie Stellung bezog: „Das war ein Klassen-unterschied. Mit so einer Leistung werden wir keine Punkte mehr holen. Ich hoffe, dass die verletzten Spieler schnell zurückkehren und wir dann an unsere guten Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen können.“  

Lipperreihe war von Beginn an die dominante Mannschaft und erspielte sich immer wieder gute Tormöglichkeiten. Den ersten Treffer erzielte Joshua Vormbrock bereits in der 10. Spielminute. Justin Friedrich (16., 43.) und Michael Ring (33.) erhöhten bis zur Pause auf 4:0. Nach dem Seitenwechsel wechselte Lipperreihes Trainer Markus Rüschenpöhler früh, um möglichst vielen Akteuren Spielpraxis zu geben. Basel Neamy nutzte nach einer guten Stunde einen Abpraller zum 5:0 (54.). Joshua Vormbrock (73.) und Dominic Pollakowski (86.), mit seinem ersten Tor für den TuS Lipperreihe, schraubten das Ergebnis auf 7:0. Die Lipperreiher feierten nach dem Spiel den bereits 15. Saisonsieg und bleiben dem Tabellenführer aus Brakel damit auf den Fersen. Trainer Markus Rüschenpöhler zeigte sich nach dem Spiel entsprechend zufrieden: „Vorne haben wir immer wieder gute Lösungen gefunden und hinten stand die Null. Das war mir wichtig.“

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Sebastian Rahaus, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk (ab 59. Min. Björn Burmeier), Basel Neamy
(ab 73. Min. Simon Schulz), Leo Heidemann (ab 46. Min. Tim Meier), Michael Ring, Dominic Pollakowski, Justin Friedrich (ab 59. Min. Nico Neudinger), Joshua Vormbrock

Tore:
1:0 (10.) Joshua Vormbrock
2:0 (16.) Justin Friedrich
3:0 (33.) Michael Ring
4:0 (43.) Justin Friedrich
5:0 (54.) Basel Neamy
6:0 (73.) Joshua Vormbrock
7:0 (86.) Dominic Pollakowski 


TuS Lipperreihe II - SV Wüsten 3:1 (3:0)

Vor dem offiziellen Rückrundenstart am 03. März stand für die 2. Mannschaft des TuS das Nachholspiel gegen den SV Wüsten an. Im Duell der Aufsteiger wollten die Lipperreiher die drei Punkte unbedingt am eigenen Platz behalten, um den Abstand zum Abstiegsplatz weiter zu vergrößern. Und so legten die Jungs von Trainer Thorsten Taverner auch gleich los, wie die Feuerwehr. Bereits in der zweiten Spielminute konnte Moritz Mühlenweg, den Torwart des SV Wüsten mit einem Schuss aus gut und gern 25 Metern überraschen und stellte somit auf 1:0. Kevin Matzmohr war dann in der 10. und 15. Minute mit seinem Doppelpack für das 2:0 und 3:0 verantwortlich. Nach dieser überragenden Anfangsphase ließen es die Lipperreiher etwas ruhiger angehen, ohne aber das die Gäste aus Wüsten gefährlich vor das Tor von Adrian Klöne kamen. Der Neuzugang stand nach seinem Wechsel in der Winterpause zum ersten Mal im Tor der Lipperreiher.

Nach dem Seitwechsel kam der SV Wüsten besser ins Spiel. In der 74. Spielminute zeigte der Schiedsrichter dann berechtigterweise auf den Elfmeterpunkt. Keeper Adiran Klöne hatte in einer 1 gegen 1 Situation, den gegnerischen Stürmer zu Fall gebracht. Die Chance ließen sich die Gäste nicht nehmen und verkürzten auf 1:3. Danach mussten die Lipperreiher noch einige brenzliche Situationen überstehen und ließen ihrerseits bei den eigenen Kontern das vorentscheidende vierte Tor liegen. Am Ende blieb es aber beim verdienten 3:1 Heimerfolg. Damit hat die 2. Mannschaft des TuS auf Platz 11 der Tabelle nun 12 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

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Aufstellung:
Adrian Klöne, Niclas Fulland, Marcel Weigmann, Daniel Wiescholek, Ruben Steinkamp, Rene Müller (ab 72. Min. Tim Janek Hohenadel), Sebastian Mathea, Miguel Taverner, Naby Camara (ab 89. Min. Serhii Poplavskyi), Moritz Mühlenweg,  Kevin Matzmohr (ab 90. Min. Dennis Berger)

Tore:
1:0 (2.) Moritz Mühlenweg
2:0 (10.) Kevin Matzmohr

3:0 (15.) Kevin Matzmohr
3:1 (74.) Foulelfm.

fw / 17.11.2023

TuS Bad Driburg - TuS Lipperreihe 1:1 (1:0)

Im Bad Driburger Dauerregen kam die erste Mannschaft des TuS im ersten Punktspiel des Kalenderjahres 2024 nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus. Stark ersatzgeschwächt konnte das Team von Markus Rüschenpöhler nicht die gewohnte Leistung abrufen und tat sich gerade in den ersten 45 Minuten sehr schwer ins Spiel zu kommen. Die Gastgeber bestimmten das Geschehen und gingen in der 21. Spielminute nicht unverdient in Führung. Vorher hatte Lipperreihe nur durch zwei Kopfballchancen durch Rouven Schulz (traf die Oberkante der Latte) sowie Jean-Luca Schulz (knapp vorbei) Torgefahr ausstrahlen können. Zweikampfstark und robust hielt Bad Driburg dagegen und so konnten sich die Lipperreiher nach dem Rückstand nur noch eine gute Tormöglichkeit erspielen. Nach einem langen Ball tauchte Kevin Matzmohr frei vor dem Driburger Keeper auf, scheiterte aber bei seinem Abschluss am Torwart (39.). So ging es mit dem 0:1 Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Lipperreiher engagierter ins Spiel und hatten nach 49. Minuten bei einer Standardsituation das Glück auf ihrer Seite. Ein direkter Freistoß von Kevin Matzmohr wurde von der Bad Driburger Mauer abgefälscht und landete unhaltbar für den Schlussmann zum 1:1 Ausgleich im Tor. Kurz darauf hatten die Lipperreihe erneut Glück. Bei einem Konter scheiterte ein Driburger Angreifer aus kurzer Distanz an TuS-Keeper Dennis Petzold, der so den erneuten Rückstand verhindern konnte. Etwas später blieb der Pfiff des Schiedsrichters aus, als Oleksandr Lutsyk den Ball klar mit der Hand spielte und damit eine weitere Chance der Gastgeber verhinderte. Lipperreihe war in den zweiten 45 Minuten zwar besser Spiel. Dominierte das Geschehen, kam aber nicht zu wirklich gefährlichen Abschlüssen. Letztendlich musste man sich so mit der Punkteteilung zufrieden geben. 

TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler konnte nach dem Spiel das Ergebnis noch nicht so ganz einordnen: "Ich habe ein etwas gemischtes Gefühl. Punktgewinn oder zwei Punkte verloren? Wir hatten schon das Ziel hier zu gewinnen. Wir müssen das 1:1 annehmen und uns nächste Woche gegen Ahmsen steigern und die drei Punkte einfahren."

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Aufstellung:
Dennis Petzold, Marco Weigmann, Sebastian Rahaus, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Basel Neamy, Leo Heidemann, Michael Ring, Kevin Matzmohr, Jean-Luca Schulz (ab 57. Min. Jonas Brüggemann), Justin Friedrich (ab 82. Min. Björn Burmeier)

Tore:
1:0 (21.)
1:1 (49.) Kevin Matzmohr

fw / 19.02.2024

Drei Neuzugänge im Bezirksliga-Kader des TuS:

Mit Tim Meier und Dominic Pollakowski (beide zuletzt VfB Fichte Bielefeld) sowie dem jungen Torhüter Adrian Klöne (zuletzt VfL Mennighüffen) hat die 1. Mannschaft des TuS drei neue Spieler im Kader.

Tim Meier

Dominic Pollakowski

Adrian Klöne

Die drei Neuen sind schon länger im Fokus von Trainer Markus Rüschenpöhler und seinem Team gewesen und nun freut sich der TuS, dass es geklappt hat. 

Allen drei wird natürlich eine gewisse Eingewöhnungszeit eingeräumt. Markus meint hierzu: "Wir haben momentan das Gefühl, dass es von allen Seiten gut passt. Insbesondere bei Meier und Pollakowski als erfahrene Spieler erhoffen wir uns schon einen raschen Input auf unser Spiel und eine zeitnahe Verstärkung. Klöne wird uns vor allem mit seiner Einsatzfreude einen Mehrwert für die Trainingsgestaltung geben können und von Torwarttrainer Andre Gemünd gefördert werden."

Julius Richardt hat den TuS in der Winterpause dagegen in Richtung des SV Heepen verlassen. 

fw / 07.02.2024

LZ – Cup / Endrunde zur 18. Lippischen Hallenmeisterschaft

Nach vier Jahren Pause fieberten die heimischen Fußballfans der Endrunde zur lippischen Hallenmeisterschaft um den LZ-Cup entgegen. So kamen knapp 4000 Zuschauer in die Phoenix-Contact-Arena und sorgten für eine tolle Atmosphäre. Gerade die Anhänger des LZ-Cup-Endrunden-Neulings der SG Belle-Cappel-Leopoldstal sorgten für mächtig Stimmung auf der voll besetzten Tribüne. Aber auch die zahlreichen Fans des TuS Lipperreihe unterstützten ihre Mannschaft lautstark.

In der Gruppe 2 traf der TuS zum Auftakt auf die TSG Holzhausen-Sylbach. Vor der großen Kulisse merkte man den Jungs die Nervosität an. Michael Ring sorgte mit seinem Treffer zum 1:0 aus dem Gewühl heraus für etwas Beruhigung. Knapp zwei Minuten vor Ende der Partie glich die TSG zum 1:1 aus. Der TSG-Keeper schoss dabei von der Mittellinie einfach aus Tor und überwand TuS-Torwart Simon Danne. Zum Glück blieben die Lipperreiher ruhig und konnten 35 Sekunden vor der Schlusssirene durch Jean-Luca Schulz das 2:1 erzielen und so stand der wichtige Auftaktsieg fest.

Im zweiten Gruppenspiel war der TuS Horn-Bad Meinberg Gegner der Lipperreiher. Die Nervosität des ersten Spiels war jetzt verflogen und der TuS spielte sein bekanntes schnelles Hallenspiel und zerlegte die Horn-Bad Meinberger regelrecht. Nach Toren vom Tim Meier (2x), Joschua Vormbrock, Marco Weigmann (3x), Jean-Luca Schulz (2x) und Michael Ring stand es 9:0. In der letzten Minute konnte Horn-Bad Meinberg nur noch den Ehrentreffer erzielen, so dass am Ende ein 9:1 auf der Anzeigetafel stand.

Im letzten Gruppenspiel war dann der TSV Schötmar Gegner des TuS. Nach zwei schnellen Toren durch TuS-Keeper Simon Danne und Michael Ring stand es 2:0 für Lipperreihe. Schötmar bekam dann einen 9-Meter-Strafstoß zugesprochen. Aber der Anschlusstreffer brachte den TuS nicht aus dem Konzept. Marco Weigmann, Timo Fulland und Rouven Schulz erhöhten auf 5:1, bevor Schötmar nochmals abschwächen konnte. Nach dem 5:2-Erfolg war der TuS Gruppensieger und zog damit ins Halbfinale des LZ-Cups ein.

Im Halbfinale kam es dann zum Duell mit dem Turnierfavorit, dem Post TSV Detmold. Michael Ring hatte hier nach gut zwei Minuten die Chance die Lipperreiher in Führung zu bringen und zwang den Post-Keeper zu einer Glanzparade. Nur 30 Sekunden später schlug der Ball dann allerdings auf der anderen Seite ein und Detmold ging mit 1:0 in Führung. Nach zwei weiteren Treffern für Post konnte Marco Weigmann auf 1:3 verkürzen, aber im direkten Gegenzug erhöhte Detmold auf 4:1. Kurz vor dem Ende fiel dann noch der fünfte Gegentreffer. Die Detmolder waren in diesem Spiel nicht zu schlagen, auch wenn das Ergebnis am Ende ein wenig zu hoch ausfiel.

Aber allzu traurig mussten die Lipperreiher Jungs nach der Halbfinal-Niederlage nicht sein. Mit einem couragierten Auftritt und tollen Spielen wurde toller Hallenfußball gezeigt. Belohnt wurde diese Leistung mit dem 3. Platz und einem 650 Euro Gutschein.

LZ-Cup-Sieger und damit Lippischer Hallenmeister 2024 wurde nach einem dramatischen Endspiel die Mannschaft des Post TSV Detmold, die im Finale die SG Belle-Cappel-Leopoldstal mit 5:2 nach Neun-Meterschießen besiegte. Nach 2x10 Min. hieß es 2:2 Unentschieden. Die Detmolder sicherten sich damit neben den 1.500 Euro Siegprämie bereits zum 5. Mal den Siegerpokal bei der lippischen Hallenmeisterschaft.

Für Stimmungsdämpfer sorgten die Anhänger des FC Augustdorf und die Mannschaft des TSV Schötmar. Nach der Partie des FCA gegen Asemissen kam es auf den Zuschauerrängen zu einer Rangelei, die Verantwortlichen riefen die Polizei. Beim TSV Schötmar verlor ein Spieler nach dem 0:2 gegen TSG Holzhausen-Sylbach die Nerven, zudem auch der Trainer und zwei weitere Spieler. Handgreiflichkeiten und eine üble Beleidigung des Trainers gegenüber dem Schiedsrichter führten zum Ausschluss. Ein Spieler des TSV hatte die Rote Karte gesehen. Und das völlig zurecht. Nach einer Zeitstrafe kam er zu früh zurück aufs Feld. Die Zwischenfälle bedeuteten einen kleinen Schatten auf die ansonsten ganz tolle Veranstaltung.
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Alle Ergebnisse der 18. lippischen Hallenmeisterschaft um den LZ-Cup gibt es hier!


fw / 22.01.2024

Endrunde zur 18. Lippischen Hallenkreismeisterschaft

LZ-Cup Auslosung zur Endrunde

Die Vorfreude bei den FuL-Kreis-Verantwortlichen, Vereinsvertretern und Sponsoren auf die Endrunde der Lippischen Hallenfußball-Meisterschaften um den LZ-Cup ist riesig. Eine gewisse Anspannung war ebenfalls am Dienstagabend im Kommunikationszentrum der Sparkasse in Detmold spürbar, als Martin Hornberger als „Glücksfee" die Auslosung für die Begegnungen am Sonntag, 21. Januar, in der Lemgoer Phoenix-Contact-Arena vornahm.

Der 62-jährige Geschäftsführer des Zweitligisten SC Paderborn hatte vorher, genauso wie Waldemar Stor, stellvertretender Vorsitzender des FLVW-Verbandsschiedsrichterausschusses, Moderator Andreas Schlingmann Rede und Antwort gestanden. Somit erhielt die Veranstaltung auch bei ihrer 18. Auflage einen tollen und würdigen Rahmen. Höhepunkt war die Auslosung ab 20.04 Uhr.

Die Mannschaften: Landesligist Post-TSV Detmold, der zum 14. Mal in einer Endrunde steht und bisher viermal die inoffiziellen Meisterschaften gewann, führt das Feld an. Aus der Bezirksliga sind Titelverteidiger FC Augustdorf, TuS Asemissen, TBV Lemgo und TuS Lipperreihe (zum fünften Mail in der Endrunde) dabei. TuS Horn-Bad Meinberg, SG Belle-Cappel-Leopoldstal, TSV Horn, SG Hiddesen-Heidenoldendorf und TSV Schötmar spielen draußen A-Liga. Zudem fiebern die B-Ligisten TuS Brake und TSG Holzhausen-Sylbach den Finalspielen entgegen.

Der Modus: Die zwölf Männer-Mannschaften verteilen sich auf drei Gruppen. Neben den drei Ersten kommt auch der beste Zweite ins Halbfinale. Die Spielzeit: Sie beträgt in der Vorrunde und in den Halbfinals jeweils 1x12 Minuten. Nur die Endspiele gehen über 2x10 Minuten. Los geht es am 21. Januar um 10 Uhr. Die Endspiele sind für 15.40 Uhr (Frauen) und 16.10 Uhr (Männer) geplant.  

Das Preisgeld: Neben dem Wanderpokal gibt es für den Männersieger 1500 Euro, für den Zweiten 1000 Euro. Der Champion bei den Frauen erhält 300 Euro und den Wanderpokal.

TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler äußerte sich wie folgt zur Auslosung: „Uns war es egal, wen wir bekommen. Wenn du antrittst, willst du bei so einem Turnier auch gewinnen. Aber der Fokus liegt auf den Partien draußen. Da trainieren wird derzeit auch schon wieder." Tickets: Sie sind im Vorverkauf für 4 Euro erhältlich im LZ-Verlagshaus in Detmold, Ohmstraße 7.

Auslosungsergebnis:
Gruppe 1: Post-TSV Detmold, TuS Brake, SG Hiddesen-Heidenoldendorf, TBV Lemgo.
Gruppe 2: TSG Holzhausen-Sylbach, TSV Schötmar, TuS Lipperreihe, TuS Horn-Bad Meinberg.
Gruppe 3: SG Belle-Cappel-Leopoldstal, FC Augustdorf, TuS Asemissen, TSV Horn.


Zur Endrunde der Lippischen Hallenmeisterschaft um den LZ-Cup wird der TuS einen Fan-Bus einsetzen!

Wer mitfahren möchte kann zum Selbstkostenpreis von 10,00 € / Person (incl. Eintrittskarte) dabei sein. Für Getränke (Cola, Fanta, Wasser und Bier) wird gesorgt und ist im Bus zu erwerben.


Der Betrag ist am 21. Januar mitzubringen, ansonsten ist keine Mitfahrt möglich! 

Abfahrt ist um 9:00 Uhr von der Busschleife an der Grundschule Lipperreihe. 

Verbindliche Anmeldungen bitte über Niclas Fulland unter der Handy-Nr. 0178 - 1430680 oder Frank Fulland 0160 - 9284 3404.

fw + LZ v. 10.01.2024

Cheftrainer Markus Rüschenpöhler im Zwischencheck bei der Lippischen Wochenschau - Rückblick auf die Hinrunde in der Bezirksliga 

Beim TuS Lipperreihe hat sich gerade in der Fußball-Abteilung einiges in den vergangenen Jahren getan. Der Verein hat sich mittlerweile zu einem der Top-Klubs in Lippe gemausert. Die Chance in der kommenden Saison neben Detmold und Oerlinghausen, sofern beide die Klasse halten, als dritter Verein aus dem Lipperland in der Landesliga aufzuschlagen ist alles andere als unrealistisch. Das Team von Markus Rüschenpöhler überwintert in der Bezirksliga III auf Platz zwei und hat nur einen Punkt weniger auf der Habenseite als Ligaprimus Spvg Brakel. Coach Markus Rüschenpöhler, der den TuS auch in der kommenden Saison trainieren wird, weiß, dass auf ihn und sein Team noch ein hartes Stück Arbeit wartet, will man das Ziel Landesliga-Aufstieg realisieren. Wie Rüschenpöhler den bisherigen Saisonverlauf einschätzt, ist nachfolgend zu erfahren.

Wie bewertet ihr aus eurer Sicht den bisherigen Verlauf der Saison?

Wir haben in 16 Saisonspielen bislang 42 Punkte geholt und stehen erneut im Halbfinale des Kreispokals. Aufgrund dieser sportlichen Bilanz können wir mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen. Wir hatten einen etwas holprigen Saisonstart mit zuvor keiner optimalen Saisonvorbereitung. Nachdem wir uns immer mehr gefunden haben, Stärken und Schwächen besser einschätzen konnten, haben wir in vielen Spielen überzeugt und teilweise souverän und dominant gewonnen. Gleichwohl ärgern wir uns natürlich über die Punktverluste, die wir erlitten haben. In Jerxen-Orbke kamen viele unglückliche Umstände zusammen, in Brakel war es ein Topspiel, welches in beide Richtungen hätte entschieden werden können. Beide Niederlagen können passieren, wurden von uns allerdings auch kritisch aufgearbeitet, um anschließend bessere Lösungen finden zu können.

Was genau lief in der Mannschaft nicht so, wie ihr euch das vorgestellt habt. Woran muss gearbeitet werden?
In vielen Bereichen haben wir noch Steigerungs- und Verbesserungspotential. Sei es das individual-, gruppen- oder mannschaftstaktische Verhalten, technische Fähigkeiten wie Passspiel oder Torabschluss, alle Spieler sollten die Bereitschaft mitbringen sich stetig verbessern zu wollen. Als Team können wir den Balllauf noch deutlich flüssiger gestalten, noch mehr Abläufe automatisieren. Zudem ärgern mich einfach Gegentore. Obwohl wir aktuell mit 12 Gegentore die wenigsten der Liga haben, war das ein oder andere relativ leicht vermeidbar und möglicherweise auch dem situativ gesunkenen Konzentrationslevel aufgrund des Spielstandes geschuldet.

 

Womit seid ihr bisher zufrieden, was lief gut und auf was lässt sich aufbauen?
Zufrieden lief die Entwicklung der Mannschaft. Nach einem schwierigen Sommer mit sehr kurzer Pause, einigen Abgängen und Neuzugängen sowie einem veränderten Trainerteam haben wir alle eine positive Tendenz erkennen lassen, zueinander gefunden und unser Spiel etwas anders ausgelegt. Dafür gilt es allen Beteiligten ein Kompliment auszusprechen. Aus sportlicher Sicht stellen wir die beste Offensive und die beste Defensive der Liga. Ich denke auch außerhalb des Fußballplatzes und abseits des reinen Spielgeschehens haben wir uns in der Regel von einer guten, engagierten, nahbaren und sozialen Seite gezeigt, worauf wir stets viel Wert legen und für die wir stehen wollen.

Wie haben sich die Neuzugänge bisher bei euch integriert?

Alle sieben Neuzugänge haben sich ordentlich in die Mannschaft integriert und leisten ihren Beitrag. Leider hatten einige von ihnen während der Hinrunde temporär oder durchgehend mit Verletzungen/Erkrankungen zu kämpfen, sodass nahezu alle Sommerneuzugänge noch Steigerungsmöglichkeiten mitbringen. Da alle gewillt sind dran zu bleiben und an sich zu arbeiten, sind wir optimistisch, dass wir von ihnen in der Rückrunde noch viel Positives sehen werden. 

 

Welche eurer Spieler haben den größten Sprung in ihrer Entwicklung gemacht?

Einzelne Spieler möchte ich hier ungerne hervorheben. Ich hoffe sehr, dass viele Spieler unseres Kaders zukünftig noch Entwicklungssprünge machen werden.

 

Sind Winterneuzugänge bei euch geplant? Gibt es Abgänge?

Ja, es gibt Veränderungen, sowohl Zu- als auch Abgänge. Konkretes werden wir zu einem späteren  Zeitpunkt entsprechend bekannt geben.

 

Ist die Trainerfrage für die kommende Saison schon entschieden?

Ja, das gesamte Trainerteam hat zugesagt. Sowohl Markus Rüschenpöhler als Chefcoach als auch Dennis Wieder, Andre Gemünd und Marco Weigmann als Assistenztrainer bleiben über die aktuelle Saison hinaus bis mindestens 2025 beim TuS Lipperreihe.

 

Wer holt sich den Meistertitel in dieser Saison in der Bezirksliga III?

Natürlich wünsche ich mir sehr, dass es der TuS Lipperreihe wird, dafür werden wir viel investieren.  Wir haben es momentan im Vergleich zur Vorsaison in der eigenen Hand. Klar ist jedoch auch, dass  die SpVg Brakel aktuell die etwas bessere Ausgangsposition hat, da sie in den ersten 16  Saisonspielen einen Punkt mehr geholt hat und dementsprechend berechtigterweise die Tabelle anführt. Auch der VfB Schloß Holte als Tabellendritter ist noch im Rennen und wird sich sicherlich Chancen ausrechnen. Definitiv wird einer aus diesem Trio Meister der Bezirksliga III.

 

Welche Dinge könnten, sollten eurer Meinung nach, für die Durchführung der neuen Serie von verantwortlicher Seite geändert oder erweitert werden?

Veränderungen sind immer möglich und zum Teil auch nötig, entsprechen jedoch nicht unserem Kompetenzbereich. Konkrete Ausführungen würden zusätzlich den Rahmen hier sprengen.  Grundsätzlich pflegen wir mit dem FLVW und insbesondere mit Staffelleiter Adolf Muhr eine gute Zusammenarbeit.

 

Euer Tipp! Wie schneidet die Deutsche Nationalelf bei der kommenden EM ab?

Ich glaube, dass Deutschland eine gute Rolle spielen und bis zum Ende des Turniers dabei sein wird. Der Heimvorteil ist nicht zu unterschätzen, daher bin ich relativ optimistisch.

 

fw / 10.01.2024

LZ-Cup - Hallenkreismeisterschaft - Zwischenrunde:

Als Gruppersieger in der Zwischenrunde erreicht der TuS die Endrunde der Lippischen Hallenmeisterschaft um den LZ-Cup am 21. Januar 2024 in der Phoenix-Contact-Arena in Lemgo.

Der Mannschaft von Trainer Markus Rüschenpöhler gelang im ersten Spiel ein souverän herausgespielter Sieg gegen den SC Extertal. Einzig ein verwandelter Neunmeter konnte der SC Extertal zum zwischenzeitlichen 1:2 Anschlusstreffer nutzen. Ansonsten hatten die Lipperreiher das Spielgeschehen unter Kontrolle. Im zweiten Spiel ging es enger zu und Lipperreihe lag dreimal in Rückstand. Dieser konnte jeweils ausgeglichen werden und wenige Sekunden vor dem Spielende hatte der wieder genesene Timo Fulland die große Chance auf den Siegtreffer. Er traf den Ball aber nicht richtig, so dass es am Ende beim 3:3 Unentschieden blieb. Nachdem der TBV Lemgo sein drittes Spiel etwas überraschend gegen Extertal verloren hatte, reichte dem TuS im letzten Spiel bereits ein Unentschieden zum Gruppensieg. Doch darauf wollten sich die Lipperreiher nicht verlassen und brannten gegen die Gastgeber aus Werl-Aspe ein wahres Feuerwerk ab und siegten am Ende mit 8:2! 

Alle Ergebnisse der Zwischenrunde gibt es hier.

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Die Zwischenrunden-Spiele des TuS in der Gruppe 4 in der Halle Werl-Aspe:

TuS - SC Extertal 4:1 (Torschützen: Rouven Schulz, Jean-Luca Schulz, Tim Meier, Timo Fulland)
TuS - TBV Lemgo 3:3 (Tore: Rouven Schulz, Joshua Vormbrock, Tim Meier)
TuS - SV Werl Aspe 8:2 (Tore: Michael Ring, Jean-Luca Schulz (2x), Timo Fulland (2x), Oleksandr Lutsyk, Marco Weigmann sowie ein Eigentor)

In der Zwischenrunde waren für den TuS im Einsatz die Torleute Simon Danne und Dennis Petzold sowie die Feldspieler Rouven Schulz, Michael Ring, Timo Fulland, Jean-Luca Schulz, Tim Meier, Marco Weigmann, Marvin Schlepper, Joshua Vormbrock und Oleksandr Lutsyk.

Hier die Zwischenrunden-Tabelle der Gruppe 4:

Platz:

Verein:

Tore:

Punkte:

1.

TuS Lipperreihe

15 : 6

7

2.

TBV Lemgo

10 : 6

4

3.

SC Extertal

7 : 9

3

4.

SV Werl-Aspe

6 : 17

3

Neben dem TuS Lipperreihe qualifizierten sich noch die folgenden 11 Mannschaften für die Endrunde am 21. Januar in der Phoenix-Contact-Arena: TuS Asemissen, TSG Holzhausen/Sylbach, TuS Brake, TSV Schötmar, TBV Lemgo (Kreis Lemgo), Post-TSV Detmold, TuS Horn-Bad Meinberg, FC Augustdorf, SG Belle-Cappel-Leopoldstal, TSV Horn, SG Hiddesen-Heidenoldendorf (Kreis Detmold). Die Gruppenauslosung für die Endrunde findet am Dienstag, dem 09.01.2024 statt.


Die 2. Mannschaft des TuS trat fast zur selben Zeit beim Senne-Cup in Hövelhof an. Nach der Auftakt-Niederlage gegen SW Sende (0:3) steigerte sich die Mannschaft von Spieler-Trainer Sebastian Mathea. In den beiden anderen Gruppenspielen gelangen dann zwei Siege gegen TuS Sennelager (2:1) und dem SV Marienloh (3:1). Trotzdem verpasste man das Halbfinale aufgrund der schlechteren Tordifferenz und schied so etwas unglücklich als Tabellendritter in der Vorrunde aus. Den Senne-Cup 2024 gewann schließlich der Gastgeber Hövelhofer SV, der sich im Endspiel gegen den SJC Hövelriege mit 5:1 durchsetzte.

fw / 08.01.2024

Im Zwischencheck bei der Lippischen Wochenschau blickt Thorsten Taverner, Trainer des
TuS II, zurück auf die Hinrunde in der Kreisliga A 

Große Freude herrschte beim TuS Lipperreihe II, als man im Mai 2023 als Reserveteam den Aufstieg in das lippische Fußball-Oberhaus realisieren konnte. Dort möchte man auch in Zukunft bleiben, allein schon deswegen, um einen guten Unterbau für das erfolgreiche Bezirksligateam zu haben. Zurzeit sieht es gut für die Mannschaft von Thorsten Taverner in dieser Beziehung aus, die mit 13 Punkten auf Platz elf der Liga überwintert und neun Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz hat. Der TuS-Coach schaut nachfolgend auf die bisherige Serie zurück.

Bisher konnte Aufsteiger TuS Lipperreihe II 13 Punkte in dieser Saison holen und überwintert auf Platz 11 in der Liga. Wie bewertet ihr, aus eurer Sicht, den bisherigen Verlauf der Saison?
T
horsten Taverner: Wir sind als Aufsteiger mit der Hinrunde zufrieden. Sicherlich haben wir viel Lehrgeld bezahlen müssen, aber im Großen und Ganzen sind wir zufrieden.

Was genau lief in der Mannschaft nicht so, wie ihr euch das vorgestellt habt. Woran muss gearbeitet werden?
Thorsten Taverner:
Wir müssen definitiv an unserer Defensive arbeiten. Da sind mir zu viele und auch zu einfache Tore gefallen. Bei dem ein oder anderen Standard müssen wir auch viel gefährlicher werden.

Womit seid ihr bisher zufrieden, was lief gut und auf was lässt sich aufbauen?
Thorsten Taverner:
Zufrieden sind wir mit der bisherigen Punkteausbeute aus der Hinrunde und das wir weiterhin eine sehr gute Stimmung in der Mannschaft haben.

Wie haben sich die Neuzugänge bisher bei euch integriert?
Thorsten Taverner:
Alle Neuzugänge haben sich super in die Truppe integriert und machen einen klasse Job. Leider hatte sich am Anfang der Vorber.1eitung Bruno Moraira eine Rückenverletzung zugezogen und konnte bisher kein Spiel für uns bestreiten.

Welche eurer Spieler haben den größten Sprung in ihrer Entwicklung gemacht?
Thorsten Taverner:
Da kann und will ich keinen hervorheben. Schließlich haben alle einen großen Sprung in den letzten Jahren gemacht.

Sind Winterneuzugänge bei euch geplant?
Thorsten Taverner:
Nein, bei uns sind keine Winterzugänge geplant.

Ist die Trainerfrage für die kommende Saison schon entschieden?
Thorsten Taverner:
Bisher noch nicht, doch über dieses Thema werden bald Gespräche geführt.

Wer holt sich den Meistertitel in dieser Saison in der Lemgoer Kreisliga A?
Thorsten Taverner:
Ich glaube, dass es der SC Bad Salzuflen machen wird. Es ist die spielstärkste Mannschaft in der Kreisliga A.

Welche Dinge könnten, sollten, eurer Meinung nach, für die Durchführung der neuen Serie vom Kreisvorstand geändert oder erweitert werden?
Thorsten Taverner:
Man sollte den Spielplan so belegen, dass am Anfang der Saison alle Rasenmannschaften Heimrecht haben damit nicht so viele Spiele ausfallen.

Euer Tipp! Wie schneidet die Deutsche Nationalelf bei der kommenden EM ab?
Thorsten Taverner:
Dazu kann ich nicht viel sagen, denn als Spanier kann ich diese Frage nicht beantworten.

Wir danken für dieses Gespräch.

newsgo.de / 02.01.2024

Ralph Marquardt im Gespräch mit der Lippischen Landeszeitung:

Ein besonderes Einmachglas - und emotionale Momente in Lipperreihe

Treffpunkt für das Gespräch? Selbstverständlich der Vereinsraum „Heimspiel"! Wie sollte es anders sein, wenn der LZ-Redakteur eine Story über einen echten Insider des TuS Lipperreihe schreiben will. Hier, in unmittelbarer Nähe zum Sportplatz. Hier, wo es an der Decke von Fanschals oder an den Wänden von Vereinswimpeln nur so wimmelt. Genau hier ist der richtige Ort. Denn der 52-Jährige Ralph Marquardt weiß eine ganze Menge zu erzählen – über seinen Verein, über seine etlichen Stationen, über die Schiedsrichterei oder über das U10-Hallenmasters, das in wenigen Tagen wieder stattfindet.

„Eigentlich hätte ich zum Termin ja mein Einmachglas mitbringen können", sagt Ralph Marquardt gleich zu Beginn schmunzelnd, und er sieht schon die fragenden Blicke seines Gegenüber. Da will er nicht lange warten und sorgt gleich mal für Aufklärung. „Darin ist Asche von unserem alten Platz und ein Stück vom ersten Kunstrasen", weiß er zu genau, welche heißen Duellen auf dem ehemaligen Hartplatz ausgetragen wurden.

Ralph Marquardt steht vor dem Wandbild im Kabinengang des TuS Lipperreihe. - © Oliver König

Von der E-Jugend hat Marquardt, der im 45. Jahr Mitglied im TuS ist, alle Junioren-Stationen durchlaufen. Es folgte die Karriere im Seniorenbereich, meistens in der zweiten Mannschaft. „Ich werde noch immer in der Spielermeldeliste aufgeführt, doch die Knie wollen nicht mehr", widmete er sich nach seiner Spielerkarriere den Jobs als Trainer (Jugend, zweite Mannschaft). „Es ist schon schön zu sehen, was aus einem Marco Weigmann oder einem Daniel Bartke, jetzt Co-Trainer bei Arminia Bielefelds Frauen, geworden ist", freut er sich „im Stillen".

 

Obmann, Abteilungsleiter, das waren beziehungsweise sind weitere Stationen. Noch immer kümmert er sich im sechsköpfigen Abteilungsvorstand um Passangelegenheiten – und um das Schiedsrichterwesen. Denn seit 2019 hat Marquardt diese Passion für sich entdeckt. „Ganz ohne Fußball wäre auch blöd gewesen", nahm er als 48-Jähriger am Schiri-Lehrgang teil. Keine drei Monate habe es gedauert, da habe er bereits sein erstes A-Liga-Spiel gepfiffen. „Vielleicht kommt mir zugute, dass ich selbst gespielt und selbst an der Linie gestanden habe, ich kenne alle Facetten", vermutet der in Stukenbrock wohnende Lipperreiher. Es macht ihm weiter viel Spaß.

Nur der Samstag, der sei frei von Fußball. Außer es spielt eventuell seine Arminia, für deren Spiele er zusammen mit seiner Frau Anke eine Dauerkarte besitzt, er ist dann auf Block J anzutreffen. „Da sitzen die, die früher gestanden haben."

Weil er keine halben Sachen macht, nimmt das Thema „Schiedsrichter" einen großen Raum beim TuS Lipperreihe ein. 2019 habe der Verein gar keinen Unparteiischen gestellt – ehe Ralph Marquardt einstieg. „Inzwischen sind es sechs, das hat es meines Wissens hier noch nicht gegeben", sagt der im Einkauf und Projektmanagement bei der größten Parfümerie-Kooperation „Beauty Alliance" tätige Marquardt.

 

 

 

Und wie sieht er sich selbst, wenn er Spiele auf Lippes Plätzen leitet? „Ich lasse gerne die Spiele laufen und pfeife nicht jeden Körperkontakt sofort ab. Quatscherei geht mir allerdings auf die Nerven", betont er, und er freut sich noch immer, in der Lemgoer Schiri-Gilde so gut aufgenommen worden zu sein. „Insbesondere von denen, die mich noch als Spieler oder als Trainer kannten", sagt er.


Andere Situationen erlebt er beim U10-Hallenmasters, das von der JSG Oerlinghausen/Lipperreihe am 6. und 7. Januar wieder mit der Beteiligung von Bundesliga-Nachwuchsteams ausgetragen wird. Es feiert diesmal seinen zehnten Geburtstag. „Die Spielleitung ist natürlich ganz anders als bei Erwachsenen. Da bist du ein stückweit auch Betreuer. Du musst Kinder vielleicht mal trösten oder ihnen die Schuhe zubinden. Anstrengend sind da schon überengagierte Eltern", stellt er heraus. 117 Partien an zwei Tagen sind zu pfeifen, bei 20 bis 25 Begegnungen ist Ralph Marquardt im Einsatz. Seit Anfang an ist er dabei, und dass er es gerne macht, merkt man bei jeder Aussage. So seien gerade die Siegerehrungen sehr emotionale Momente. Dann übernimmt er meistens die Moderation. „Dann freust du dich, dass das Turnier gut über die Runden gebracht worden ist. Du richtest Worte des Dankes an Dutzende von Leuten, die im Einsatz waren, denn ohne sie geht es nicht", weiß gerade Ralph Marquardt, dass das Gemeinschaftsgefühl im TuS Lipperreihe großgeschrieben wird.


So meistert die TuS-Familie auch das kurzfristige wie ärgerliche Problem, dass die Oerlinghauser Sporthalle am Gymnasium aus Renovierungsgründen diesmal nicht als Austragungsort für das Masters zur Verfügung steht. Es geht nach Bielefeld-Senne. „Da müssen sich die Helfer total umstellen, zudem sind die Transportwege andere. Eigentlich sind sie ja eingespielt, und die Abläufe sind klar. Das greift nun überhaupt nicht mehr. Die Bande muss umgebaut werden, weil die Halle in Senne andere Maße hat. In Oerlinghausen gab es für die Mannschaften das Essen direkt in der Mensa, nun müssen wir andere Räume suchen", spricht Marquardt über einen enormen Mehraufwand.

Doch der TuS Lipperreihe setzt alles dran, auch das zu meistern. Irgendwie passt es doch gut, dass sich der 52-Jährige für das Foto vor ein Wandbild mit der Aufschrift „You’ll never walk alone" stellt.

 

 

LZ / Oliver König vom 28.12.2023

LZ-Cup - Hallenkreismeisterschaft

Der TuS qualifiziert sich als Gruppensieger für die Zwischenrunde!

Nach vier Jahren Pause wurde am Sonntag, dem 17.12. endlich wieder Hallenfussball gespielt. In der Vorrundengruppe um den LZ-Cup in der Sporthalle Leopoldshöhe traf der TuS Lipperreihe in einer starken Gruppe im ersten Spiel auf den Bezirksliga-Konkurrenten aus Ahmsen. In einer munteren Partie gingen die Lipperreiher durch Rouvnen Schulz mit 1:0 in Führung. Hatten dann Pech, als Marco Weigmann kurze Zeit später nur den Innenpfosten traf. Weitere gute Möglichkeiten blieben ungenutzt, so dass Ahmsen nach zwei Lipperreiher Fehlern das Spiel drehte und 2:1 in Führung gehen konnte. In der letzten Minute glich Jean-Luca Schulz zum verdienten 2:2 aus. Doch nur Sekunden später unterlief TuS-Keeper Simon Danne ein Lapsus und der Ball kullerte zum 2:3 Siegtreffer für Ahmsen über die Torlinie. So standen die Lippereiher nach dem ersten Spiel gleich unter Druck.

In den weiteren drei Partien, wurden dann aber die Gegner souverän besiegt (Ergebnisse und Torschützen siehe unten) und der TuS qualifizierte sich letztendlich als Gruppensieger für die Zwischenrunde. Der spielende Co-Trainer Marco Weigmann war nach dem Auftritt noch nicht ganz zufrieden: „Es ist noch Luft nach oben. Die Passsicherheit ist noch nicht so da. In der Zwischenrunde müssen wir besser und konzentrierter spielen."

In der Vorrunde waren für den TuS im Einsatz die Torleute Simon Danne und Dennis Petzold sowie die Feldspieler Rouven Schulz, Michael Ring, Jean-Luca Schulz, Miguel Taverner, Marco Weigmann, Justin Friedrich, Marvin Schlepper und Oleksandr Lutsyk.

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In der Zwischenrunde trifft der TuS dann am Sonntag, dem 07.01.2024 in der Sporthalle von Werl-Aspe auf den A-Ligisten SC Extertal (Anstoß: 14:00 Uhr), den Bezirksligitsen TBV Lemgo (15:00 Uhr) und den A-Ligisten SV Werl-Aspe (16:15 Uhr). Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die Endrunde. Der Gruppenzweite spielt dann in einem K.o.-Duell gegen einen anderen Gruppenzweiten ein weiteres Ticket für die Phoenix-Contact-Arena in Lemgo aus.

Hier die Vorrunden-Spiele des TuS im Einzelnen:
TuS – TuS Ahmsen 2:3 (TuS-Torschützen: Rouven Schulz, Jean-Luca Schulz)
TuS – SG Lüerdissen-Entrup 3:0 (Tore: Marvin Schlepper, Michael Ring, Justin Friedrich)
TuS – TuS Leopoldshöhe 3:0 (Tore: Marco Weigmann, Jean-Luca Schulz (2x))
TuS – TuS Bexterhagen 5:1 (Tore: Marco Weigmann (2x), Rouven Schulz, Justin Friedrich, Marvin Schlepper)

Alle Ergebnisse der gesamten Vorrunde gibt es hier.

Hier die Vorrundentabelle des TuS:

Platz:

Verein:

Tore:

Punkte:

1.

TuS Lipperreihe

13 : 4

9

2.

TuS Ahmsen

12 : 10

9

3.

TuS Leopoldshöhe

7 : 7

6

4.

SG Lüerdissen/Entrup

4 : 9

3

5.

TuS Bexterhagen

4 : 10

3

fw / 18.12.2023

Das komplette Trainerteam der Bezirksliga-Mannschaft hat bereits jetzt für die nächste Saison zugesagt!

Sowohl mit Cheftrainer Markus Rüschenpöhler, Co-Trainer Dennis Wieder, Torwart-Trainer Andre Gemünd wurde eine weitere Zusammenarbeit bei der ersten Mannschaft des TuS bis zum Sommer 2025 vereinbart. Unterstützt werden sie weiterhin vom noch aktiven Co-Trainer Marco Weigmann, der den Rot-Weißen auch in der nächsten Saison erhalten bleibt.

Auch aus Reihen der Mannschaft haben bereits jetzt 90% für die nächste Saison zugesagt. Der TuS stellt damit frühzeitig die Weichen für die kommende Saison 2024/2025 und schafft Planungssicherheit.Lipperreihes sportlicher Leiter Frank Fulland ist sehr zufrieden mit der Entwicklung: „Es war keine Frage, dass wir mit dem kompletten Team weiterarbeiten wollen. Es wird hervorragende Arbeit geleistet und wir möchten die weitere sportliche Entwicklung der Mannschaft voranbringen. Ich bin sehr froh, dass wir bereits jetzt schon so weit sind und auf den aller meisten Positionen Klarheit haben." Zudem befindet sich die sportliche Leitung des TuS mit weiteren jungen aber auch erfahrenen Spielern im Gespräch, so dass mit Sicherheit der Eine oder Andere zum Kader des jetzigen Bezirksliga-Zweiten dazu stoßen wird.

fw / 15.12.2023

TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler im Interview mit Lippe Kick

Lipperreihe-Coach Markus Rüschenpöhler steht bei Lippe-Kick Rede und Antwort und lässt die Hinrunde seiner Mannschaft einmal Revue passieren.

42 Punkte hat der TuS Lipperreihe auf der Haben-Seite, 14 von 16 Spielen hat die Mannschaft von Markus Rüschenpöhler gewonnen. Mit dieser Bilanz steht Lipperreihe aber tatsächlich nur auf Rang zwei in der Bezirksliga Westfalen Staffel 3. Absteiger Spvg Brakel hat einen Zähler mehr geholt und auch das direkte Duell für sich entschieden. Es bahnt sich erneut ein bis zum Schluss spannendes Aufstiegsrennen an.

Das Interview wurde von André Bell geführt:

Lippe-Kick: Hallo Markus. Erst einmal vielen Dank, dass du dir in dieser stressigen Phase des Jahres noch die Zeit für uns nimmst. Wir wollen aber auch keine unnötige Zeit verlieren, deshalb gleich die erste Frage. Wie würdest du die Leistung deines Teams in der ersten Hälfte der Saison in der Bezirksliga Westfalen Staffel 3 zusammenfassen?
Markus Rüschenpöhler: „Im Allgemeinen ist die Hinrunde gut gelaufen. Man muss aber auch klar sagen, dass wir nur eine sehr kurze Sommerpause von drei Wochen hatten, da wir zum Ende der letzten Saison noch diese spektakuläre Relegation hatten, die leider nicht erfolgreich war. Aber im Sommer hatten wir dann nur eine kurze Pause und das hat man gemerkt.“

Lippe-Kick: Welchen Einfluss hatten die Veränderungen im Kader und das Hinzukommen von neuen Trainern auf die Vorbereitung?
Rüschenpöhler: „Wir hatten einige Wechsel im Kader, insgesamt fünf Abgängen standen sieben Neuzugänge gegenüber. Und mit Dennis Wieder als Co- und Andre Gemünd als Torwarttrainer sind auch zwei neue Trainer dazugekommen. Insofern brauchte das alles ein wenig, das hat man auch gemerkt, die Testspiele waren durchwachsen.“

Lippe-Kick: Und auch die ersten Pflichtspiele liefen sicher nicht so, wie ihr euch das vorgestellt hattet?
Rüschenpöhler: „Es waren zwar auch relativ gute Testspiele dabei, es gab aber auch Spiele, wo es geholpert hat, was sich dann auch in den Saisonstart gezogen hat. Wir haben das erste Saisonspiel gegen Jerxen-Orbke sehr unglücklich verloren, die Umstände waren auch alles andere als großartig für uns. Dann im Westfalenpokal auch, mit Krankenwageneinsatz an einem verregneten Tag mit sintflutartigen Regenschauern. Das sind alles so Geschichten, die dann dazu geführt haben, dass wir uns im Anschluss sehr zusammengerissen und uns auf die Basistugenden wie das Verteidigen konzentriert haben.“

Lippe-Kick: Trotz dieser anfänglichen Herausforderungen hat dein Team danach eine eindrucksvolle Siegesserie hingelegt. Was hat zu dieser positiven Entwicklung geführt?
Rüschenpöhler: „Die Mannschaft hat dann hervorragend in die Saison gefunden, nicht in allen Spielen spielerisch eine Glanzleistung gezeigt, da waren wir sicherlich im letzten Jahr vielleicht besser, aber wir haben die Situation und auch diese Widrigkeiten angenommen. Wir haben als Mannschaft eng zusammengestanden, haben gekämpft und dadurch sicherlich auch den einen oder anderen Sieg eingefahren, der vielleicht nicht immer super spektakulär aussah, aber letztendlich haben sie zum Erfolg geführt und dazu, dass wir im Laufe der Saison immer mehr Sicherheit hatten.“

Lippe-Kick: Und das wiederum hat dazu geführt, dass ihr bis zum Spiel gegen Brakel nur Siege eingefahren habt.
Rüschenpöhler: „Wir haben nach den genannten Spielen elf Pflichtspielsiege in Serie hingelegt, neun in der Meisterschaft und zwei im Pokal. Dann haben wir sicherlich etwas unglücklich in Brakel verloren, beim absoluten Topspiel gegen den Spitzenreiter. Das kann passieren, da mache ich auch niemandem einen Vorwurf, es hätte genauso gut auch Unentschieden ausgehen können.“

Lippe-Kick: Diese knappe Niederlage scheint aber auch nur ein einmaliger Ausrutscher gewesen zu sein, danach folgten wieder nur Siege.
Rüschenpöhler: „Danach haben wir uns in den fünf Spielen bis zur Winterpause vorgenommen, möglichst viele Punkte zu holen, was uns auch gelungen ist. Wir haben eindrucksvolle Siege hingelegt wie beim 8:1 gegen Asemissen oder auch beim 4:1 gegen Schloß Holte. Und zum krönenden Abschluss haben wir Jerxen-Orbke im ersten Rückrundenspiel 2:1 geschlagen nach Rückstand und Platzverweis, wo wir noch mal alles rausgehauen haben.“

Lippe-Kick: Neben den Erfolgen in der Liga, steht der TuS Lipperreihe auch im Kreispokal wieder unter den letzten vier Teams. Ist die Titelverteidigung das Ziel?
Rüschenpöhler: „Im Kreispokal haben wir das Halbfinale erneut erreicht, spielen dort im April gegen Leopoldshöhe um den Einzug ins Finale, was wir auch sehr gerne wieder schaffen und möglichst den Titel verteidigen wollen.“

Lippe-Kick: Inwiefern hat sich die Spielweise deines Teams in dieser Saison im Vergleich zur vorherigen verändert?
Rüschenpöhler: „Wir haben diese Saison sicherlich das ein oder andere Spiel über unsere kämpferische Note gewonnen, haben gut verteidigt und dagegengehalten und eine gute Körpersprache an den Tag gelegt, insbesondere nach den vielen Gegentore zu Saisonbeginn. Danach haben wir nie mehr als ein Gegentor bekommen, das ist natürlich auch eine Qualität und da haben wir uns gesteigert, was Einstellung und Mentalität angeht.“

Lippe-Kick: Welche Entwicklung hast du in Bezug auf das Ballbesitzspiel, Passspiel und die Dynamik in deinem Team festgestellt?
Rüschenpöhler: „Wir hatten letzte Saison Spiele dabei, wo der Ball noch etwas flüssiger lief, wo wir vielleicht auch ein wenig mehr Qualität im Ballbesitzspiel, Passspiel und Dynamik hatten. Das haben wir aber deutlich gesteigert im Laufe der Hinrunde. Wir waren in der Schlussphase deutlich besser, und das kommt natürlich auch mit den guten Ergebnissen, die Selbstvertrauen fördern.“

Lippe-Kick: Dennoch, jeder Trainer betont, dass es immer Luft nach oben gibt. In welchen Bereichen siehst du noch Verbesserungspotenzial in deiner Mannschaft?
Rüschenpöhler: „Wir haben sicherlich in vielen Bereichen noch Luft nach oben, sowohl das individuelle als auch das mannschaftliche ist auf jeden Fall noch nicht absolut top. Das ist aber auch gut für uns, dass wir da auch noch Reizpunkte setzen können, an denen wir im nächsten Jahr arbeiten können.“

Lippe-Kick: Wie gestaltest du die individuelle Entwicklung der Spieler innerhalb des Teams?
Rüschenpöhler: „Grundsätzlich ist es schon so, dass wir die Mannschaft entwickeln wollen, aber natürlich auch einzelne Spieler im Laufe der Saison und ihrer Zeit, die sie bei uns sind. Da gibt es eigentlich keinen Spieler, den ich hervorheben möchte.“

Lippe-Kick: Gibt es dennoch Spieler, die besonders herausragende Leistungen gezeigt haben?
Rüschenpöhler: „Vielleicht ist für die Außenwelt etwas überraschend, dass Oleksandr Lutsyk alle 16 Meisterschaftsspiele in der Startelf gestanden hat. Er kam mit 19 Jahren im Sommer neu zu uns und das ist so sicherlich auch nicht absehbar gewesen. Aber wenn ein Spieler in allen Spielen in der Startelf steht, dann zeigt das schon, welchen Wert er hat und welche Qualität er mitbringt.“

Lippe-Kick: Wie bewertest du die aktuelle Tabellensituation und den Wettbewerb in der Liga?
Rüschenpöhler: „Man muss klar sagen, dass wir in den allermeisten Ligen mit unserer Bilanz auf Platz 1 stehen würden. Wir tun es im Moment nicht, sind auf Platz zwei hinter der Spvg Brakel, insofern muss man es auch akzeptieren und Brakel für diese gute Hinrunde auch Respekt zollen. Und so blöd es klingt, aber die Tabelle lügt nicht. Es ist relativ klar absehbar, dass die ersten drei Mannschaften am Ende der Saison auch die ersten drei Plätze belegen, angesichts dessen stehen die auch zurecht dort oben und mit Sicherheit steht Brakel momentan auch zu Recht auf Platz 1. Sie haben einen Punkt mehr geholt als wir.“

Lippe-Kick: Welche Herangehensweise planst du, um in der Rückrunde möglicherweise den aktuellen Tabellenstand zu verbessern?
Rüschenpöhler: „Man spielt ja darum, dass das in der Rückrunde wieder verändert wird und wir eventuell noch in der Lage sind, uns einen Platz zu steigern. Wir werden hart arbeiten und versuchen, in den kommenden Spielen die nötigen Punkte zu holen, um unsere Position in der Tabelle zu verbessern.“

Lippe-Kick: Mit 42 Punkten auf dem Konto zur Winterpause kann es eigentlich nur ein Ziel geben, oder?
Rüschenpöhler: „Es gibt im Endeffekt in einer Liga wie der unsrigen nur zwei große Ziele. Das erste ist der Verbleib in der Klasse, sprich den Klassenerhalt zu schaffen. Das zweite, was möglich ist, ist die Klasse nach oben zu verlassen. Wir haben 42 Punkte geholt, der Klassenerhalt wird damit gesichert sein. Ich kann jetzt schlecht sagen, wir wollen Achter werden, sondern wir wollen natürlich das Bestmögliche erreichen. Momentan sind wir Zweiter, einen Punkt hinter Brakel, das sagt auch die Tabelle aus und die spricht auch die Wahrheit aus, aber natürlich wollen wir in der Rückrunde alles geben. Wir haben noch 14 Spiele vor der Brust, aber teilweise auch schwierige Auswärtsaufgaben. Wir werden alles versuchen, um möglichst noch den einen Platz zu klettern. Ob es uns gelingt, steht auf einem anderen Blatt, aber ich denke, wir können mit breiter Brust und Vertrauen in unsere Stärke an die Situation herangehen.“

Lippe-Kick: Wie groß ist der Druck, in der oberen Tabellenhälfte und um den Aufstieg mitzuspielen?
Rüschenpöhler: „Es macht viel Spaß, wenn man oben mitspielt und ich glaube, einige andere Mannschaften haben sicherlich andere Sorgen, die vielleicht um den Klassenverbleib kämpfen müssen. Daher sollte es für uns eher beflügelnd sein als Druck aufbauend. Wir werden die Rückrunde mit Freude und Engagement angehen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.“

Lippe-Kick: Wie sieht der Plan bezüglich möglicher Kaderveränderungen in der Winterpause aus?
Rüschenpöhler: „Grundsätzlich ist nichts Großartiges geplant, stand jetzt. Aber es ist natürlich unsere Aufgabe, Augen und Ohren offen zu behalten, sonst würden wir unseren Job auch nicht so gut machen. Es ist aber nicht so, dass es gravierende Veränderungen geben wird, da gehe ich zumindest jetzt von aus. Das ist auch sehr schwierig im Winter aufgrund der Regularien, aber ich will nicht komplett ausschließen, dass es Veränderungen gibt, momentan steht das aber nicht so sehr im Fokus und ich gehe davon aus, dass wir den Kader, den wir jetzt haben, auch im Januar wieder haben werden.“

Lippe-Kick: Dann danke ich dir für deine Zeit und wünsche dir und euch ein gesegnetes und vor allem erholsames Weihnachtsfest.
Rüschenpöhler: „Danke, das wünsche ich dir und euch auch!“

Lippe-Kick v. 12.12.2023

LZ-Cup - Hallenkreismeisterschaft:

Nach vier Jahren Pause ist wieder LZ-Cup-Zeit. Für die 18. Auflage der Lippischen Hallenfußball-Meisterschaften hat am Dienstagabend (05.12.) die Auslosung bei der „Lippischen" in Detmold stattgefunden.

Bei der Vorrunde rollt der Ball am Sonntag, 17. Dezember, in den Hallen Bösingfeld, Leopoldshöhe und Lohfeld (Bad Salzuflen) sowie in Bad Meinberg (Waldstadion), Detmold (DBB) und Lage. Von den insgesamt 60 teilnehmenden Mannschaften qualifizieren sich 32 (jeweils 16 im FuL-Kreis Lemgo und FuL-Kreis Detmold) für die Zwischenrunde am Sonntag, 07. Januar, in Bad Salzuflen (Halle Aspe) und Augustdorf. Das Finale mit jeweils sechs Lemgoer und Detmolder Mannschaften steigt am Sonntag, 21. Januar, in der Phoenix-Contact-Arena in Lemgo. Aus den insgesamt drei Fünfergruppen im FuL-Kreis Lemgo kommen die ersten beiden Mannschaften weiter, dazu der beste Dritte. Aus den drei Sechsergruppen erreichen jeweils die Top drei die Zwischenrunde.

Die 1. Mannschaft des TuS trifft dabei in der ersten Runde auf folgende Mannschaften:
- TuS Ahmsen (Platz 8, Bezirksliga - Staffel 3) - Anstoß: 14:15 Uhr,
- SG Lüerdissen/Entrup (Platz 9, Kreisliga A) - Anstoß: 15:00 Uhr,
- TuS Leopoldshöhe (Platz 2, Kreisliga A) - Anstoß: 15:45 Uhr,
- TuS Bexterhagen (Platz 6, Kreisliga A) - Anstoß: 16:15 Uhr.

Gespielt wird am 17. Dezember 2023, ab 14:00 Uhr in der Sporthalle Leopoldshöhe.
Den kompletten Spielplan gibt es hier!

fw / 06.12.2023

Lippe-Kick kürt Jean-Luca Schulz vom TuS zum Spieler der Woche
in der Landes-, Bezirks- und A-Liga

Am vergangenen Samstag (25.11.) sicherte der 24-jährige Jean-Luca Schulz vom TuS Lipperreihe seinem Team einen beeindruckenden 2:1-Sieg gegen den SV Eintracht Jerxen-Orbke. Schulz erwies sich in diesem Spiel als maßgeblicher Akteur, indem er das entscheidende Tor vorbereitete, obwohl Lipperreihe die letzte halbe Stunde in Unterzahl spielte. 

Lipperreihe-Coach Markus Rüschenpöhler hebt Schulz als einen Spieler mit vielseitigen Offensivqualitäten hervor: „Jean-Luca ist im Offensivbereich flexibel einsetzbar, ob auf der Außenposition links oder rechts, oder im offensiven Zentrum. Er kann auch alle Positionen im Sturm spielen. Er ist ein sehr athletischer Spieler, extrem schnell und physisch ausgestattet, auch im Kopfballspiel.“ Rüschenpöhler betonte Schulz‘ Fähigkeit, mit Tempodribblings jede Abwehr zu überwinden und dabei oft Elfmeter herauszuholen. Neben seinen herausragenden Leistungen wird auch auf seine Verletzungsanfälligkeit eingegangen: „Problematisch ist leider, dass er häufig verletzt oder angeschlagen ist. Das hat sich zuletzt ein bisschen gelegt und ich hoffe, dass er in der Rückrunde oder insgesamt in seiner fußballerischen Zukunft verletzungsfrei bleibt, weil ihn die Verletzungen immer wieder in den letzten Jahren zurückgeworfen haben.“ 

Rüschenpöhler lobt nicht nur Schulz‘ sportliche Qualitäten, sondern auch seine Persönlichkeit: „Er ist ein Top-Typ, extrem ehrgeizig, achtet auf seinen Körper und kann ihn gut einsetzen. Er ist sehr gut trainiert und ein introvertierter Spieler, mit dem man sehr gerne zusammenarbeitet. Er gibt immer alles für das Team, von der ersten bis zur letzten Minute.“ Besonders beeindruckend ist Schulz‘ Beitrag während der Unterzahl-Situation: „In der zweiten Halbzeit, als wir in Unterzahl gespielt haben, hat er mit seiner Laufstärke und seiner Dynamik die Unterzahl wieder ausgeglichen, sodass wir gar nicht gemerkt haben, dass wir einen Spieler weniger hatten. Er war der entscheidende Mann, der immer wieder Aktionen kreiert hat.“ Rüschenpöhler hebt Schulz‘ Engagement und entscheidende Rolle beim Sieg hervor: „Jean-Luca hatte einen großen Verdienst, dass wir das Spiel gewonnen haben. Wenn er fit ist, ist er ein absoluter Top-Spieler.“

Lippe-Kick v. 29.11.2023

TuS Lipperreihe – SV Eintracht Jerxen-Orbke 2:1 (1:1)

Das erste Spiel der Rückrunde in der Bezirksliga gegen Eintracht Jerxen-Orbke war auch gleichzeitig das letzte Punktspiel des Kalenderjahres. Spitzenreiter Spvg Brakel hatte am Mittag gegen den TuS Bad Driburg Punkte liegengelassen (2:2 nach 0:2) und so eine Vorlage für den TuS gegeben. Lipperreihe als Tabellenzweiter wollte mit einem Sieg über den SVE Jerxen-Orbke unbedingt den Abstand verkürzen. Das gelang beim 2:1 Heimsieg, doch es stand sehr viel mehr Arbeit an, als zunächst erwartet wurde. 

Denn eine starke, junge Jerxer Mannschaft verlangte dem Favoriten alles ab. Folgerichtig waren die Gäste nach einer feinen Kombination in Führung gegangen (28.). Lipperreihe brauchte etwas, um das zu verdauen. Allerdings war es sechs Minuten vor der Pause nach einem Kopfball von Kevin Matzmohr zum 1:1 erfolgreich. „Ein gerechtes Ergebnis", befand der SVE-Trainer Marco Schlobinski zur Pause.

Und sein Team blieb auch in der Folgezeit ein hartnäckiger Gegner, an dem sich Lipperreihe die Zähne ausbiss – bis zur 62. Spielminute, die eine Wendung ins Spiel brachte. Nach einer unübersichtlichen Situation zog der Schiedsrichter gleich drei Karten. Zwei Gelbe und zudem eine Rote gegen TuS-Spieler Marvin Schlepper, der seinen Gegenspieler, so nahm es der Unparteiische wahr, geschubst hatte. Allerdings soll der Rotsünder vorher provoziert (angespuckt) worden sein. „Wenn er es nicht sieht, kann er kein Rot geben", ärgerte sich Lipperreihes Sportlicher Leiter Frank Fulland am Spielfeldrand. Ähnlich äußerte sich Marco Schlobinski nach dem Spiel: „Rot darf er nicht geben, er sieht es nicht." Doch die Entscheidung stand. Wieder brauchte Lipperreihe ein paar Minuten, um sich zu schütteln, Dann gab der Liga-Zweite noch mal Gas. Mit Erfolg. In der 86. Minute vollendete Michael Ring einen überragenden, überlegten Spielzug zum siegbringenden 2:1.

„Mit zehn Mann haben wir es gut gemacht, bis zur Roten Karte war es ein 1:1-Spiel. Wir haben alles gegeben", meinte ein erleichterter TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler, der den Gegner für seine Leistung lobte. Nach dem 1:2 eine Woche zuvor in Brakel, stand der gut aufgelegte Gast erneut mit leeren Händen da. Doch Marco Schlobinski gab sich als fairer Verlierer: „In Überzahl spielen wir schlechten Fußball, und Lipperreihe macht es clever. Zum Ende hin ist das Ergebnis verdient."

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Marvin Schlepper, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Hendrik Gievert, Leo Heidemann, Michael Ring, Kevin Matzmohr (ab 89. Min. Sebastian Rahaus), Jean-Luca Schulz, Justin Friedrich (ab 22. Min. Joshua Vormbrock, ab 82. Min. Basel Neamy)

Tore:
0:1 (28.)
1:1 (39.) Kevin Matzmohr
2:1 (86.) Michael Ring

fw + LZ / 27.11.2023

TuS Lipperreihe – VfB Schloß Holte 4:1 (1:0)

Am letzten Hinrundenspieltag in der Fußball-Bezirksliga stand das Ortsderby zwischen TuS Lipperreihe und VfB Schloß Holte im Fokus.
Tempo, Technik, Tore – diese Bezirksligapartie hat die Note eins verdient. Mit 4:1 (1:0) gewann der TuS Lipperreihe das rassige Verfolgerduell gegen den VfB Schloß Holte und sitzt Spitzenreiter SpVg Brakel weiter im Nacken. Nur die Bielefelder Straße sowie vier Kilometer Entfernung trennen die beiden Nachbarorte. Doch ein direkter Fußball-Vergleich liegt Urzeiten zurück. So waren über 300 Zuschauer neugierig auf das Derby – und im Wohngebiet rund um die Grundschule herrschte akuter Parkplatzmangel. Lipperreihe erwischte einen optimalen Start, als Justin Friedrich einen messerscharfen Pass in die Spitze spielte und Furkan Kücük unwiderstehlich zum 1:0 traf (10.).

Die Spielfreude vom TuS war extrem. Nach einer super Kombination scheiterte Marco Weigmann , der selbst mal vier Jahre lang das VfB-Trikot trug, am Aluminium (20.). Doch Schloß Holte hatte mit Lakämper, Brandy oder Bertels Topqualität aufgeboten, was sich in der 22. Minute zeigte, als Rouven Schulz gerade noch rechtzeitig auf der Linie klären konnte. Zwei Minuten später lag bei einem exzellenten Schuss von Sören Brandy erneut der Ausgleich in der Luft. Doch ebenso erstklassig war der Reflex von TuS-Keeper Simon Danne, der in der 55. Minute vor dem 2:0 noch einmal eine Hauptrolle einnahm. Energisch klärte er den Ball so weit, dass Furkan Kücük nach dem langen Schlag seines Torhüters zum 2:0 auf und davon zog. Als in der 68. Minute Holtes Robin Hofmann ungeschickt gegen Jean-Luca Schulz tackelte, deutete der vorzügliche Unparteiische Marijan Zalovic (kam mit seinen Gespannpartnern aus Eidinghausen-Werste) sofort auf den Punkt. Marco Weigmann verwandelte eiskalt zum 3:0. Zwar unterlief Rouven Schulz noch ein Eigentor (90.+2), doch nach einem Foul an Basel Neamy gab es erneut einen Strafstoß, den Marco Weigmann im Nachschuss zum 4:1 verwandelte (90.+5). „Das war eine sehr gute Mannschaftsleistung. Aggressiv und läuferisch top“, freute sich TuS Trainer Markus Rüschenpöhler über den 13. Saisonsieg.

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Aufstellung:
Simon Danne, Marco Weigmann, Marvin Schlepper, Rouven Schulz, Oleksandr Lutsyk, Leo Heidemann, Michael Ring, Kevin Matzmohr (ab 87. Min. Niclas Fulland), Jean-Luca Schulz (ab 78. Min. Basel Neamy), Justin Friedrich, Furkan Kücük (ab 80. Min. Julius Richardt)

Tore:
1:0 (9.) Furkan Kücük
2:0 (57.) Furkan Kücük
3:0 (69.) Marco Weigmann - Foulelfm.
3:1 (92.) ET
4:1 (95.) Marco Weigmann - Foulelfm.

fw + LZ vom 20.11.2023

 

TuS Lipperreihe II – SC Bad Salzuflen 3:4 (2:0)

Im vorgezogenen Meisterschaftsspiel des 15. Spieltages empfing die 2. Mannschaft des TuS am Donnerstagabend (16.11.) den ungeschlagenen Tabellenführer aus Bad Salzuflen. Nach einer fast dramatischen Partie, standen die Lipperreiher am Ende ohne Punkte da.

Von der ersten Minute an versuchten die Gäste den TuS unter Druck zu setzen und spielten immer wieder über ihre schnellen Außenspieler den Ball nach vorne. Doch die Abwehrreihe der Lipperreiher stand gut und ließ so gut wie keine Torabschlüsse des Tabellenführers zu. Zudem setze der TuS immer wieder Nadelstiche nach vorne. Einer dieser schnell vorgetragenen Gegenstöße führte in der 13. Spielminute zum 1:0 für Lipperreihe, als Kevin Matzmohr sich die Chance nicht entgehen ließ und frei vor dem Salzufler Keeper auftauchte. Nach einer guten halben Stunde erhöhte Kevin per Direktabnahme auf 2:0 (30.). Die Gäste aus der Kurstadt starteten danach immer wieder wütende Angriffe auf das Lipperreiher Tor, kamen aber entweder nicht durch die Lipperreiher Abwehr oder TuS-Torwart Dennis Petzold stand im Weg. So ging es mit einer 2:0 Führung für den Außenseiter in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Spiel. Lipperreihe stand tief und verteidigte aufopferungsvoll. Nach einem Lattenkracher des SC Bad Salzuflen (50.), kamen die Gäste in der 53. Spielminute zum 1:2 Anschlusstreffer. Dabei ließen sich die Lipperreiher nach einem Ballverlust im vorderen Mittelfeld auskontern. Nach einem weiteren Fehler vor dem eigenen Strafraum glichen die Gäste zum 2:2 aus (75.). Bad Salzuflen drückte nun auf den Siegtreffer und ging in der 84. Spielminute tatsächlich in Führung. Dem 3:2 ging allerdings ein klares Foulspiel am Lipperreiher Daniel Wiescholek voraus, der am Trikot festgehalten wurde. Doch der TuS kam noch einmal zurück in die Partie. Bei einer flachen Hereingabe von Kevin Matzmohr nach einem abgewehrten Freistoß standen gleich drei Lipperreiher klar im Abseits und irritierten den Salzufler Torwart, so dass der Ball im langen Eck des Tores zum 3:3 Ausgleich landete (89.). Die verständlichen Proteste der Gäste blieben aber erfolglos und so war es ein wenig ausgleichende Gerechtigkeit. Doch das bessere Ende sollte der Tabellenführer haben. In der Nachspielzeit vertändelte der eingewechselte Yuriy Stasyuk den Ball an der Außenlinie. Die Gäste schalteten noch einmal schnell um und konterten die nicht gut positionierte Lipperreiher Hintermannschaft aus und erzielten somit den 4:3 Endstand.

Letztendlich – aufgrund der Spielanteile - ein verdienter Sieg des SC Bad Salzuflen. Aber Lipperreihe hatte es dem Spitzenreiter sehr schwer gemacht und das Spiel bis in die letzten Minuten offen gehalten. Die ganz starke kämpferische Leistung wurde leider nicht mit einem Punktgewinn belohnt.

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Aufstellung:
Dennis Petzold, Marvin Stötefalke, Marcel Weigmann, Sebastian Rahaus, Rene Müller, Daniel Wiescholek, Marcel Seack (ab 85. Min. Sebastian Lange), Sebastian Mathea, Miguel Taverner, Moritz Mühlenweg (ab 76. Min. Yuriy Stasyuk), Kevin Matzmohr

Tore:
1:0 (13.) Kevin Matzmohr
2:0 (30.) Kevin Matzmohr
2:1 (53.)
2:2 (75.)
2:3 (84.)
3:3 (89.) Kevin Matzmohr
3:4 (91.)

fw / 17.11.2023

Blomberger SV - TuS Lipperreihe 0:1 (0:0)

Die Bezirksliga-Mannschaft des TuS trat am 14. Spieltag beim Tabellenletzten, dem Blomberger SV an. Was auf dem Papier nach einer einfachen Partie aussah, sollte sich allerdings alles andere als einfach entwickeln. Die Lipperreiher übernahmen zwar sofort die Spielkontrolle  aber die Gastgeber hatten durchaus ihre Umschaltmomente. Nach einem Freistoß für Blomberg, musste TuS-Torwart Bengt Pyka sein ganzes Können aufbieten und längte den Ball noch so gerade um den Pfosten (siehe u. a. Bilder). Lipperreihe hatte auch diverse Tor-Abschlüsse, scheiterte aber mehrfach am überragenden Blomberger Keeper oder am eigenen Unvermögen. So ging es mit dem torlosen Unentschieden in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel kamen mit Justin Friedrich und Michael Ring frische Offensivkräfte für den TuS aufs Feld. Das Spielgeschehen fand nun fast ausschließlich in der Blomberger Hälfte statt. Die Gastgeber warfen sich in jeden Ball und verteidigten mit allem was sie hatten das eigene Tor. Mehrfach lag der Lipperreiher Führungstreffer in der Luft aber es dauerte bis zur 86. Spielminute, bis Michael Ring nach einer Flanke per Kopf zum erlösenden 1:0 traf. So blieb es bis zum Schluss und der TuS freute sich über drei ganz wichtige Punkte im Meisterschaftsrennen.  TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler war zwar nach dem Spiel über das Ergebnis erleichtert aber doch nicht zufrieden: "Es war insgesamt kein gutes Spiel, wahrscheinlich sogar unsere schlechteste Saisonleistung über 90 Minuten."

Geburtstagskind Siggi Klose war nach dem Spiel ebenfalls erleichtert, hatte sich aber auch ein nicht ganz so nervenaufreibendes Spiel zu seinem 81. Geburtstag gewünscht. Nach der Partie erhielt der langjährige TuS'ler noch ein Geschenk in der Kabine (siehe u. a. Bilder).
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